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Social Media

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So entwickeln Sie Ihre Social Media Strategie

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Nützliche Hinweise zur Entwicklung und Umsetzung Ihrer Social Media Strategie

Eine fundierte Social Media Strategie ist eine wichtige Voraussetzung, um in den sozialen Netzwerken erfolgreich zu sein. In diesem Beitrag lege ich Ihnen dar, wie Sie eine Social Media Strategie entwickeln und umsetzen.

​Warum sind Soziale Medien wichtig?

Auf Sozialen Netzwerken können Sie eine Anzahl und ein Spektrum potenzieller Interessenten und Kunden anzusprechen, wie es mit keinem anderen Medium und auch nicht mit Ihrer Webseite möglich ist. Gleiches gilt für die Präzision, mit der Sie die von Ihnen bevorzugte Zielgruppe adressieren können.

Unabhängig davon, ob Sie eine Ein-Mann-Firma oder ein Großunternehmen sind, Sie haben immer Konkurrenten und es ist immer Ihr Ziel, Ihre Wettbewerber beim Kampf um die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden auszustechen.

Das enorme Potential, das in Sozialen Medien liegt, ist deshalb von zentraler Bedeutung für die Erreichung der Ziele Ihres Unternehmens im Hinblick auf die Markt- und Markenpräsenz und verbunden damit auf Umsatz und Gewinn. Nur wenn Sie sich dieses Potentials bewußt sind und die spezifischen Eigenheiten der unterschiedlichen Sozialen Plattformen kennen, ist es Ihnen möglich, eine fundierte und zielgerichtete Social Media Strategie zu entwickeln.

Vergegenwärtigen Sie sich, daß ein wesentlicher, wenn nicht gar ein überwiegender Teil der von Ihnen ins Auge gefaßten Zielgruppe auf zumindest einer sozialen Plattform aktiv ist und damit von Ihnen dort angesprochen werden kann. Tun Sie dies nicht, werden es Ihre Konkurrenten über kurz oder lang tun oder sind bereits dabei.

Menschen und Konsumenten nutzen Soziale Medien nicht nur, um mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren, sondern sie besuchen dort auch die Präsenzen von Unternehmen, für deren Produkte sie sich interessieren.

Neben den Webseiten von Unternehmen sind deren Präsenzen auf Sozialen Netzwerken die wichtigste Plattform für die Kommunikation und für die Präsentation von Produkten und Dienstleistungen.

Nutzen Sie diese Möglichkeit nicht, lassen Sie ein enormes Potential brachliegen und damit auch den Umsatz und Gewinn, der damit verbunden ist.

Soziale Plattformen sind aber keine Einbahnstraße, in dem Sinn, daß Sie Ihre Zielgruppe ansprechen und Sie hoffen, daß Ihre Botschaften ankommen. Vielmehr sind diese auch ein ideales Instrument, damit Sie mehr über Ihre Zielgruppe erfahren und diese besser kennenlernen.

Gelingt Ihnen dies, können Sie nicht nur Ihre Kommunikation – einschließlich der jenseits der Sozialen Plattformen – besser und zielgenauer auf Ihre Zielgruppe ausrichten. Vielmehr können Sie über die Kommunikation und Selbstpräsentation hinaus auch die gewonnenen Erkenntnisse für die Entwicklung bestehender Produkte und Dienstleistungen beziehungsweise die Entwicklung neuer nutzen.

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​Was ist Social Media Management?

Social Media Management umfaßt die Entwicklung einer Social Media Strategie und deren praktischer Umsetzung. Die Gestaltung der Präsenzen auf Sozialen Plattformen ist ein wichtiger Bestandteil der Marketing- und Kommunikationsstrategie eines Unternehmens.

​Grundlegende Kennzeichen jeder Strategie

Jede Strategie besteht prinzipiell aus vier Komponenten: Ziele, Planung, Maßnahmen und Taktik. Im Detail bedeutet dies:

​Erstens: Ziele

Was soll erreicht werden und zu welchem Zweck?

Zweitens: Planung

  • ​Definition der Zielgruppe.
  • ​Sammlung aller notwendigen Daten.
  • ​Definition des Alleinstellungsmerkmals beziehungsweise der zentralen Inhalte.
  • ​Definition von Methoden, Festlegung des Budgets und der zur Verfügung stehenden Ressourcen, Beachtung eventueller Risiken.
  • ​Auf welchem Weg soll das Ziel erreicht werden?

​Drittens: Maßnahmen

​Wie werden die zur Verfügung stehenden Ressourcen zur Erreichung des Ziels eingesetzt?

Viertens: Taktik

  • ​Welche Beziehungen müssen entwickelt werden?
  • ​Welche Art von Beziehungen sind dies: Menschen, Arten, Kontext, Relevanz.
  • ​Auswahl des Kommunikationsprozesses und der Kommunikationskanäle.

​Was ist eine Social Media Strategie?

Eine Social Media Strategie definiert die Ziele und beschreibt die Methoden, auf deren Grundlage der Einsatz Sozialer Medien erfolgt.

Die Definition der Ziele der Social Media Strategie eines Unternehmens erfolgt im Kontext und auf Basis der Marketing- und Kommunikationsstrategie, die wiederum eine der zentralen Komponenten der Unternehmensstrategien darstellen.

Eine Social Media Strategie definiert das Was, Wann, Wie und Warum für die Veröffentlichung von Inhalten auf den Auftritten eines Unternehmens in Sozialen Plattformen.

Die Arbeit mit Sozialen Netzwerken darf sich nicht darauf beschränken, nach Belieben und ohne Planung beliebige Beiträge einzustellen und Beiträge anderer zu liken, zu folgen, etc. Vielmehr geht es darum, ein Bündel aus kurz-, mittel- und langfristigen Zielen und Maßnahmen zu definieren. Im Zentrum müssen dabei folgende Fragen stehen:

  • ​Was ist das Ziel? Was soll erreicht werden?
  • ​Mit welchen Methoden soll das Ziel erreicht werden?

Vergegenwärtigen Sie sich, daß die Arbeit mit Sozialen Medien ebenso Strategie und Planung erfordert, wie jedes andere Unterfangen. Sie beginnen auch nicht mit der Gründung einer Firma, ohne sich vorher Gedanken zu Ihren Zielen und den Methoden, wie diese erreicht werden können, gemacht zu haben.

Bei der Entwicklung einer Social Media Strategie müssen Sie zunächst die Ziele definieren, die Sie selbst verfolgen und überprüfen, wie diese Ziele mit den Interessen und Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe übereinstimmen.

In diesem Zusammenhang müssen Sie sich folgende Fragen stellen:

  • ​Wer ist meine Zielgruppe?
  • ​Welche Interessen hat meine Zielgruppe?
  • ​Wie will ich meine Zielgruppe ansprechen? Wie präsentiere ich mich?
  • ​Welche Plattformen möchte ich nutzen?
  • ​Entspricht mein Angebot den Interessen meiner Zielgruppe?
  • ​Welche Konkurrenten sprechen die von mir ins Auge gefaßte Zielgruppe ebenfalls an und welche Strategie im Hinblick auf Soziale Medien ist hierbei erkennbar?
  • ​Welche Ergebnisse möchte ich erreichen und wie kontrolliere ich dies?

Es ist wichtig sich zu vergegenwärtigen, daß man nicht für alle Sozialen Netzwerke die gleichen Ziele verfolgen muß, sondern für jede Plattform, abhängig von deren charakteristischen Profil, eine eigene Strategie mit eigenen Zielen definieren kann.

So könnte man Facebook und Twitter für die Generierung von Kundenkontakten und Newsletter-Abonnenten nutzen, Instagram und Pinterest, um grafisch anschauliche Inhalte zu präsentieren und YouTube um Anleitungsvideos und ähnliches zu zeigen.

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​Wieso ist eine Social Media Strategie wichtig?

Die Etablierung einer fundierten Social Media Strategie eröffnet Ihnen eine Reihe von Perspektiven, mit denen Sie nicht nur Ihre Kommunikation auf Sozialen Plattformen verbessern und an den Interessen Ihrer Zielgruppe ausrichten können.

Vielmehr müssen Sie Ihre Social Media Strategie als Bestandteil der Unternehmenskommunikation, sondern auf Basis der unternehmerischen Selbstdarstellung und der angestrebten Außenwirkung ansehen.

Eine adäquate Social Media Strategie eröffnet Ihnen zum einen die Möglichkeit, die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe präziser als mit fast allen anderen Methoden zu erkennen (wenn man das Preis-Leistungsverhältnis betrachtet, gibt es sicherlich keine bessere Methode).

Zum anderen können Sie auf Basis der so gewonnenen Einsichten Ihre Zielgruppe genau ansprechen und auch die übrige Unternehmenskommunikation dementsprechend ausrichten.

​Welches Potential bietet eine fundierte Social Media Strategie?

Fokus:

Ohne eine dezidierte Social Media Strategie nutzen Sie die Sozialen Plattformen gewissermaßen blind und lassen deren enormes Potential ungenutzt. Haben Sie eine schlüssige Social Media Strategie, können Sie dagegen Ihre Anstrengungen fokussieren und zielgenau einsetzen.

Personalisierung:

Erstens, verschaffen Sie sich durch den Einsatz entsprechender Tools präzise Informationen zu den Interessen und Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe. Zweitens, entwickeln Sie basierend hierauf eine an der Zielgruppe ausgerichtete Kampagne. Drittens, beeinflussen Sie die Perzeption Ihres Unternehmens und die Kaufentscheidungen der Zielgruppe durch die zielgenaue Kommunikation auf Basis personalisierter Nachrichten und Angebote.

Einflußnahme:

Durch eine klar ausgerichtete Strategie in den Sozialen Medien nehmen Sie maßgeblichen Einfluß darauf, wie Ihr Unternehmen auf diesen Plattformen erscheint und wie es sich gegenwärtigen und künftigen Kunden präsentiert.

Durch eine genaue und kontinuierliche Beobachtung des Bildes Ihres Unternehmens auf Sozialen Plattformen und gleichzeitig der Meinungsäußerungen von Kunden über Ihr Unternehmen lernen Sie nicht nur Ihre Kunden besser kennen und verschaffen sich so die Möglichkeit, direkt mit diesen zu kommunizieren.

Darüber hinaus schaffen Sie auch die Voraussetzung dafür, schnell auf negative Entwicklungen reagieren zu können und einen Schaden für die Reputation Ihres Unternehmens, durch eine zielgenaue und frühe Reaktion abzuwenden oder zumindest im Hinblick auf dessen Folgen zu minimieren.

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​Wie entwickelt man eine Social Media Strategie?

Die Entwicklung einer Social Media Strategie ist ein mehrstufiger Prozeß, der eine Reihe aufeinanderfolgender Schritte umfaßt:

  • ​Definition der Ziele.
  • ​Selektion der Zielgruppe.
  • ​Auswahl der Sozialen Plattformen.
  • ​Definition der Maßnahmen.
  • ​Schaffung und Publikation von Inhalten.
  • ​Kontrolle der Resultate.
  • ​Anpassung der Strategie und ihrer einzelnen Komponenten.

Die Definition der Ziele muß immer am Beginn der Strategieentwicklung stehen, denn sie stellt deren Grundlage dar. Sie basiert auf ​zwei einfachen Fragen:

  • ​Was soll erreicht werden?
  • ​Welche Ziele verfolgt die Strategie?

Basierend auf den von Ihnen angebotenen Produkten und Dienstleistungen geht es dann darum, Ihre Zielgruppe auszuwählen:

  • ​Wer sind bisher Ihre Kunden?
  • ​Will ich neue Kundengruppen erschließen und wenn ja, um wen handelt es sich?

Sind Ziele und Zielgruppen definiert geht es darum zu entscheiden, welche Sozialen Plattformen für die Erreichung dieser Ziele und die Ansprache der ins Auge gefaßten Zielgruppen genutzt werden sollen.

Im Prinzip stehen dabei die folgenden fünf Netzwerke zur Auswahl​:

  • ​Facebook
  • ​Twitter
  • ​Instagram
  • ​Pinterest
  • ​YouTube

Im nächsten Schritt geht es um die Definition der konkreten Maßnahmen und deren Terminierung, wobei nicht auf allen Plattformen zwangsläufig identische Inhalte zur gleichen Zeit veröffentlicht werden müssen. Folgende Fragen sind hiermit verbunden:

  • ​Welche Content-Strategie läßt sich aus den definierten Zielen und Zielgruppen ableiten? Stehen Texte, Bilder oder Videos im Zentrum der Kommunikation?
  • ​Welche spezifischen Inhalte werden auf welchen Plattformen veröffentlicht?
  • ​Wann und in welchem Rhythmus werden die Inhalte veröffentlicht?

Nachdem der Inhalt und deren Veröffentlichungszeitpunkte bis zu diesem Punkt geplant wurden, beginnt erst nun die Phase der konkreten Umsetzung der Strategie in die Praxis. Mit anderen Worten: Nun werden die Inhalte geschaffen und dann entsprechend des festgelegten Zeitraums publiziert.

Sobald Inhalte veröffentlicht werden, gilt es deren Rezeption zu überwachen und zu erfassen. Die zentralen Fragen, die es hier zu berücksichtigen gilt, sind:

  • ​Auf welche Resonanz stießen die Inhalte? Wie stark wurden Sie rezipiert und weitergeleitet?
  • ​Welche Inhalte stießen auf besonders gute Resonanz?

Um zu kontrollieren, welche Maßnahmen besonders gut funktionierten, steht eine Vielzahl von Überwachungs- und Analysetools zur Verfügung, mit deren Hilfe man jeden einzelnen Abschnitt der Kampagnen und die damit verbundenen Ergebnisse genau erfassen kann.

Einen Überblick über diese Tools finden Sie in meinem Beitrag „Die besten Social Media Tools für 2020“, ​in dem ich Ihnen ein breites Spektrum unterschiedlicher Dienste und Tools vorstelle.

Wenngleich nicht vorschnell gilt es doch bereits in der frühen Phase der Umsetzung zu überwachen und zu entscheiden, welche Strategiekomponenten besonders gut funktionieren und damit die grundlegende Ausrichtung der Strategie entsprechend zu verändern.

Diese Informationen müssen dann in die abschließende Analyse einfließen, deren Aufgabe es ist, Reichweite und Erfolg aller Maßnahmen zu beurteilen, Schwächen und Stärken herauszuarbeiten und hieraus Lehren für künftige Social Media Kampagnen abzuleiten.

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Die besten Social Media Tools für 2020

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Die Betreuung Ihrer Auftritte in sozialen Medien nimmt viel Zeit und Mühen in Anspruch. Mit Social Media Tools können Sie diese Arbeit weit einfacher und effektiver gestalten. Diese Tools helfen Ihnen insbesondere bei folgenden Tätigkeiten:

  • ​Erstellung neuer Beiträge und Veröffentlichung auf mehreren sozialen Plattformen.
  • ​Beobachtung aktueller Entwicklungen in den sozialen Medien.
  • ​Überwachung der Aktivitäten von Konkurrenten in den verschiedenen sozialen Netzwerken.
  • ​Analyse und Bewertung des Verlaufs und der Ergebnisse eigener Social Media-Kampagnen.

In meinem Artikel stelle ich Ihnen ein breites Spektrum von Tools und Dienstleistungen vor, die Ihnen die Arbeit mit sozialen Medien maßgeblich erleichtern. Drei Dinge erscheinen mir dabei von besonderer Wichtigkeit:

  • ​Sie sollten eine fundierte Social Media-Strategie entwickeln und basierend hierauf alle damit verbundenen Arbeiten gestalten und strukturieren. Wie Sie dies bewerkstelligen, erfahren Sie in meinem Artikel „Erfolgreiches Social Media Marketing in 8 Schritten“.
  • ​Im vorliegenden Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie die von mir genannten Social Media Tools am besten einsetzen, um Zeit zu sparen und aus Ihrer Arbeit den maximalen Nutzen ziehen.
  • ​Ich werde mich nicht darauf beschränken, Ihnen die Funktionalität der einzelnen Tools zu erläutern. Vielmehr werde ich Ihnen deren Vorzüge und Nachteile darstellen und Ihnen meinen Eindruck im Hinblick auf das Preis-Leistungsverhältnis geben.

Einen schnellen Überblick zum Inhalt dieses Beitrags gibt Ihnen das nachstehende Inhaltsverzeichnis:

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Noch ein Hinweis: Manche Verweise in diesem Artikel sind sogenannte Affiliate-Links, bei denen ich eine Provision erhalte, wenn Sie das von mir verlinkte Produkt kaufen.

Seien Sie aber versichert, daß sich meine Nennung und Bewertung von Produkten nicht an der Zahlung deiner Provision oder deren Höhe richtet, sondern ich Ihnen ausschließlich meine ehrliche Meinung gebe.

Die Zahlung dieser Provision ändert übrigens nichts am Preis, den Sie für den Kauf des betreffenden Produkts bezahlen.

Social Media Marketing als Herausforderung für das Online-Marketing von Unternehmen

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Facebook, Twitter, YouTube, Instagram, Pinterest, Xing, LinkedIn - mindestens eines dieser Sozialen Medien verwendet jeder einzelne Bundesbürger nahezu jeden Tag. Deshalb ist es für jeden, der online aktiv ist, seien es Einzelpersonen oder Unternehmen, immer wichtiger, auch dort vertreten zu sein.

So wie soziale Plattformen zum Alltag der meisten Menschen gehören, müssen sie auch zu einem der zentralen Komponenten des Marketings von Unternehmen werden. Doch die fortlaufende Betreuung einer oder mehrerer Plattformen und die kontinuierliche Veröffentlichung von Beiträgen beansprucht nicht nur viel Zeit und Mühen.

Vielmehr muß man auch genau wissen, was man dort tut. Dies bedeutet, daß Sie sich darüber im Klaren sein müssen, welche Ziele Sie auf Basis welcher Maßnahmen erreichen wollen und wie Sie dies kontrollieren.

Mit anderen Worten:

Sie benötigen eine fundierte Social Media Strategie, denn im Hinblick auf die erzielten Ergebnisse macht es einen großen Unterschied, ob Sie auf sozialen Plattformen mehr oder weniger regelmäßig, aber weitgehend planlos Beiträge veröffentlichen, oder ob Sie dies auf Basis einer fundierten Social Media-Strategie tun.

Sie müssen aber nicht nur wissen, was Sie tun. Vielmehr benötigen Sie Instrumente, mit denen Sie sich die Arbeit mit sozialen Medien vereinfachen können, um Zeit zu sparen. Auch können Sie sich mit derartigen Tools einen schnellen Überblick über die anstehenden Aufgaben verschaffen und deren Ausführung effizienter gestalten.

Auch können Sie durch Nutzung derartiger Hilfsmittel den Verlauf und die Ergebnisse Ihrer Social Media Kampagnen analysieren. Dies erlaubt es Ihnen, aus vergangenen Kampagnen zu lernen und bei künftigen Maßnahmen das Maximum aus den von Ihnen investierten Ressourcen und insbesondere Ihrer Zeit herauszuholen.

​Was sind Social Media Tools?

Social Media Tools erleichtern die vielfältigen Arbeiten, die mit Social Media Marketing und der fortlaufenden Pflege von Sozialen Plattformen verbunden sind. Es handelt sich dabei um webbasierte Angebote beziehungsweise um Desktop-Software oder Smartphone-Apps, mit deren Hilfe die Aktivitäten in den Sozialen Medien geplant, durchgeführt und analysiert werden können.

Durch deren Verwendung können alle anstehenden Arbeiten effizienter ausgeführt und teilweise auch automatisiert werden. Zudem stellen Social Media Tools weitergehende Funktionalitäten zur Verfügung.

Hierzu zählen insbesondere die kontinuierliche Überwachung der Sozialen Plattformen, die Verteilung der Arbeiten im Team, die Kommunikation mit Followern und Influencern sowie die Analyse des Erfolgs von Beiträgen und Kampagnen gehören.

In diesem Artikel erläutere ich Ihnen, mit welchen Tools Sie die Vielzahl an Arbeiten, die mit Sozialen Plattformen nicht nur einfacher und effektiver erledigen können, sondern wie Sie darüber hinaus weitreichende Informationen über Ihre Zielgruppe gewinnen können.

Auf dieser Basis können Sie dann sowohl Ihre Kommunikationsstrategie in den Sozialen Medien und auch die darüber hinausgehende Unternehmenskommunikation zielgenauer ausrichten.

Bevor ich zu den einzelnen Tools komme, erscheint es mir aber wichtig, Ihnen einen strukturierten Überblick über die einzelnen Schritte für die Arbeit auf sozialen Plattformen geben. Dies stellt gleichzeitig auch die Grundlage für die Gliederung und Darstellung der einzelnen Tools dar.

Vorausgesetzt, Sie haben Ihre Social Media Strategie definiert, besteht die praktische Umsetzung des Social Media Managements aus den folgenden acht Schritten:

  • ​Erstens: Beobachtung und Auswertung der Sozialen Netzwerke.
  • ​Zweitens: Themen, Anregungen und Material sammeln.
  • ​Drittens: Planung und Strukturierung der Inhalte.
  • ​Viertens: Erstellung der Beiträge in Form von Texten, Bildern und Videos.
  • ​Fünftens: Veröffentlichung auf Sozialen Plattformen.
  • ​Sechstens: Messung und Beurteilung der Resonanz.
  • ​Siebtens: Dialog mit der Zielgruppe.
  • ​Achtens: Auswertung und Analyse.
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Für jeden dieser acht Schritte gibt es Tools, deren Einsatz eine Reihe wichtiger Vorteile mit sich bringt:

  • ​Sie erlauben eine Strukturierung der alltäglichen Arbeit und eine schnellere Ausführung wiederholenden Abläufe, insbesondere durch deren Automatisierung. Damit läßt sich Ihre Arbeit auf Sozialen Plattformen effektiver gestalten, insbesondere da sich die die für Routineaufgaben notwendige Zeit reduziert.
  • ​Die Tools helfen Ihnen dabei, weit mehr Plattformen zu betreuen und erheblich mehr Beiträge zu veröffentlichen. Gerade kleineren Unternehmen, in denen nur eine oder ganz wenige Personen mit der Betreuung der Sozialen Plattformen betraut sind, können sich damit ganz neue Möglichkeiten erschließen.
  • ​Einzelunternehmer und Selbständige, deren personelle Ressourcen noch weit begrenzter als bei kleinen Firmen sind, geben Social Media Tools Mittel zur Hand, die noch vor einigen Jahren mehrere Beschäftigte notwendig gemacht hätten.
  • ​Die effizientere Abwicklung aller Arbeiten schafft so Raum für die Entwicklung und Umsetzung kreativer Ideen und die Schaffung neuer Kampagnen entsteht.
  • ​Mit Social Media Tools können Sie eine weit größere Zahl von Kunden, Kontakten und Kampagnen gleichzeitig betreuen, als dies ohne deren Nutzung möglich wäre.
  • ​Es entsteht ein besserer Überblick über interne und externe Zusammenarbeit, begleitet von der Möglichkeit, rascher und zielorientiert Mitarbeiter, Kunden, Dienstleister und andere Kontakte zu betreuen.
  • ​Vorhandene Ressourcen können nicht nur besser genutzt, sondern auch eingespart werden.
  • ​Sie verschaffen sich einen schnellen und umfassenden Überblick über alle Kommentare, Postings, Erwähnungen und Privatnachrichten.
  • ​Sie erschließen sich neue Funktionalitäten und Möglichkeiten, die Sie ohne diese Instrumente nicht zur Verfügung hätten.

Und das Beste:

Viele der hier genannten Tools sind kostenlos, so daß Ihnen deren Einsatz außer Ihrer Zeit nichts weiter kostet.


​Welche Social Media Tools gibt es?

Basierend auf dem vorstehenden Überblick über die unterschiedlichen Tätigkeiten und Arbeiten im Social Media Management lassen sich folgende Gruppen von Social Media Tools identifizieren.

An erster Stelle sind Tools zu nennen, die dem Sammeln von Inhalten, deren Planung und Strukturierung sowie der Erstellung der neuen Beiträge dienen.

Hierbei handelt es sich nur zum kleinen Teil um spezielle Social Media Tools, sondern um Werkzeuge, die für eine Vielzahl von Anwendungen verwendet werden, wozu unter anderem auch Social Media gehören.

Da es sich dabei aber um wichtige Instrumente handelt, um erfolgreich auf Sozialen Plattformen zu agieren, möchte ich Ihnen hierzu trotzdem ausführliche Hinweise und Tipps geben. Falls Sie diese Themen interessieren, finden Sie diese am Ende des Beitrags gegliedert in folgende Abschnitte:

  • ​Beobachtung und Auswertung der Sozialen Netzwerke.
  • ​Themen, Anregungen und Material sammeln.
  • ​Planung und Strukturierung der Inhalte.
  • ​Erstellung der Beiträge in Form von Texten, Bildern und Videos.
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Doch nun zum zentralen Thema, den eigentlichen Social Media Tools, die ich entsprechend Ihrer Verwendung in folgenden Gruppen strukturiere:

  • ​Social Media Management Tools als Komplettlösungen.
  • ​Social Listening und Social Monitoring: Überwachung und Beobachtung.
  • ​Social Media Publishing.
  • ​Social Media Moderation und Social Engagement.
  • ​Social Media Analyse und Reporting.

Ich gebe Ihnen nicht nur Hinweise zu verfügbaren Tools, sondern versuche meine Erläuterungen um Ergänzungen zu Arbeitsabläufen zu ergänzen, die bei der Betreuung von Social Media anfallen.

​Social Media Management Tools als Komplettlösungen

Es gibt eine große Zahl verschiedener Tools, die ein eingeschränktes Funktionsspektrum bieten und darin sehr gut sind. Gleichzeitig gibt es aber auch Komplettlösungen, die das komplette Spektrum der Funktionalität eines Social Media Tools bieten.

Dies hat für Sie den Vorteil, daß Sie nicht mit mehreren Programmen oder Web-Angeboten arbeiten müssen, sondern alle Daten und Funktionen an einem Punkt versammelt und zugänglich sind.

Sämtliche Profile auf den einzelnen Plattformen, Ihre Pages, Gruppen und Accounts werden an einem Platz, oft als Dashboard bezeichnet, zusammengefasst und können dort zentral verwaltet werden. Hierzu gehört das Öffnen und Schließen von Accounts sowie deren grafische und inhaltliche Gestaltung.

Dies ermöglicht eine in sich stimmige und konsistente Präsenz auf Sozialen Plattformen und erleichtert die praktische Umsetzung einer Social Media Strategie.

Planung, Veröffentlichung und Analyse der erzielten Resonanz erfolgt in einem Tool.

Funktionalitäten zu kollaborativen Arbeiten auf Basis geteilter Rechte und Rollen, um effektiv im Team agieren zu können. Gerade wenn mehrere Mitarbeiter mit der Betreuung der Sozialen Plattformen betraut sind, ist eine genaue Festlegung von Zuständigkeiten und Kompetenzen ausschlaggebend.

Dies muß in der Arbeit mit einem Social Media Management Tool seine Entsprechung finden: Die Workflows müssen transparent gestaltet sein und es muß sichergestellt sein, daß jeder Mitarbeiter Zugriff zu all jenen Funktionen hat, die er benötigt, aber auch nicht zu mehr.

Zusammenlaufende Streams schaffen Überblick, Analysen schaffen Einblick in den Erfolg Ihrer Aktivitäten und erlauben es, die Zielgruppe zu analysieren.

Mit einem integrierten CRM-System kann die Kommunikation mit Fans, Followern und Influencern auf Basis einer Benutzeroberfläche erfolgen.


Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten Komplett-Pakete für Social Media Management. Um Sie mit der Materie im Detail vertraut zu machen, stelle ich die wichtigsten Tools ausführlicher dar, während ich mich bei weniger wichtigen auf die zentralen Fakten beschränke.

Bei Hootsuite ist ein umfassendes Social Media Tool, das nahezu den gesamten Funktionsumfang abdeckt. Innerhalb der Komplettlösungen kann es als Marktführer angesehen werden, die von mehr als 10 Millionen Nutzern eingesetzt wird und in 16 Sprachen verfügbar ist.

In Hootsuite können Sie Ihre Accounts in mehr als 20 Sozialen Netzwerken verwalten, darunter Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, YouTube, LinkedIn. Damit müssen Sie nicht mehr in die einzelnen Accounts gehen, um etwa Beiträge zu veröffentlichen, sondern Sie erledigen all dies ausschließlich über Hootsuite.

​Kernfunktionen:

  • ​Beiträge veröffentlichen.
  • ​Monitoring
  • ​Suche nach Inhalten.
  • ​Analysen und Reporting.
  • ​Teamführung und Kommunikation.
  • ​Bewerben

Der Umfang der Ihnen zur Verfügung stehenden Funktionen ist vom gewählten Tarif abhängig. Neben einem kostenlosen Free-Tarif gibt es das Paket Professional für monatlich 25 Euro, Team für 109 Euro, Business für 599 Euro und einen Enterprise-Tarif, für den der Preis individuell festgelegt wird.

Die Tarife unterscheiden sich zunächst anhand der Benutzer und der Anzahl der sozialen Profile, die Sie verwalten können. Während Free und Professional auf einen Benutzer begrenzt sind, können Sie mit Team drei, mit Business fünf bis zehn und mit Enterprise fünf bis unendlich viele Benutzer im System sein.

Die Zahl der verwalteten sozialen Profile beschränkt sich im Free-Tarif auf drei, im Professional auf 10, im Team auf 20, in Business auf 35 und in Enterprise auf mehr als 50.

Neben diesen Beschränkungen in Bezug auf die Anzahl der Benutzer und der verwalteten sozialen Profile unterscheiden sich die Tarife ganz wesentlich hinsichtlich des Funktionsumfangs.

Beiträge veröffentlichen

Am wichtigsten ist zweifellos die Möglichkeit, mit Hilfe von Hootsuite Beiträge auf den Sozialen Plattformen zu veröffentlichen. Dabei können Sie die Publikation von Beiträgen auch im Voraus planen und Beiträge in das System laden, die dann zu dem von Ihnen festgelegten Zeitpunkten publiziert werden.

Besonders nützlich ist es, daß Sie dies auch mit Hilfe einer Smartphone-App abseits vom PC erledigen können. Auch können Sie mit Hilfe einer Browser-Erweiterung namens Hootlet, die für Firefox und Chrome verfügbar ist, Inhalte aus dem Internet zur Veröffentlichung in Ihren Konten markieren und den Veröffentlichungszeitpunkt festlegen.

Hootsuite verfügt zudem über eine Funktion, die Ihnen basierend auf einem komplexen Algorithmus den idealen Veröffentlichungszeitpunkt für Ihre Beiträge vorschlägt. Diese Vorschläge können Sie in die automatisierte Planung der Veröffentlichungen aufnehmen, die sogenannte AutoPlanung, wodurch sich in der Regel die Reichweite Ihrer Publikationen auf Sozialen Plattformen erhöht.

Im Free-Tarif ist die Anzahl der vorausgeplanten Nachrichten auf 30 beschränkt, während Sie in allen anderen Tarifen eine unbegrenzte Anzahl von Nachrichten im System einstellen und vorausplanen können. Die AutoPlanungs-Funktion steht Ihnen in allen Paketen mit Ausnahme des kostenlosen Free-Tarifs zur Verfügung, wenngleich dessen Bedienung dem Benutzer ein nicht zu unterschätzendes Maß an Kenntnissen abverlangt.

Monitoring

Sie können Filter setzen, anhand denen Hootsuite die Sozialen Medien durchsucht und Sie informiert, wenn aktuell Beiträge entsprechend der von Ihnen gesetzten Stichwörter, Hashtags oder Standorten veröffentlicht werden.

Sie können die Beiträge und Kommentare, die Hootsuite findet, automatisch bestimmten Mitarbeitern zur weiteren Bearbeitung zuweisen, wodurch die Gefahr der mehrfachen Bearbeitung ebenso wie das Ausbleiben von Reaktionen vermieden wird.

Durch sogenannte Monitoring-Apps können Sie den Funktionsumfang noch erweitern und durch die Einbindung der Leistungen von Drittanbietern eine Vielzahl an Social Mentions erfassen und bearbeiten.

Suche nach Inhalten

Sie haben die Möglichkeit, sogenannte Such-Streams auf Basis von Hashtags, Standorten oder Stichwörter zu definieren und Hootsuite präsentiert Ihnen damit korrespondierende Inhalte, die Sie dann in eigene Beiträge integrieren oder veröffentlichen können.

Diese Art der Gewinnung von Inhalten, die sogenannte Content Curation, ist erfreulicherweise in allen Tarifen enthalten, allerdings können Sie nur in den teuren Business- und Enterprise-Tarifen diese Inhalte in einer eigenen Content-Bibliothek verwalten und insbesondere im Team weiterbearbeiten.

Analysen und Reporting

Die Analyse-Tools von Hootsuite sind überaus umfangreich und erlauben anhand von 200 Faktoren die präzise Verfolgung der Resonanz, auf die veröffentliche Beiträge gestoßen sind. Außerdem können Sie auf Basis dieser Analysen auch Berichte zur Präsentation der erreichten Ergebnisse erzeugen.

Allerdings läßt sich feststellen, daß viele wichtige Analyse-Funktionen nur in den hochpreisigen Tarifen zur Verfügung steht. In der Free-Version gibt es überhaupt keine Analysemöglichkeiten, im Professional-Tarif gibt es lediglich vordefinierte Berichtsvorlagen, während Sie die Berichte erst ab dem Team-Tarif selbst anpassen können.

Analysen zum Social Listening können nur ab dem Tarif Business verwendet werden, während Analysen zur Team-Produktivität ebenso wie Wettbewerber-Benchmarking erst in der Enterprise-Version zur Verfügung stehen.

Diese negativen Bemerkungen sollen aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Analyse- und Reporting-Funktionen sehr ausgefeilt sind und Ihnen auch in niedrigen Tarifstufen wie dem Professional-Paket, das Sie 25 Euro pro Monat kostet, den Zugang zu einer Vielzahl von Funktionen eröffnet.

Vor allem wenn man bedenkt, wie zeitaufwendig es ist, in jedes einzelne Soziale Netzwerk zu gehen und dort die entsprechenden Auswertungen zu erstellen, um sie dann in eine Excel-Tabelle zu kopieren. Mit Hootsuite sparen Sie sich dafür einen Großteil der normalerweise hierfür benötigten Zeit und haben gleichzeitig die Möglichkeit, die Daten in ansehnlicher Form zu präsentieren.

Teamführung und Kommunikation

Hootsuite erlaubt es Ihnen, den Zugang und die Zugriffsberechtigungen jedes einzelnen Mitarbeiters genau festzulegen. Auch können Aufgaben automatisiert vom System an bestimmte Teams oder Mitarbeiter zugewiesen werden.

Hootsuite erlaubt es, direkt aus dem System heraus mit Followern, Influencern und anderen Personen zu kommunizieren, was die Arbeit ganz wesentlich erleichtert. Zudem gibt es eine gemeinsame Inbox, in der Sie alle ein- und ausgehenden Nachrichten an einer Stelle einsehen können, was die gesamte Kommunikation und alle damit verbundenen Tätigkeiten überaus produktiv macht.

Werbung

Um Ihren inhaltlichen Kampagnen mehr Reichweite zu verschaffen, können Sie auf Plattformen wie Facebook auch Werbung schalten. Unter dem Stichwort „Boost“ erlaubt es Ihnen Hootsuite, auch Ihre bezahlten Werbekampagnen zu verwalten.

Hierzu gehört auch die Möglichkeit, präzise Vorgaben zur Zielgruppe Ihrer Werbung wie etwa Geschlecht, Alter, Wohnort und ähnliches zu definieren. Dabei wertet Hootsuite die Performance der einzelnen Anzeigen und ermöglicht es Ihnen so, Verbesserungen bei Ihren Anzeigen und Ihre Werbestrategie vorzunehmen.

Wenn Sie mit bezahlter Werbung arbeiten, erleichtert die Boost-Funktionalität Ihre Arbeit ganz wesentlich und verschafft Ihren Kampagnen eine hohe Integrität. Das sogenannte Boosten von Beiträgen ist in der Free-Version auf monatliche Werbeausgaben in Höhe von 100 Euro begrenzt, im Professional Tarif können Sie bis zu 500 Euro ausgeben, bei Team bis zu 2.000 Euro, in Business bis zu 5.000 und im Enterprise-Tarif unbegrenzt.

Resümee

Wie die vorstehende Übersicht zeigt, verfügt Hootsuite über einen enormen Funktionsumfang, der erklärt, wieso dieses Tool eine so weite Verbreitung genießt. Die zahlreichen Funktionen machen die Einarbeitung anfangs etwas schwierig, doch wenn man die ersten kleineren Hürden überwunden hat, erleichtert die übersichtliche Gestaltung der Benutzeroberfläche die Bedienung ganz maßgeblich.

Deshalb empfiehlt sich Hootsuite sowohl für Einzelpersonen beziehungsweise bis zu drei Mitarbeitern, die mit der Betreuung der Social Media-Präsenzen betraut sind. Für einen Preis von maximal 109 Euro pro Monat erhält man Zugriff auf einen enormen Funktionsumfang.

Arbeiten fünf oder mehr Beschäftigte im Social Media-Team kommt allerdings nur die Business- beziehungsweise die Enterprise-Version in Frage, womit wir von monatlichen Kosten von mindestens 599 Euro sprechen.

Defizite weist Hootsuite in den Bereichen Konkurrenzanalyse und der automatisierten Moderation auf. Negativ ist weiterhin, daß das integrierte Tool zur Linkverkürzung und zur Gestaltung individueller Links nicht besonders leistungsfähig ist.

Ein gravierender, wenngleich verständlicher Nachteil liegt darin, daß viele der besonders interessanten Funktionen nur in den hochpreisigen Tarifen, insbesondere im Business- und Enterprise-Paket, enthalten sind. Benötigen Sie diese, müssen Sie also mit monatlichen Ausgaben von 599 Euro oder mehr rechnen.

Aber die genannten Defizite sollen nicht darüber hinwegtäusche, daß es sich bei Hootsuite um ein millionenfach genutztes Social Media Tool handelt, das zu akzeptablen Preisen einen enormen Funktionsumfang bietet. Insbesondere der Professional-Tarif, der 25 Euro pro Monat kostet, bietet eine Menge zu einem wie ich finde niedrigen Preis.

Zu denken ist hier insbesondere an die ausgefeilte Nachrichten-Veröffentlichung, die umfangreiche Listening- und Analyse-Funktionalität sowie die zahlreichen externen Apps, mit denen die Funktionalität noch erheblich erweitert werden kann.

Neben einem Testlauf mit dem kostenlosen Free-Tarif können Sie die von Ihnen bevorzugte Hootsuite-Version für 30 Tage kostenfrei testen.

Schwerpunkt von Sprout Social ist das Social Management, also die Betreuung der Präsenzen auf Sozialen Plattformen und die Veröffentlichung von Beiträgen. Sprout Social ist in drei Tarifen erhältlich:

  • ​Standard für 99 US-Dollar je Nutzer pro Monat.
  • ​Professional für 149 US-Dollar je Nutzer pro Monat.
  • ​Advanced für 249 US-Dollar je Nutzer pro Monat.

Im Standard-Tarif können Sie fünf Profile, in den beiden anderen Tarifen jeweils zehn Profile verwalten. Neben Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, LinkedIn und Google My Business können Sie auch Konten bei TripAdvisor in Sprout Social integrieren.

Sprout Social hat neben der Verwaltung der Konten auf Sozialen Plattformen folgende vier zentrale Funktionalitäten:

Publishing

Wie bei HootSuite lassen sich Beiträge in das System laden und werden dann entsprechend der von Ihnen vorgegebenen Veröffentlichungszeitpunkte und Plattformen publiziert. Besonders erfreulich ist dabei, daß bei Sprout Social im Gegensatz zu Hootsuite nicht erst in höheren Tarifstufen, sondern generell ein übersichtlicher Kalender enthalten ist, der die Planung der Veröffentlichung von Beiträgen stark vereinfacht.

Das Publishing-Tool erlaubt außerdem die einfache Integration von Bildern und Videos in die Beiträge und umfaßt eine einfach zu bedienende Bildbearbeitung. Zudem umfaßt Sprout Social auch die Nutzung von Bitly, einem URL-Kürzungs-Tool, das anwenderfreundliche Links schafft.

Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, daß Bitly bei einer Solo-Buchung so teuer ist, daß es sich nicht rentiert, als Sprout Social-Anwender kommen Sie aber in den Genuß des Dienstes von Bitly (wenngleich natürlich festgestellt werden muß, daß vergleichbare und besser Tools sogar günstiger als Bitly sind).

Ähnlich wie Hootsuite verfügt Sprout Social über ein Tool, das die Resonanz auf die Veröffentlichung von Beiträgen überwacht und hieraus Hinweise für den optimalen Veröffentlichungszeitpunkte entwickelt und bereitstellt.

Es gibt eine Digital Asset und Content Library, in denen Inhalte abgelegt werden können, damit sie allen Mitgliedern des Social Media-Teams zur Verfügung stehen. Diese Library ist aber nur im Advanced-Tarif enthalten, der pro Monat 249 US-Dollar pro Benutzer kostet.

Listening

Überwachung ausgewählter Keywords und Hashtags, woraus der Nutzer Anregungen für seine Kommunikationsstrategie erhält. Um die Suche zu präzisieren, gibt es eine Reihe von Suchoperatoren. Sprout Social überwacht beim Social Listening nur Twitter und Instagram, aber keine weiteren Netzwerke.

Engagement

Publishing-Modul zweifellos die besondere Stärke von Sprout Social und erleichtert die Interaktion mit allen Kontakten auf Sozialen Plattformen ganz maßgeblich.

Sprout Social verfügt über ein integriertes Social CRM, mit dem sich die damit betrauten Mitarbeiter schnell einen Überblick über die Person verschaffen können, mit der sie gerade in Kontakt sind.

So kann Kompetenz bewiesen werden und durch eine große Individualität im Umgang die Bindung von Kunden und Influencern intensiviert werden. Besonders wichtig ist dabei, daß für jedes Team-Mitglied in Sprout Social die Zugriffsrechte präzise festgelegt werden können.

Analyse und Reporting

Wie bei Hootsuite können Sie auch bei Sprout Social die Reichweite und die Resonanz Ihrer publizierten Beiträge überwachen und so genau erkennen, welche Veröffentlichungen ein besonders starkes Echo erhielten.

Allerdings sind die Reporting Tools von Sprout Social weit ausgefeilter als die von Hootsuite und bieten erheblich mehr Möglichkeiten, um die Analyse präziser zu fassen. Die Analyse von Sprout Social beschränkt sich aber auf Facebook, Twitter und Instagram.

Weitere Funktionalitäten

Hootsuite bietet eine Smartphone-App sowie Browser-Plugins für Firefox und Google Chrome. Neben Google Analytics kann der Nachrichten-Aggregator Feedly integriert werden.

Resümee

Angesichts eines ähnlichen Funktionsumfangs drängt sich bei Sprout Social naturgemäß der Vergleich mit Hootsuite auf. An erster Stelle fällt dabei auf, daß Hootsuite im Basistarif mit 25 Euro erheblich günstiger ist als Sprout Social, wo der günstigste Tarif mit 99 US-Dollar pro Monat zu Buche schlägt.

Zudem erlaubt Sprout Social in diesem Tarif nur die Verwaltung von fünf Social Media-Profilen, während bei Hootsuite die doppelte Zahl, nämlich zehn im Preis inbegriffen ist.

Nachteilig: Kosten berechnen sich entsprechend der Anzahl der Benutzer. Haben Sie ein Team mit drei Mitarbeitern, müssen Sie für jeden einzelnen die volle monatliche Nutzungsgebühr bezahlen.

Im Vergleich zu Hootsuite gibt es bei Sprout Social auch weit weniger Dienste externer Anbieter, die in die Plattform integriert werden können. Angesichts der Vielzahl an Apps, die in Hootsuite integriert werden können, ist dies ein maßgeblicher Nachteil.

Sprout Social bietet ein breites Spektrum von Funktionen und geht dabei sehr weit ins Detail. Insbesondere die Komponenten Engagement sowie Analysen und Reporting sind ausgefeilter als die von Hootsuite und bieten erheblich größere Funktionalität.

Allerdings ist Sprout Social im Vergleich zu Hootsuite nicht gerade günstig, gerade wenn mehrere Mitarbeiter mit dem Tool arbeiten. Ich persönlich bin der Meinung, daß sich der enorme Preisunterschied, insbesondere in der günstigsten Tarifstufe (25 Euro zu 99 US-Dollar) nicht lohnt und Hootsuite deshalb der Vorzug gegenüber Sprout Social zu geben ist.

Publizieren

Beiträge für Facebook, Twitter, Instagram, YouTube und Instagram können im Voraus geplant und dann entsprechend der festgelegten Zeitpunkte veröffentlicht werden. Auch ist ähnlich wie bei Hootsuite ein Massen-Upload von Beiträgen möglich.

Engagement

In einer Social Inbox werden alle eingehenden Kommentare, Erwähnungen und ähnliches erfaßt und zur weiteren Bearbeitung bereitgestellt. Besonders nützlich ist es, daß einzelnen Kontakten besondere Klassifizierungen wie etwa „Kunde“ oder „Influencer“ zugeordnet werden können.

Die Arbeit in der Social Inbox ebenso wie alle weiteren Tätigkeiten können an einzelnen Team-Mitglieder standardmäßig delegiert werden. Diesen können auch Entwürfe für Posts, Kommentare oder Nachrichten zugewiesen werden.

Zudem können Regeln für die automatisierte Bearbeitung der Nachrichten in der Inbox erstellt werden und damit beispielsweise Spam-Nachrichten ausgefiltert werden.

Analysen und Reports

Agora Pulse bietet hier die Möglichkeit, vordefinierte Reports durch einen Mausklick abzurufen, was überaus bedienungsfreundlich ist. Allerdings erreicht die Breite und Tiefe der Analysen und Reports nicht die von Hootsuite und Sprout Social.

Preis

Die Tarife entsprechen in etwa denen von Sprout Social und sind damit nicht gerade günstig, wenngleich die Tarife von Agora Pulse generell Team-Tarife sind und man mit diesen auch mehr soziale Profile verwalten kann, als dies mit Sprout Social der Fall ist.

Im kleinsten Tarif Medium, der 99 Euro pro Monat bei monatlicher Zahlung, 89 Euro bei jährlicher Zahlung kostet, können zwei Anwender bis zu zehn soziale Profile verwalten. Der Tarif Large kostet bei monatlicher Zahlung 179 Euro, bei jährlicher Zahlung 199 Euro pro Monat und erlaubt vier Anwendern 25 soziale Profile zu bedienen.

Im Tarif X-Large arbeiten bis zu acht Anwender an bis zu 40 sozialen Profilen, was bei monatlicher Zahlung 299 Euro, bei jährlicher 269 Euro kostet. Der Tarif Enterprise kostet bei jährlicher Abrechnung 459 Euro pro Monat, bei monatlicher 499 Euro und erlaubt 20 Mitarbeitern an bis zu 60 sozialen Profilen zu arbeiten.

Resümee

Der Funktionsumfang von Agora Pulse bleibt insbesondere bei der Publikation, dem Listening und den Analysen beziehungsweise Reports hinter dem von Hootsuite und Sprout Social zurück. Gerade im günstigsten Tarif Medium für 99 Euro pro Monat ist dies problematisch, weil hier Hootsuite für 25 Euro weit mehr zu bieten hat.

In den teuren Tarifen relativiert sich dieser Rückstand dagegen, denn die große Zahl von Team-Mitgliedern und sozialen Profilen, die bei Agora Plus im Preis inbegriffen ist, der in den hohen Tarifen zudem erheblich unter dem von Hootsuite und Sprout Social liegt.

Dies macht Agora Pulse insbesondere für Unternehmen, die größere Teams und viele soziale Profile haben, besonders interessant. Dies gilt besonders im Vergleich zu Sprout Social, dessen Nutzung in oberen Tarifen in der Summe mehrerer Mitarbeiter überaus teuer ist.

Hervorzuheben an Agora Pulse ist außerdem, daß der vollständige Funktionsumfang bereits im kleinsten Tarif vorliegt, während die volle Funktionalität bei anderen Tools erst in höheren Tarifen zugänglich ist. Aber natürlich muß man dabei in Rechnung stellen, daß dieser bei Agora Pulse nicht die Breite und Tiefe hat, die Hootsuite und Sprout Social bereitstellen.

Für Unternehmen und Agenturen mit größeren Teams und vielen sozialen Plattformen, denen der Funktionsumfang von Agora Pulse ausreicht, empfiehlt sich dieses Tool aber auf jeden Fall.

social listening social monitoring

​Social Listening und Social Monitoring: Überwachung und Beobachtung

Social Listening und Social Monitoring dienen dazu, sowohl das für das eigene Unternehmen relevante Marktsegment genau zu überwachen, um Aufschlüsse über die Meinungsäußerungen von Interessenten und Kunden, die Aktivitäten von Wettbewerbern und das Bild, das das eigene Unternehmen beziehungsweise dessen Marken und Produkten auf Sozialen Plattformen abgibt, zu erhalten.

Das Aufsetzen von Social Listening und Monitoring ist nicht schwer und beschränkt sich auf letztlich auf die Eingabe von Suchbegriffen, Hashtags oder den Benutzernamen ausgewählter Influencer. Einen größeren Arbeitsaufwand erfordert aber die Auswertung der zahlreichen Daten, die kontinuierlich von den Tools übermittelt werden.

Bei der Auswahl des für Sie idealen Social Listening- und Social Monitoring-Tools sollten Sie auf folgenden Kriterien besondere Aufmerksamkeit schenken:

  • ​Welche Sozialen Plattformen werden überwacht?
  • ​Wie teuer ist die Nutzung des Tools?
  • ​Welche Informationen werden übermittelt und wie können diese weiterverarbeitet beziehungsweise strukturiert werden?
  • ​Gibt es Möglichkeiten, die Ergebnisse zu filtern oder automatisiert zu sortieren?
  • ​Gibt es Zusammenfassungen der Ergebnisse, eventuell sogar in strukturierter Form?
  • ​Wie einfach oder schwierig ist die Benutzung des Tools?

Nachfolgend präsentiere ich Ihnen eine Reihe von Tools, die sich für Social Listening und Social Monitoring anbieten.

Die besondere Stärke von Fanpage Karma liegt im Listening und Monitoring, wenngleich die Funktionalität dieses Tools in den letzten Jahren auch um die Bereiche Publishing, Engagement und Recherche erweitert wurde. Ursprünglich war es zur Analyse von Facebook-Seiten entwickelt worden und nach wie vor bekommt man für diese Plattform die detailliertesten Zahlen.

Die Möglichkeiten, die eigenen Auftritte in Sozialen Netzwerken und auch die von Konkurrenten zu überwachen, zu analysieren und in anschaulichen Präsentationen darzustellen sind überaus vielfältig und detailreich.

Besonders hilfreich ist dabei die vergleichende Perspektive, mit der man einen schnellen Überblick über die Position des eigenen Unternehmens in den Sozialen Netzwerken und insbesondere bei Facebook im Vergleich mit den Konkurrenten erhält.

Neben der Tiefe und Breite der zugänglichen Daten sowie die Möglichkeit, sieben Soziale Plattformen (Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, YouTube, LinkedIn und WhatsApp) zu überwachen, sind insbesondere die zahlreichen Vorlagen für die Erstellung von Reports mit grafisch anschaulichen Daten zu nennen.

Nützlich ist auch die Möglichkeit, für Kunden spezifische Dashboards einzurichten, so daß diese einen einfachen Zugang erhalten, um selbst Daten zu analysieren und Präsentationen zu erstellen.

Dieser Funktionsumfang hat aber auch seinen Preis: Die Integration eines Netzwerks nach Wahl kostet mit dem Tarif Professional pro Monat 49 Euro. Die Beobachtung und Auswertung einer unbegrenzten Zahl von Profilen auf Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, YouTube, LinkedIn und WhatsApp kostet dagegen im Business-Tarif 149 Euro, im Enterprise-Tarif 249 Euro.

Letztgenannter Tarif ist nur wichtig, wenn Sie einen API-Zugang und einen persönlichen Telefonsupport benötigen, in allen anderen Punkten decken sich die Tarife Business und Enterprise.

Wenn man bedenkt, welchen Leistungsumfang man mit den mittleren Tarifen bei Hootsuite und Sprout Social bekommt, erscheint Fanpage Karma nicht gerade günstig.

Wenn Sie allerdings dermaßen detaillierte Auswertungen der eigenen und der von Konkurrenten und die umfangreichen Möglichkeiten zur Präsentation der Ergebnisse benötigen, empfiehlt sich Fanpage Karma, wobei in diesem Fall in erster Linie der Business-Tarif für 149 Euro monatlich in Frage kommt.

Als Stand-Alone-Anwendung für Social Listening und Monitoring, insbesondere was Facebook betrifft, hat Fanpage Karma zwar keinen wirklichen Konkurrenten, hierfür wird aber ein außerordentlich hoher Preis in Rechnung gestellt, der mir persönlich überzogen erscheint.

Google Trends ist kein Social Media Tool im eigentlichen Sinne, insbesondere weil Google nicht die Sozialen Plattformen überwacht und in die Suchergebnisse einbezieht.

Allerdings sollten Sie diesen von Google kostenlos bereitgestellten Dienst regelmäßig nutzen, um sich über aktuelle Trends und das Suchvolumen ausgewählter Begriffe zu informieren.

Die Nutzung ist ganz einfach: Sie geben einen Suchbegriff ein und Google Trends zeigt Ihnen im Zeitverlauf, wie häufig nach diesem Begriff in der Vergangenheit gesucht wurde.

Wie es der Name bereits impliziert ist TweetDeck nur für die Arbeit mit Twitter konzipiert, dessen Funktionalität sich auf zwei Bereiche konzentriert: Monitoring und Publishing.

Monitoring

Sie können für Ihre Chronik, Listen und Suchen Benachrichtigungen einstellen und werden dann darüber informiert, wenn hierzu passende Tweets veröffentlicht werden.

Publishing

Sie können Beiträge in TweetDeck laden, die dann entsprechend Ihrer Vorgaben automatisiert veröffentlicht werden.

Resümee

Natürlich beschränkt sich die Funktionalität von TweetDeck auf Twitter, so daß es Ihnen mit anderen Plattformen nichts hilft.

Da es aber kostenlos ist spricht einer kontinuierlichen Nutzung oder zumindest einem Test nichts entgegen, außer Sie nutzen bereits ein Social Media Tool, das die Funktionalität von TweetDeck bietet.

Ebenso wie TwitterDeck beschränkt sich Followerwonk ausschließlich auf Twitter. Sie können sich mit diesem Tool ein Bündel an Informationen sowohl zu Ihrer eigenen Präsenz auf Twitter als auch zu anderen Twitter-Mitgliedern erschließen.

Die Funktionalität von Followerwonk besteht dabei aus zwei Komponenten: Suche und Analyse.

Suche

Sie können nach Twitter-Nutzern nach Eingabe spezifischer Begriffe suchen und diesen dann auch durch einen Mausklick folgen. Außerdem können Sie bis zu drei Twitter-Nutzer eingeben und vergleichen, wem diese folgen beziehungsweise welche Follower sie haben.

Analyse

Sie können Ihre Follower entsprechend einer Reihe von Faktoren analysieren und diese Daten Ihrer Follower mit denen andere Twitter-Nutzer vergleichen. Auch können Sie sich anzeigen lassen, wie sich die Anzahl Ihrer Followers im Vergleich zu der eines anderen Twitter-Nutzers entwickelte.

Preis

Der Connect-Tarif erlaubt Ihnen die Integration Ihres Twitter-Profils, allerdings bekommen Sie in dieser kostenlosen Tarifvariante nur sehr wenige Daten. Im Tarif Target können Sie bis zu drei Twitter-Profile verfolgen und erhalten für diese eine Vielzahl von Daten. Dieser Tarif kostet monatlich 29 US-Dollar bei monatlicher und 23 US-Dollar bei jährlicher Bezahlung.

Der Tarif Multitask kostet 79 US-Dollar pro Monat bei monatlicher und 63 US-Dollar bei jährlicher Zahlung und erlaubt Ihnen die Integration von bis zu 20 Twitter-Profilen, für die Sie eine Vielzahl von Daten erhalten.

Resümee

Angesichts des nicht geringen Preises halte ich diese Anschaffung nur für all diejenigen empfehlenswert, deren Hauptaktivitäten auf Sozialen Netzwerken in Twitter liegt oder die einen besonderen Grund haben, um detaillierte Daten zu Twitter zu bekommen.

Twitonomy ähnelt in Funktionalität und Funktionsumfang ganz stark Followerwonk und wie dieses wertet es ausschließlich Daten von Twitter aus. Die Hauptfunktion von Twitonomy ist es, daß Sie für sich, aber auch jeden anderen beliebigen Twitter-Nutzer sämtliche Tweets, Retweets, Antworten, Mentions, Hashtags, etc. nicht nur ansehen, sondern auch analysieren und herunterladen können.

Die Möglichkeit der präzisen Analyse von Twitter-Nutzern in Kombination mit dem Herunterladen aller Daten einschließlich der originalen Tweets, Retweets, etc. macht Twitonomy zu einem sehr nützlichen Tool, wenngleich es natürlich auf Twitter beschränkt ist.

Damit können Sie präzise Analysen nicht nur Ihres Twitter-Auftritts, sondern auch von Konkurrenten vornehmen. Die Identifikation von Influencern wird dadurch stark erleichtert und es ist dann problemlos möglich, bestehende Netzwerke von Verbindungen aufzufinden.

Hervorzuheben ist auch, daß Sie mit der Smartphone-App von Twitonomy auf diese Daten auch mobil Zugriff haben.

Twitonomy gibt es in einer kostenlosen Version, die aber keine Suche und Analyse von Retweets erlaubt. Die Bezahlversion kostet monatlich 20 US-Dollar und gibt Ihnen Zugriff auf die gesamte Funktionalität des Tools einschließlich einer unbegrenzten Zahl von Suchen und Analysen.

Um Nutzer von Twitter zu analysieren bietet Twitonomy damit zu einem weit geringeren Preis erheblich größere Möglichkeiten, als diese von Followerwonk bereitgestellt werden.

In erster Linie eignet sich Brand24, so wie dies der Name des Tools bereits impliziert, für die Überwachung der Sozialen Netzwerke im Hinblick auf die Nennung des eigenen Unternehmens, eigener Marken und Produkte. Aber natürlich eignet es sich gleichermaßen auch für die kontinuierliche Beobachtung der Konkurrenten.

Brand24 ist ein Listening- und Monitoring-Tool, das Soziale Netzwerke kontinuierlich sowie Foren, Webseiten, Blogs und Nachrichtenseiten durchsucht und Ihnen alle Nennungen von Suchbegriffen mitteilt.

Sie können Email-Alerts einstellen und werden dann sogleich über das Auffinden eines bestimmten Suchbegriffs informiert. Hiervon ausgehend wird Akteuren und Influencern ein sogenannter Score zugewiesen, der Ihnen die Reichweite der betreffenden Person zeigt.

Besonders nützlich für Unternehmen ist die sogenannte „Discussion Volume Chart“, die Sie über das Volumen der Nennungen eines bestimmten Begriffs gibt und Sie so im Falle eines plötzlichen Anschwellens der Diskussion schnell reagieren können, sollte dies erforderlich sein.

Ebenfalls von großem Wert für Unternehmen ist die sogenannte „Sentiment Analysis“, die darauf abzielt, den Kontext der Nennung von Begriffen zu ergründen und den Ton der Nennungen nach positiv, negativ und neutral zu beurteilen.

Auch dies ist wieder sinnvoll für Unternehmen, da eine plötzliche Zunahme an negativen Nennungen ein wichtiger Hinweis darauf ist, etwas unternehmen zu müssen.

Sie können Brand24 für 14 Tage kostenlos testen. Zur Verfügung stehen drei Tarife: Plus für 49 US-Dollar pro Monat erlaubt Ihnen die kontinuierliche Überwachung von fünf Suchbegriffen, Premium kostet 99 US-Dollar und läßt Sie zehn Begriffe überwachen und Max für 199 US-Dollar pro Monat überwacht 20 Begriffe.

In den Pakten Premium und Max ist ein Export der Ergebnisse in PDF-Berichte möglich, mit der Sie die generierten Ergebnisse auch außerhalb von Brand24 präsentieren können.

Ich halte Brand24 zwar für ein nützliches Tool, insbesondere da es neben Social Media Plattformen auch weitere Kanäle überwacht, allerdings erscheint mir der Preis hierfür relativ hoch.

Bei Kred erhalten Sie einen sogenannten „Influencer Score“ für Mitglieder in Sozialen Netzwerken entsprechend der Anzahl ihrer Mentions, Retweets, Follower, etc. Sie können anhand dieser Bewertung ermessen, welche Bedeutung einer bestimmten Person innerhalb der Sozialen Medien zukommt.

Das Tool ist in einer kostenlosen Version mit stark eingeschränkter Funktionalität erhältlich. Wollen Sie die Analysefunktion nutzen, kostet der günstigste Tarif 10 US-Dollar pro Monat.

Auch das kostenlose Google Alerts ist im eigentlichen Sinne kein Social Media Tool, aber Sie können es hervorragend in die Arbeit mit Sozialen Plattformen einbeziehen. Zur Funktionsweise: Sie legen sogenannte Alerts an, dies sind Begriffe, die Sie eingeben, worauf Sie per Email benachrichtig werden, wenn dieser Begriff in einem neu publizierten Beitrag im Internet erscheint.

Damit können Sie jenseits der Sozialen Netzwerke verfolgen, wann und wo die von Ihnen definierten Begriffe im Internet erscheinen. Diese Information können Sie dann in Ihren Social Media-Kampagnen verwenden, beispielsweise indem Sie Ihre Follower in Facebook auf neu erschienene Beiträge verweisen oder einen Tweet hierzu senden.

social media moderation social engagement

​Social Media Moderation und Social Engagement

Mittels Social Listening und Monitoring überwachen sie kontinuierlich die Sozialen Netzwerke und sind so schnell darüber informiert, wenn ein Begriff, der für Sie relevant ist, auf einer Sozialen Plattform genannt wurde.

Es genügt aber selbstverständlich nicht, diese Nennung nur zur Kenntnis zu nehmen. Vielmehr geht es darum, schnell hierauf zu reagieren und auf die Erwähnung, falls notwendig, durch einen eigenen Kommentar einzugehen.

Dies ist die eine Seite der Medaille. Die andere sind die eingehenden Nachrichten seitens Interessenten, Kontakten, Followern und Influencern. Mindestens ebenso wichtig, wenn nicht noch wichtiger, sind die Nachrichten, die seitens Kunden eingehen.

Da nicht wenige Kunden viel Zeit in Sozialen Netzwerken verbringen, ist es nur natürlich, daß sie sich bei Fragen, Problemen oder Reklamationen nicht telefonisch oder per Email, sondern über diese Netzwerke mit Ihnen Kontakt aufnehmen.

In Summe erhalten Sie so aus mehreren Quellen Impulse, auf die Sie reagieren sollten oder sogar müssen. Denn Sie sollten sich bewußt sein, daß die Kommunikation mit eingehenden Kontakten, Followern und Influencern ist von zentraler Wichtigkeit für den Erfolg jeder Social Media Strategie ist.

Gleichzeitig darf aber nicht übersehen werden, weit zeitaufwendig und ressourcenintensiv diese Tätigkeit ist, insbesondere da sowohl auf Meinungsäußerungen in Netz und Sozialen Medien ebenso schnell reagiert werden muß, wie auf eingehende Nahrichten.

Geduld ist im Internet eher eine Mangelware, denn Interessenten, Kontakte und Follower ebenso wie Kunden erwarten, daß sie schnell eine Antwort von Ihnen bekommen, weshalb Social Media zu einem wichtigen Faktor im Customer Relationship Management (CRM) geworden ist.

Um den Arbeitsaufwand und insbesondere die Zeit, die man aufbringen muß, um auf alle identifizierten Nennungen und eingehenden Nachrichten zu reagieren, bietet sich die Nutzung eines Social Media Tools an. Zudem ist das Timing entscheidend und es stellt sich insbesondere bei Social Media Teams mit mehreren Mitarbeitern die Frage nach der Zuständigkeit, wer auf Nennungen und Nachrichten zu reagieren hat.

Ein zentrales Instrument hierfür wurde bereits in vorangegangenen Abschnitten genannt, nämlich eine sogenannte Social Inbox, in der sowohl Informationen zu eingehenden Nennungen aus Beiträgen, Kommentaren, Retweets und ähnlichem ebenso wie Nachricht eingehen und von dort aus zentral verwaltet und bearbeitet werden.

Auch hier deutet der Name darauf hin, daß es ausschließlich um Twitter geht. Das besondere an Tweepi ist, daß es weniger ein reaktives Instrument sondern ein Tool ist, mit dem man aktiv daran arbeiten kann, mehr Follower zu generieren.

Dabei wird Twitter von Tweepi auf Basis der eingegebenen Nutzer beziehungsweise Hashtags nach aktiven Mitgliedern durchsucht, deren Profil den angegebenen am ähnlichsten ist.

Das System nennt Ihnen dann Tweets, auf die man antworten oder die man retweeten kann, nennen User, bei denen es sich empfiehlt diesen zu folgen oder diese zu kontaktieren.

Da das Tool Twitter kontinuierlich nach den genannten Hashtags, User, etc. überwacht, bekommt man fortdauernd Empfehlungen zu Nutzern, zu denen man Kontakt aufnehmen kann.

Preis

Es gibt zwei Tarife: Silver und Platinum.

Das Silver-Paket kostet 10,75 US-Dollar pro Monat bei jährlicher und 12,99 US-Dollar bei monatlicher Bezahlung. Hierfür erhält man täglich 300 Empfehlungen, während kontinuierlich 15 Hashtags und 15 Nutzer überwacht werden.

Der Platinum-Tarif kostet 20,75 US-Dollar bei jährlicher und 24,99 US-Dollar bei monatlicher Bezahlung und bringt Ihnen täglich 600 Empfehlungen. Fortdauernd überwacht werden 25 Hashtags und 25 User.

Resümee

Das Tool ist benutzerfreundlich und die Funktionalität gut durchdacht. Angesichts des günstigen Preises und der Vielzahl an täglichen Vorschlägen, die man von Tweepi erhält, bin ich der Meinung, daß sich dieses Tool für jeden empfiehlt, der auf Twitter aktiv ist.

Wenn nicht auf Dauer sollte man es zumindest für einige Monate nutzen, um die Zahl der Follower zu erhöhen und damit der eigenen Twitter-Präsenz mehr Resonanz zu verschaffen.

Click to Tweet ist ein kostenloses WordPress-Plugin, das einen Link erzeugt, mit dem die Besucher Ihrer Webseite einen Beitrag schnell und einfach twittern können. Falls Sie eine derartige Funktionalität bereits eingebaut haben, werden Sie dieses Tool wohl eher nicht benötigen.

Trotzdem sollten Sie sich dieses ansehen, denn insbesondere die Analyse-Funktion ist nützlich und Sie können sich damit einen schnellen Überblick darüber verschaffen, wie oft Ihr Beitrag getwittert wurde.

Auch bei Optinmonster handelt es sich nicht um ein Social Media Tool im eigentlichen Sinne, sondern um ein Instrument, mit dem Sie Formulare und popup-ähnliche Angebote erstellen können, damit Interessenten Ihnen ihre Email-Adresse übermitteln können.

Derartige Formulare können Sie auch auf Sozialen Plattformen und insbesondere auf Facebook in Beiträge einbauen, wodurch Sie auch dort die Email-Adressen von Interessenten sammeln können.

Der Preis von Optinmonster hängt im Wesentlichen von der Anzahl der Pageviews ab und liegt monatlich zwischen 9 und 49 US-Dollar bei jährlicher Bezahlung.

ConvertKit bietet sich an als Ergänzung zu Optinmonster und erlaubt es Ihnen, die mit Optinmonster beziehungsweise die über Soziale Plattformen gewonnenen Email-Adressen zu organisieren und zu verwalten.

Zudem erlaubt es Ihnen ConvertKit, Ihre Nachrichten mit einem Email-Designer zu erstellen und automatisiert an die von Ihnen gewünschten Gruppen von Empfängern zu senden. Auf diese Weise können Sie auch Serien von Emails erstellen, die dann in den von Ihnen festgelegten Zeiträumen versendet werden.

Ergänzt wird dieses System durch ein Tool, das Ihnen eine präzise Analyse der Reaktion der Empfänger erlaubt und Ihnen so Aufschluß über den Erfolg Ihrer Email-Kampagnen und Ihrer Reichweite gibt.

Der Preis ist abhängig von der Anzahl der Email-Empfänger: Bis zu 1.000 Empfängern kostet das Tool 29 US-Dollar pro Monat bei monatlicher Zahlung, 25 US-Dollar bei jährlicher Bezahlung. Bis zu 3.000 Empfänger kosten 49 beziehungsweise 41 US-Dollar pro Monat, bis zu 5.000 dagegen 79 beziehungsweise 66 pro Monat.

Wie Optinmonster ist auch ConvertKit kein klassisches Tool für Social Media, wenn Sie die Adressen von Interessenten und deren Einwilligung zum Empfang von Email-Nachrichten haben, wäre es aber schade, wenn Sie das Potential, das in einer direkten Ansprache per Email liegt, nicht nutzen.

social media publishing

​Social Media Publishing

Im Hinblick auf die Veröffentlichung von Beiträgen auf sozialen Netzwerken, was im Englischen als Social Media Publishing bezeichnet wird, stellen Social Media Tools fünf wichtige Funktionen zur Verfügung. Dies sind:

  • ​Scheduling: Zeitgesteuertes und automatisiertes Veröffentlichen von Beiträgen.
  • ​Crossposting beziehungsweise Crosspublishing.
  • ​Die Kürzung der URLs sowie die Integration von Tracking-Parametern, um die Reichweite von Beiträgen analysieren zu können.
  • ​Die Bereitstellung einer Content-Bibliothek.
  • ​Instrumente für Content Curation.

​Scheduling: Zeitgesteuertes und automatisiertes Veröffentlichen von Beiträgen

Wenn Sie nicht nur eine, sondern mehrere Soziale Plattformen betreuen und möglicherweise auch noch mehrere Accounts auf ihnen betreiben, kann es sehr schnell unübersichtlich werden.

Fehlt Ihnen die Möglichkeit, die Inhalten im Voraus genau zu planen und deren Veröffentlichung an einem Punkt möglichst automatisiert durchzuführen, können schnell chaotische Zustände auftreten.

Diese belasten nicht nur Sie, sondern können auch leicht von Ihrer Zielgruppe erkannt werden, was für Sie nicht nur peinlich ist, sondern auch die Ansprache von Interessenten und davon ausgehend die Gewinnung neuer Kunden verkomplizieren kann.

Die Alternative besteht darin, eine Kampagne von Beginn an zu planen und genau festzulegen, welche Inhalte wann veröffentlicht werden. So schaffen Sie eine in sich stimmige Kampagne, wo die Inhalte der einzelnen Beiträge aufeinander abgestimmt sind.

Die Veröffentlichung der Beiträge im Voraus planen, um so Zeit zu sparen, nicht tagtäglich publizieren zu müssen, wird im Englischen als Scheduling bezeichnet, in Deutsch als Kalenderfunktion.

Damit lassen sich Content-Strategien in ihrer zeitlichen Dimension hervorragend planen und ohne weiteren Eingriff einmal eingepflegte Inhalte automatisiert auf verschiedenen Plattformen veröffentlichen.

Mit Hilfe der Scheduling-Funktion kann die Veröffentlichung von Beiträgen und die Durchführung von Kampagnen auf Basis eines Redaktionsplans gezielt geplant, gesteuert und automatisiert werden.

Sie ersparen es sich damit, tagtäglich oder öfter in Ihre Social Media-Konten zu gehen und von dort die ausgewählten Beiträge manuell zu veröffentlichen. Vielmehr haben Sie alle Beiträge vor Beginn der Kampagne in das System eingepflegt und können sich nun zurücklehnen, da die Veröffentlichung automatisch erfolgt.

Gerade Einzelpersonen bietet die Funktion des Scheduling die Möglichkeit, auch komplexe und zeitlich über längere Perioden laufende Kampagnen detailliert zu planen, die Inhalte ohne den Zwang zu täglichen Veröffentlichungen in aller Ruhe zu erstellen und dann den Ablauf der Kampagne auf Knopfdruck zu starten.

Eine gezielte Redaktionsplanung erlaubt insbesondere die gleichzeitige Ansprache mehrerer Kanäle und die zeitlich gestaffelte Veröffentlichung von Beiträgen, womit nicht ein Beitrag zum gleichen Zeitpunkt auf allen Kanälen publiziert wird.​

Die Optimierung der Veröffentlichungszeit

Wie dies bereits im Zusammenhang mit Hootsuite und Sprout Social dargestellt worden ist, verfügen manche Tools über die Möglichkeit, die Reaktion der Empfänger von Beiträgen im Hinblick auf die zeitliche Dimension zu erfassen.

Die so gewonnenen Daten werden genutzt, um hiervon ausgehend Empfehlungen für den optimalen Zeitpunkt der Veröffentlichung zu erstellen. Auf diese Weise werden die Beiträge veröffentlicht, wenn aufgrund der Erkenntnisse aus vorangegangenen Publikationen davon ausgegangen werden kann, daß ein Maximum an Empfängern erreicht wird.

Crossposting beziehungsweise Crosspublishing

Sie sollten die Chance zu nutzen, auf mehreren Plattformen Beiträge zu veröffentlichen, da Sie damit die Reichweite Ihrer Kampagnen und damit die Zahl der angesprochenen Menschen signifikant erhöhen.

Zudem zieht jede Plattform verschiedene Arten von Nutzern an, so daß die Publikation auf mehreren Kanälen Ihnen die Möglichkeit bietet, die unterschiedlichen Segmente Ihrer Zielgruppe direkt anzusprechen.

Allerdings unterscheiden sich die Plattformen im Hinblick auf Veröffentlichungsformate (Textlänge, Bildgröße, Hashtags) und Inhalte (Text, Bilder, Vidoes). Dies setzt der gleichzeitigen Veröffentlichung identischen Contents auf mehreren Plattformen enge Grenzen.

Vielmehr müssen Sie die Inhalte für jede Plattform individuell gestaltet werden, was einen erheblichen Aufwand erfordert. Um hier die Arbeit zu erleichtern und Zeit zu sparen, ist es nützlich, wenn ein Social Media Publishing Tool entsprechende Mittel bereitstellt, um Inhalte und Formate der Veröffentlichungen einfach und korrekt anzupassen.

Kürzung der URL und Integration von Tracking-Parametern

Lange und völlig unleserliche URLs stoßen bei manchen Internet-Nutzern auf Skepsis und haben noch eine Reihe weiterer Nachteile, etwa den, daß Tracking-Parameter ausgelesen werden können und damit Konkurrenten Rückschlüsse auf Ihre Kampagnen ziehen können.

Deshalb ist es nützlich, wenn die für Beiträge generierten URLs kurz und gut lesbar sind. Außerdem sollten in derartigen URLs die Tracking-Parameter integriert sein, ohne daß dies sogleich erkennbar ist.

Durch die Integration von sogenanntem UTM Tracking können Sie die Reichweite Ihrer Beiträge und die Reaktionen hierauf in Google Analytics verfolgen und analysieren.

Eine noch umfassende Lösung bieten Angebote, mit deren Hilfe Sie quer über alle Ihre Kampagnen, seien es Ihre Webseiten, Ihre Präsenz und Ihre Beiträge auf Soziale Plattformen, Online-Werbung und Email-Kampagnen an einer Stelle tracken und analysieren können. Die betreffenden Tools hierfür finden Sie weiter unten im Abschnitt „URL-Kürzungs- und Tracking-Link-Software“.

Bereitstellung einer Content-Bibliothek

Eine Content-Bibliothek ist ein ideales Instrument, um die Arbeitsabläufe im Team effizienter und einfacher zu gestalten. Dabei werden alle Inhalte für Social Media-Kampagnen in Form von Texten, Bildern, Grafiken, Vorlagen für Nachrichten, Emails, Beiträge, etc. sowie von Fotos an einem zentralen Platz abgelegt und stehen dort den Team-Mitgliedern zur Verfügung.

Auf diese Weise haben alle Mitarbeiter Zugriff zum gleichen Datenbestand, wodurch sich die umständliche Suche nach Speicherorten, Dokumenten und Dateien erübrigt. Auch ist die Corporate Identity gewahrt, da nur die Vorlagen in der Content-Bibliothek liegen, die dieser entsprechen.

Eine Content-Bibliothek ist insbesondere dann nützlich, wenn Mitarbeiter außerhalb des unmittelbaren Social Media-Teams mit Arbeiten betraut sind, die die Sozialen Plattformen betreffen. Beispielsweise weil sie eingehende Nachrichten bearbeiten, die über Soziale Plattformen eingetroffen sind.

Diese abteilungsexternen Mitarbeiter haben über die Content-Bibliothek Zugang zu allen aktuellen Materialien und können diese für die Bearbeitung der Anfragen oder auch für die Veröffentlichung eigener Beiträge in der Sozialen Welt nutzen. Dies spart Zeit, vereinfacht die Arbeit und stellt ein einheitliches Auftreten des Unternehmens nach außen sicher.

Die Content-Bibliothek muß übrigens nicht zwangsläufig beim Anbieter des Social Media Tools liegen. Vielmehr können sich die betreffenden Daten auch bei Microsoft OneDrive, Dropbox oder Google Drive befinden.

Instrumente für Content Curation

Content Curation erlaubt die Suche und schnelle Erschließung von Inhalten durch Angabe der für Sie relevanten Suchbegriffe beziehungsweise Hashtags. Sie können dann das gefundene Material für die Erstellung von Social Media-Kampagnen oder einzelnen Beiträgen verwenden.

Mit Content Curation Tools gefundene Inhalte können entweder in neue Beiträge eingepflegt oder als separater Beitrag unverändert über die eigenen Plattformen in Form von Shares oder Retweets weiterverbreitet werden.

Hierdurch sparen sich die betreffenden Mitarbeiter Zeit und Mühen und erschließen sich gleichzeitig Ideen beziehungsweise Materialien für neue Beiträge.


Folgende Tools bieten sich für Social Media Publishing an:

Buffer ist zweifellos das bekannteste und sicherlich auch das weitest verbreitete Tool zur Publikation von Inhalten auf Sozialen Plattformen. Eigenen Angaben zufolge hat es mehr als 75.000 Nutzer, die täglich über 500.000 Beiträge mittels Buffer veröffentlichen.

Buffer ist das klassische Tool für Social Media Publishing und erlaubt die zeitliche Planung und Steuerung von Beiträgen auf Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und LinkedIn. Darüber hinaus verfügt es über Tools zur Analyse der Reichweite und Rezeption der Beiträge.

Das Tool analysiert die Aktivitäten der Adressaten und entwickelt hiervon ausgehend Hinweise zum optimalen Veröffentlichungszeitpunkt. Dies läßt sich insbesondere für die Funktion „Re-Buffer this Post“ nutzen, mittels dem man Beiträge, die auf keine große Resonanz gestoßen waren, abermals veröffentlicht.

Der überschaubare Funktionsumfang und die gute Benutzerführung machen Buffer aufgrund dessen geringen Komplexität zu einem idealen Tool für Einsteiger. Dies gilt besonders auch für die Smartphone-App und die für Firefox verfügbare Browser-Erweiterung.

Letztere erlauben es, während des Surfens im Internet die betreffende Seite sogleich über Buffer auf Sozialen Plattformen zu veröffentlichen beziehungsweise für eine spätere Publikation in die Veröffentlichungsschlange von Buffer zu speichern.

Es gibt drei Tarife für die Einstellung von Beiträgen:

  • ​Der Tarif Pro kostet monatlich 15 US-Dollar bei monatlicher und 12 US-Dollar bei jährlicher Zahlung. Er erlaubt einem Nutzer in acht sozialen Profilen bis zu 100 Beiträge einzustellen und deren Veröffentlichungszeitpunkt im Voraus zu planen.
  • ​Im Tarif Premium können zwei Benutzer für 65 US-Dollar pro Monat bei monatlicher und 56 US-Dollar bei jährlicher Zahlung ebenfalls acht soziale Profile bearbeiten und dabei bis zu 2.000 Beiträge im Voraus einpflegen.
  • ​Der Tarif Business bietet sechs Benutzern die Möglichkeit, 25 soziale Profile zu bearbeiten und in diese bis zu 2.000 Beiträge einzupflegen. Dies kostet 85 US-Dollar bei pro Monat bei jährlicher und 99 US-Dollar bei monatlicher Bezahlung.

Problematisch finde ich persönlich, daß das Tool für die Analyse der Reichweite und Resonanz der Beiträge separat berechnet wird. Für bis zu acht soziale Profile kostet dies im Tarif Pro 35 US-Dollar pro Monat bei monatlicher und 28 US-Dollar bei jährlicher Bezahlung.

Der Tarif Premium erlaubt die Bearbeitung von bis zu zehn sozialen Profilen und stellt zudem neutrale Berichte zur Verfügung. Er kostet 50 US-Dollar pro Monat bei monatlicher und 40 US-Dollar bei jährlicher Bezahlung.

In Ergänzung zu Publishing und Analyse bietet Buffer inzwischen auch ein Modul für Engagement in Form einer Social Inbox. Diese Funktionalität nennt sich bei Buffer „Reply“ kostet pro Nutzer und Monat in der Pro-Version 15 US-Dollar pro Monat und man kann in diesem Tarif bis zu drei soziale Profile verwalten, wobei Reporting-Daten nur für 30 Tage vorgehalten werden. Für 35 US-Dollar pro Monat können bis zu zehn soziale Profile verwaltet werden und die Reporting-Daten sind in diesem Tarif dauerhaft verfügbar.

Dieses Preisniveau halte ich deshalb für wenig attraktiv, weil wir uns damit im Bereich der Kosten bewegen, die für Tools mit umfassenden Funktionsumfang wie Hootsuite und Sprout Social anfallen.

Insbesondere wenn man bedenkt, daß sich beispielsweise die Analyse-Funktionen auf die Erfassung der selbst veröffentlichten Beiträge begrenzt und damit nicht wie bei anderen Tools auch Konkurrenten überwacht oder Suchbegriffe beziehungsweise Hashtags über Suchstreams mittels Social Listening und Monitoring kontinuierlich beobachten werden können.

Zudem haben die mit Buffer auf Basis der Analysedaten generierten Reports bei weitem weder die Breite und Tiefe der Reports von Hootsuite und Sprout Social noch sind sie grafisch so ansprechend wie die der beiden Konkurrenten. Vielmehr beschränkten sich die Buffer-Reports auf die wichtigsten Kennzahlen, die relativ lieblos präsentiert werden.

Aus diesem Grund empfiehlt sich aus meiner Sicht die Buchung von Buffer nicht mehr, wenngleich es noch vor Jahren zweifellos das wichtigste Angebot aller Social Media Tools gewesen war.

Ich habe den Eindruck, daß Buffer die im Laufe der Jahre erreichte große Bekanntheit und weite Verbreitung nun dazu nutzt, relativ hohe Gebühren von den Kunden zu verlangen.

Dies mag auch daran erkennbar werden, daß es noch vor Jahren eine zeitlich unbefristete kostenlose Version gab, mit der man immerhin zehn Beiträge für die Veröffentlichung ablegen konnte. Diese gibt es nun nicht mehr, sondern nur noch die beiden vorstehend genannten Tarife mit der Möglichkeit, diese für sieben Tage kostenfrei zu testen.

SocialOomph ermöglicht die zeitlich vorhergeplante Veröffentlichung von Beiträgen und den Upload von Artikeln. Beeindruckend ist die große Zahl von Plattformen, die mit SocialOomph betreut werden können.

Hierzu gehören Facebook, LinkedIn, Pinterest, Twitter, Reddit, Discord, Mastodon und StockTwits, wobei die letzten drei in Deutschland keine Bedeutung haben. Außerdem können Sie mit SocialOomph auch die Veröffentlichung von Beträgen für Shopify, Tumblr und WordPress zeitlich steuern.

SocialOomph ist einfach zu bedienen und die Tatsache, daß es bereits seit 2008 existiert zeigt, daß Funktionalität und Preis-Leistungsverhältnis gut sind:

  • ​Mit der kostenlosen Personal Suite können Sie ein soziales Profil verwalten.
  • ​Die Advanced Suite kostet 15 US-Dollar pro Monat (oder 162 US-Dollar bei jährlicher Zahlung) und erlaubt die Arbeit im Team mit einem sozialen Profil und einem Blog.
  • ​Die Professional Suite kostet 25 US-Dollar monatlich (270 US-Dollar bei jährlicher Zahlung) und ermöglicht die Verwaltung von zehn sozialen Profilen und fünf Blogs.
  • ​Die Business Suite kostet pro Monat 55 US-Dollar (593 US-Dollar bei jährlicher Zahlung) und erlaubt die Betreuung von 20 sozialen Profilen und 10 Blogs.

Mit der kostenlosen Personal Suite können Sie dieses Tool in aller Ruhe testen, während Ihnen die Advanced Suite für 15 US-Dollar monatlich Zugang zum vollständigen Funktionsumfang von SocialOomph gibt.

Leider nur für ein soziales Profil, für viele Anwender ist dieses aber auf jeden Fall ausreichend und sollte man mehr benötigen, empfiehlt sich die Professional Suite für 25 US-Dollar pro Monat.

Nachteilig finde ich an SocialOomph, daß es keine statistischen Auswertungen zur Resonanz gibt, auf die die Beiträge stießen. Außerdem halte ich es für unbefriedigend, daß man mit Hilfe von SocialOomph keine Beiträge auf Instagram veröffentlichen kann.

Im Vergleich zu Buffer fehlt SocialOomph im Hinblick auf das Social Publishing insbesondere die statistische Auswertung, aber wenn man den Preisunterschied bedenkt, mag dies für viele Anwender verschmerzbar sein.

MeetEdgar ist ein Social Media Publishing Tool, mit dem Sie Ihre Veröffentlichungen auf Facebook, Twitter, Instagram und LinkedIn planen und organisieren können. Neben der Verwaltung der Beiträge, die entsprechend Ihrer zeitlichen Vorgaben veröffentlicht werden, bietet MeetEdgar eine Reihe von Besonderheiten:

Das Tool unterstützt Sie bei der Suche nach Content, in dem es Ihnen Beiträge vorschlägt, die Sie veröffentlichen könnten. Diese Vorschläge können Sie auch verschiedenen Kategorien zuordnen und dann immer wieder publizieren.

Innerhalb von MeetEdgar können Sie Ihre eigenen Beiträge und die vom Tool vorgeschlagenen in einer Content-Bibliothek ablegen und diese Inhalte dann immer wieder publizieren lassen.

MeetEdgar verfügt über ein integriertes A/B-Split-Testing-Tool, so daß Sie zwei verschiedene Varianten eines Beitrags erstellen und dann genau herausfinden können, welche Version auf die bessere Resonanz stieß.

Einmal pro Woche erhalten Sie von MeetEdgar eine Email mit statistischen Auswertungen zur Resonanz, auf denen Ihre Beiträge gestoßen sind.

MeetEdgar kostet pro Monat 49 US-Dollar, wobei Sie die ersten vier Monate einen reduzierten Preis in Höhe von 29 US-Dollar bezahlen.

Verglichen mit anderen Tools und insbesondere mit Hootsuite und Sprout Social und im Hinblick auf die doch eingeschränkte Funktionalität ist dies nicht gerade ein günstiger Preis. Vor allem auch wenn man bedenkt, daß nur vier Soziale Plattformen bedient werden.

Wenn Sie WordPress einsetzen ist Blog2Social ein überaus nützliches Plugin, um Ihre Beiträge entweder mit einem Klick oder entsprechend eines vorgewählten Zeitplans automatisiert auf den folgenden 15 Sozialen Netzwerken beziehungsweise Blog-Plattformen zu veröffentlichen:

Facebook, Twitter, Google My Business, VK, LinkedIn, Xing, Pinterest, Instagram, Flickr, Medium, Tumblr, Toiral, Diigo, Bloglovin und Reddit.

Blog2Social verfügt auch über einen sogenannten Social Media Auto-Poster, der Ihre neuen Blog-Beiträge automatisch auf den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Ganz wichtig ist dabei, daß dieses Tool die spezifischen Erfordernisse der einzelnen Netzwerke im Hinblick auf die formalen Voraussetzungen berücksichtigt und die Posts entsprechend anpasst.

Zudem können Sie Ihre Texte, Kommentare, Hashtags und Handles auf einfache Art an die Vorgaben der einzelnen Plattformen anpassen.

Blog2Social verfügt noch über eine Reihe weiterer wichtiger Features:

  • ​Es gibt einen „Beste Zeiten Manager“, der den Zeitpunkt der Veröffentlichung Ihrer Beiträge optimiert.
  • ​Sie können bereits veröffentlichte Beiträge reposten, womit Sie älteren Beiträgen wieder eine Resonanz verschaffen. Besonders wichtige Artikel und insbesondere Ihren Evergreen-Content können Sie auf diese Weise regelmäßig teilen, solange das reposten nicht den Vorgaben einzelner Sozialer Plattformen widerspricht.
  • ​Sie können bei der Publikation jedes beliebige Bild aus Ihrem Beitrag oder auch eine Abbildung aus Ihrer Mediathek als Titelbild wählen.
  • ​Das Tool hat eine Reporting-Funktion, das Ihnen in einem Dashboard einen Überblick über alle veröffentlichten und geplanten Posts bietet.
  • ​Mit Blog2Social können Sie per Content Curation Inhalte im Internet sammeln und diese sogleich in den Sozialen Netzwerken teilen. Sie können derartige Links aber auch in Ihre Posting-Planung aufnehmen und dann zeitlich versetzt veröffentlichen. Auf diese Weise können Sie insbesondere einen attraktiven Content-Mix mit eigenen und fremden Beiträgen erzeugen.
  • ​Integration von Facebook Instant Sharing.

Besonders erfreulich an Blog2Social ist es, daß Sie das Tool in einer kostenlosen Free-Version nutzen können, dessen Funktionsumfang einen beachtlichen Umfang hat. Sie ist beschränkt auf einen Account pro Netzwerk, aber für viele Anwender und insbesondere Personen, die allein arbeiten oder allein die Social Media-Kampagnen ihres Unternehmens betreuen, ist dies zweifellos ausreichend.

Die kostenpflichtige Premium-Version gibt es in drei Stufen: Smart, Pro und Business, deren Preis sich auf monatlich 5,75 Euro, 8,25 Euro beziehungsweise 20,75 Euro bei monatlicher Zahlung beläuft. Bei jährlicher Bezahlung fallen für Smart 69 Euro, für Pro 99 Euro und für Business 249 Euro an.

Diese drei Premiumversionen unterscheiden sich bezüglich der Anzahl der Nutzer und der Konten auf sozialen Netzwerken: Smart gibt Ihnen zwei Nutzer und drei Accounts, Pro fünf Nutzer und fünf Accounts und Business 10 Nutzer sowie 15 Konten.

Die Nutzung der kostenlosen Version empfiehlt sich auf jeden Fall, wenn Sie einen WordPress-Blog betreiben. Aber auch die bezahlungspflichtigen Tarife erscheinen mir angesichts des guten Verhältnisses zwischen Funktionsumfang und Kosten durchaus empfehlenswert.

Im Gegensatz zu den meisten hier vorgestellten Tools handelt es sich bei BuzzBundle um Software, die Sie auf ihrem Rechner installieren und dort benutzen. Ebenfalls im Unterschied zu den meisten anderen Tools können Sie beliebig viele Konten auf Sozialen Plattformen damit betreuen.

Damit ist BuzzBundle ideal für Unternehmen, die eine Vielzahl von Konten in Sozialen Netzwerken betreiben, die mit Hilfe dieses Tools nun alle an einem Platz administriert und mit Inhalten basierend auf vorab vergebenen Veröffentlichungszeitpunkten bestückt werden können.

Daneben können auch Kommentare, Retweets und andere Formen des Engagements mit BuzzBundle veröffentlicht werden.

Ergänzt werden Publishing und Engagement durch das Monitoring, wo Sie mit Hilfe von BuzzBundle ausgewählte Suchbegriffe, Hashtags, etc. nach ihrem Erscheinen in Sozialen Plattformen durchsuchen können.

Ein weiterer grundlegender Unterschied liegt in der Preisgestaltung: Für BuzzBundle ist ein einmaliger Betrag in Höhe von 199 Euro für die Professional und von 399 Euro für die Enterprise-Version zu entrichten. Die Unterschiede dieser beiden Tarife liegen vor allem im Bereich Arbeit im Team beziehungsweise der Präsentation und Aufbereitung von Berichten.

Es gibt von BuzzBundle auch eine kostenlose Version, die über einen Funktionsumfang verfügt, der für viele Anwender ausreichend ist.

Wie andere Tools auch können Sie mit Sendible ihre Beiträge erstellen und den Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung im Voraus planen. Einen schnellen Überblick können Sie sich über alle diesbezüglichen Daten im Kalender des Tools verschaffen.

Sendible unterstützt Veröffentlichungen auf Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Google My Business, YouTube und Pinterest. Außerdem können Sie Ihre Beiträge auf WordPress, Medium, Blogspot, Blogger und Tumblr publizieren. Zu Dropbox, Google Drive, Google Analytics und Canva gibt es Schnittstelle, so daß Sie aus Daten aus diesen Quellen in Sendible nutzen können.

Neben dem Publizieren von Beiträgen verfügt Sendible über Funktionen im Bereich Social Listening und Monitoring und hat außerdem ein Analyse-Modul, mit dem Sie auf einfache Art sich einen Überblick auf die Resonanz Ihrer Beiträge verschaffen können.

Der Tarif Starter kostet 24 Euro pro Monat bei monatlicher Bezahlung und 20 Euro bei jährlicher Bezahlung, ist aber in seinem Funktionsumfang relativ stark eingeschränkt. Ein sinnvolles Arbeiten auf mehreren Sozialen Plattformen erfordert den Tarif Traction, der 94 Euro pro Monat bei monatlicher und 79 Euro bei jährlicher Bezahlung kostet.

Daneben gibt es zwei größere Tarife, Growth für 184 Euro bei monatlicher beziehungsweise 156 Euro pro Monat bei jährlicher Bezahlung und Large mit 274 Euro bzw. 232 Euro pro Monat.

Mit dieser Preisgestaltung bewegt sich Sendible eindeutig im Bereich der Komplettpakete wie Hootsuite und Sprout Social, bietet aber nicht deren Funktionsumfang, weshalb ich im Hinblick auf den Preis eher diesen beiden genannten Komplettpaketen anstelle von Sendible den Vorzug geben würde.

SocialPilot bietet den typischen Funktionsumfang für ein Social Media Publishing Tool im Hinblick auf die zeitliche Planung von Veröffentlichungen. Ergänzt wir dies um die Möglichkeit, Inhalte über Content Curation aufzufinden und als eigenständige Beiträge beziehungsweise als Bestandteil von Artikeln zu veröffentlichen.

Außerdem verfügt SocialPilot über die Möglichkeit, ausführliche Analysen und Reports zu erstellen.

Besonders hervorzuheben ist der Preis von SocialPilot: Die Professional-Version kostet pro Monat 25 Euro bei jährlicher Bezahlung und erlaubt die Betreuung von 25 Konten auf sozialen Netzwerken durch drei Mitarbeiter.

Der Small Team-Tarif erlaubt die Nutzung von 50 Konten durch fünf Mitarbeiter und kostet 41,33 Euro pro Monat. Mit dem Paket Agentur kann man bis zu 100 sozialen Konten betreuen, wobei zehn Mitarbeiter hier Zugang zu SocialPilot haben.

SumAll ist ein Tool mit einer breiten Funktionalität, das kostenlos genutzt werden kann. Sie können den Veröffentlichungszeitpunkt Ihrer Inhalte auf Facebook, Twitter und Square im Voraus planen und bekommen außerdem Berichte über die Resonanz, auf der Ihre Postings gestoßen sind.

Wenn Ihnen die Beschränkung auf die drei genannten Plattformen genügt und Sie keine ausgefeilten Analyse- und Reporting-Funktionen benötigen, ist es durchaus Wert, SumAll kostenlos zu testen.

social analyse reporting

​Social Media Analyse und Reporting

Social Media Analyse und Reporting hat zwei Blickrichtungen:

Zum einen die Analyse der Ergebnisse aus dem Social Listening und Monitoring, wobei dies weit mehr ist als ein „sozialer Pressespiegel“. Vielmehr geben die dabei generierten Daten nicht nur Auskunft über die generelle Entwicklung im Hinblick auf die Keywords, Hashtags, etc., die Sie beobachten, sondern verschaffen Ihnen detaillierte Informationen über Follower, Influencer und auch über Konkurrenten.

Zum anderen zielt die Analyse auf eine Evaluierung Ihrer Social Media Strategie und eine Bewertung des Erfolgs von Veröffentlichungen und Kampagnen, sprich auf Qualität und Quantität der Resonanz, auf der Ihre Beiträge gestoßen sind.

Dies verschafft Ihnen Aufschlüsse darüber, welche Themen und Inhalte von besonderem Interesse für Ihr Zielgruppe sind, welches Beitragsformat wie etwa Text, Bild, Video besonders erfolgreich ist, welche Plattform die größte Resonanz bringen und welcher Veröffentlichungszeitpunkt am günstigsten ist.

Voraussetzung für die Optimierung der laufenden Maßnahmen und für die konzeptionelle Anlage der nachfolgenden Kampagnen. Lernen für die Zukunft: Welche Inhalte treffen auf besonders gute Resonanz? Welche Formate sind besonders beliebt?

So kann man auch entscheiden, welche Anstrengungen es wert sind und welche nicht, zum Beispiel auf welche Netzwerke man verzichten kann.

Sie können innerhalb Ihres Unternehmens das Ergebnis Ihrer Aktivitäten präsentieren und damit die investierte Zeit und die Gelder legitimieren. Auch können die Ergebnisse als Input für die Fortentwicklung von Marketingkampagnen und der Unternehmenskommunikation genutzt werden.

Unter optimalen Umständen sogar für die Weiterentwicklung bestehender Produkte beziehungsweise die Markteinführung von neuen.

Gibt es mehrere Mitarbeiter im Social Media Team wäre es nützlich, Reporting-Funktionen zu haben, die Rückschlüsse auf die Leistung einzelner Mitarbeiter erlaubt. Dies ist wichtig, wenn es um personelle Entscheidungen und vor allem um die Erweiterung des Social Media Teams geht.

Das zentrale Ziel von Social Media Analyse und Reporting ist es, detaillierte Einblicke in die Performance der veröffentlichten Beiträge zu erhalten. Damit läßt sich erkennen, auf welche Resonanz die einzelnen Veröffentlichungen stießen, um hierauf basierend eine Verbesserung der Inhalte zu erreichen und damit deren Reichweite zu erhöhen.

Um die Resonanz beurteilen zu können, wird ein Spektrum von Daten erfaßt, zu denen abhängig vom spezifischen Tool folgende gehören: Klicks, Likes, Kommentare, Fans, Follower, Shares, Post-Klick-Aktivitäten und auch sozio-demographische Informationen zu den Nutzern.

Die in der Analyse gewonnenen Daten sollen Ihnen einen präzisen Einblick darüber geben, welche Interessen und Vorlieben Ihre Follower haben, damit Sie Ihre Kommunikation und darüber hinausgehend auch Ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot zielgenau ausrichten können.

Die Analyse ist kein Selbstzweck, sondern soll in erster Linie dazu dienen, künftige Beiträge und Kampagnen auf Basis der so gewonnenen Erkenntnisse zu optimieren.

Auf Basis der Analysen ist eine Auswertung der Aktivitäten auf Sozialen Plattformen anhand betriebswirtschaftlicher Kennzahlen möglich und damit deren Erfolg meßbar.

Auf die Analyse folgt das Reporting, sprich die Auswertung der gewonnenen Daten und Erkenntnisse um sie präsentieren und weitergeben zu können.

Dasheero ermöglicht es Ihnen, sich an einem Platz einen laufenden Überblick über den Status Ihrer Social Media-Kampagnen zu verschaffen und deren Reichweite zu messen. Sie ersparen es sich damit, für die Auswertung des Erfolgs Ihrer Kampagnen sich in jedes Konto auf den Sozialen Netzwerken eigens einzuloggen.

Der Schwerpunkt von Dasheero liegt dabei nicht nur auf die kontinuierliche Sammlung und Analyse der Daten, sondern auch auf deren Visualisierung und Präsentation in Reports. Hierfür werden sogenannten Dashboards zur Verfügung gestellt, in denen Sie alle relevanten Daten anschaulich und im Überblick erhalten.

Besonders interessant ist die Funktion „Mashup“, bei der Sie Daten aus verschiedenen Quellen und Dashboards miteinander verschmelzen können und damit bis dahin nicht erkannte Zusammenhänge aufdecken können.

Dasheero erlaubt die Integration einer großen Zahl von Diensten, seien es Soziale Plattformen wie Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest und YouTube, Zahlungsanbieter wie PayPal, Email-Dienste wie AWeber und GetResponse sowie Analyse-Tools wie Google-Angebote wie Analytics, Sheets und AdWords. Außerdem können Sie mit Hilfe von Zapier eine nahezu unübersehbare Zahl weiterer Dienste integrieren.

Sie haben Zugang zu allen Daten und Analysen sowohl über die Web-Oberfläche als auch über Apps für Android-Smartphones und iOS. Zudem verfügt Dasheero über die Möglichkeit, die Generierung und Analyse der Daten im Team vorzunehmen.

Erfreulich ist, daß Dasheero einen kostenlosen Tarif anbietet, in dem Sie bis zu acht Plattformen anbinden können, die in einem Dashboard präsentiert werden. Wollen Sie mehr empfiehlt sich der Tarif Tall, mit drei Dashboards und 15 angebundenen Diensten, der monatlich 9 US-Dollar kostet. Bei jährlicher Bezahlung erhalten Sie einen Rabatt von 15 Prozent.

Es gibt noch zwei weitere Tarife: Grande für 19 US-Dollar pro Monat und Venti für 39 US-Dollar monatlich. Bei jährlicher Zahlung erhalten Sie auch hier einen Rabatt von 15 Prozent. Bei Grande erhalten Sie acht Dashboards und 40 Dienst-Anbindungen, bei Venti 20 Dashboards und 100 angebundene Dienste.

Den kostenlosen Tarif sollten Sie auf jeden Fall nutzen. Aber auch die anderen Tarife scheinen mir von Interesse, da die Möglichkeit, Daten aus einer derartig großen Zahl von Diensten an einem Punkt zu sammeln und auszuwerten, im Alltagsgeschäft mehr als nützlich ist.

Schließlich sparen Sie sich mit diesem Tool nicht nur einiges an Zeit, sondern haben auch die Chance, alle relevanten Daten auszuwerten, zu analysieren und in Reports grafisch ansprechend zu präsentieren. Angesichts der Möglichkeiten, die Sie sich damit erschließen, erscheinen mir die Preise als günstig.

Keyhole überwacht und analysiert Hashtags und Keywords auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube. Nach Eingabe eines Begriffs oder eines Hashtags macht sich Keyhole auf die Suche und präsentiert Ihnen die Zahl der Beiträge und deren Reichweite, die damit verbunden sind.

Die Präsentation erfolgt dabei in grafisch anschaulichen Reports, mit denen Sie sich einen schnellen Überblick über die gewählten Hashtags beziehungsweise Keywords, auf deren Basis Sie sogenannte Tracker einrichten, verschaffen können.

Die Daten können Sie zum einen für Brand Monitoring verwenden, um genaue Einsichtigen über Ihre Präsenz beziehungsweise die Ihrer Konkurrenten auf den vier genannten Plattformen zu erhalten.

Gleichzeitig können Sie Keyhole auch für die Suche nach Influencern und die Untersuchung der Reichweite und Wirksamkeit Ihrer Social Media-Kampagnen heranziehen.

All diese Funktionen sind zwar nützlich, der Preis für Keyhole ist allerdings aus meiner Sicht weit überzogen: Das Professionals-Paket kostet pro Monat 199 US-Dollar, bei jährlicher Bezahlung 99 US-Dollar und erlaubt Ihnen die Aktivierung von drei Trackers.

Der Corporations-Tarif bietet Ihnen die Möglichkeit, mit Keyhole in einem Team von bis zu zehn Mitarbeitern zu arbeiten und dabei zehn Trackers einzurichten. Dies kostet aber 599 US-Dollar pro Monat bei monatlicher und 299 US-Dollar bei jährlicher Bezahlung.

Cyfe ist ein sogenanntes All-in-One Business Dashboard, mit dem Zweck, an einem Punkt alle relevanten Daten aus sämtlichen Marketing-Kanälen wie Social Media, Email und bezahlter Werbung zu sammeln, auszuwerten und zu präsentieren.

In Cyfe können Sie deshalb Daten aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen importieren: Social Media-Plattformen, Email-Dienste, Zahlungsdienste, Online-Shops, Salesforce und vieles weitere mehr.

Das Tool erfaßt ein sehr breites Spektrum von Daten wie die die Nennung von Suchbegriffen, die Anzahl der Follower, Daten zu eingehenden Email-Abonnenten, Verkäufen, Anzeigen und die damit verbundenen Indikatoren, etc.

Cyfe holt kontinuierlich Daten aus den angebundenen Diensten und importiert diese in sogenannte Dashboards. Diese Dashboards können Sie auf vielfältige Weise an Ihre individuellen Bedürfnisse anpassen und so nur die Daten präsentieren lassen, die für Sie wichtig sind.

Die von Cyfe importierten Daten können Sie sich nicht nur „live“ in Ihren Dashboards ansehen, sondern Sie können auch Berichten erstellen und diese zur Weitergabe exportieren.

Ähnlich wie Dasheero bietet auch Cyfe die Möglichkeit des „Data Mashups“, bei der Daten verschiedener Netzwerke und Plattformen zusammengeführt werden, um Ihnen die Suche nach Korrelationen zu ermöglichen.

Auch von Cyfe gibt es eine kostenlose Version namens Free, in der Sie zwei Dashboards einrichten können. Sie haben in diesem Tarif aber nicht die Möglichkeit, beliebige Widgets einzusetzen, weshalb die Funktionalität etwas eingeschränkt ist.

Der Tarif Solo kostet 29 US-Dollar pro Monat und erlaubt Ihnen die Einrichtung von fünf Dashboards sowie die Verwendung unbegrenzter Widgets.

Zehn Dashboards können Sie im Tarif Pro einrichten, der 49 US-Dollar pro Monat kostet. Dies ist auch der Tarif, der Ihnen mehr als einen Benutzer erlaubt, nämlich fünf.

Der Tarif Premier kostet 89 US-Dollar pro Monat und erlaubt einer unbegrenzten Zahl von Mitarbeitern die Nutzung von Cyfe, wobei die Einrichtung von 20 Dashboards im Preis enthalten ist, weitere können aber gegen eine monatliche Gebühr von 4 US-Dollar eingerichtet werden können.

Um Cyfe sinnvoll nutzen zu können, müssen Sie also auf jeden Fall mindestens den Solo-Tarif wählen, der Sie 29 US-Dollar kostet, was erheblich teurer als Dasheero ist.

BuzzStream ist ein Tool, das Ihnen die gezielte Suche nach Influencern ermöglicht und Ihnen alle zugehörigen Kontaktinformationen, sozialen Profile und Daten liefert. Um Ihnen die fortlaufende Konversation mit Influencern zu erleichtern, speichert BuzzStream alle Ihre Emails und Tweets.

Alle Daten stehen Ihnen für die Arbeit im Team zur Verfügung, gleiches gilt für die Daten, die BuzzStream zu Ihren Social Media-Kampagnen sammelt. Diese Informationen können Sie dann in Berichten zusammenstellen und Ihre künftige Strategie darauf abstellt, insbesondere die Art, die Inhalte und die Plattformen für künftige Veröffentlichungen entsprechend anpassen.

Das Starter-Paket kostet 24 US-Dollar und erlaubt einem Benutzer die Verwaltung von bis zu 1.000 Kontakten. Der Tarif Group kostet 99 US-Dollar pro Monat und erlaubt drei Mitarbeitern die Verwaltung von 25.000 Kontakten.

Im Tarif Professional können sechs Mitarbeiter für 299 US-Dollar bis zu 100.000 Kontakte verwalten, Custom kostet 999 Euro pro Monat und bietet 15 Nutzern die Möglichkeit, 300.000 Kontakte zu verwalten.

Die zentrale Funktion von ClickMeter liegt in der Kürzung von URLs und der Erstellung von Tracking Links, die das System dann überwacht und Ihnen Auswertungen liefert.

Derartige Tracking Links können Sie sowohl in Posts auf Sozialen Netzwerken, als auch in Emails, Werbeanzeigen, Bannern und andere Veröffentlichungen integrieren und damit die Resonanz auf Ihre Beiträge präzise analysieren können.

Der besondere Vorzug von ClickMeter ist es, daß es Ihnen eine sichere und praktikable Möglichkeit zur Überwachung sämtlicher Aktivitäten gibt, da Sie die Tracking Links für praktisch alle Ihre ausgehenden Marketingmaßnahmen verwenden können.

Die Tracking-Daten sämtlicher Maßnahmen stehen Ihnen dann in ClickMeter zur Verfügung, so daß Sie an einem Platz die Reichweite jeder einzelnen Maßnahme beurteilen können. ClickMeter verschafft Ihnen damit eine einfache Möglichkeit, sich einen schnellen Überblick über Erfolg und Misserfolg aller Maßnahmen verschaffen zu können.

Der günstigste Tarif ist Medium, kostet 19 US-Dollar pro Monat und erlaubt Ihnen die Überwachung von 5.000 Ereignissen. Wollen Sie in diesem Tarif 25.000 Ereignisse überwachen, kostet dies 29 US-Dollar pro Monat. 50.000 Ereignisse kosten monatlich 49 US-Dollar, 100.000 Ereignisse 69 US-Dollar.

Zur Überwachung einer größeren Zahl von Ereignissen sind die Tarife Large für 99 US-Dollar pro Monat und X-Large für 349 US-Dollar pro Monat verfügbar.

das ideale social media tool

​Was sollte ich bei der Wahl eines Social Media Tools beachten?

Eine Vielzahl wichtiger Punkte, die Sie bei der Auswahl des für Sie idealen Social Media Tools beachten sollten, habe ich Ihnen bereits genannt. Nachfolgend eine Reihe von Dingen, die Sie neben all dem Genannten noch bedenken sollten:

​Team-Funktionalität

Team-Arbeit wird gerade im Social Media Management immer wichtiger, da mit dessen wachsender Bedeutung auch immer mehr Menschen in einem Unternehmen damit beschäftigt sind.

Damit ist die Teamfähigkeit der verwendeten Tools ein wichtiges Entscheidungskriterium. Folgende Funktionalitäten sind dabei wichtig:

Möglichkeit, spezifische Verantwortlichkeiten und Aufgaben zuzuteilen: Tätigkeiten, Email-Beantwortung, etc. Möglichkeit, den Zugang zu Administrations- und Auswertungsfunktionen für jede einzelne Person zu regeln, damit nicht einzelne Mitarbeiter Zugang zu Funktionen bekommen, den sie nicht haben sollten.

​Social CRM

Eine zunehmende Zahl von Interessenten und Nutzern nimmt nicht auf klassischem Weg zu Ihnen Kontakt auf, indem Sie eine Email oder einen Anruf erhalten. Vielmehr nutzen sie die Kontaktmöglichkeiten, die Ihnen die Sozialen Netzwerke bieten.

In Zukunft wird dieser Kommunikationsweg sicherlich noch an Bedeutung gewinnen, da Messenger- und Chatbot-Dienste weiter ausgebaut werden.

Damit ergibt sich die Aufgabe, Social Media Tools um Funktionalitäten im Bereich des klassischen CRM (Customer Relationship Management) zu ergänzen, wofür sich der Begriff „Social CRM“ herausgebildet hat.

Im Kern geht es dabei um die Möglichkeit, eingehende Nachrichten von Interessenten, Kunden, Follower und Influencer an einem Punkt zu sammeln, zu klassifizieren, zu speichern und zu verwalten.

Optimal im Hinblick auf die Arbeitseffizienz ist dabei die Erfassung der Nachrichten von verschiedenen Sozialen Plattformen in einer sogenannten Social Inbox, so daß Sie sich nicht mehr separat auf den einzelnen Plattformen zur Bearbeitung von Nachrichten und Kommentaren einloggen müssen.

Insbesondere die Speicherung von Gesprächsverläufen ist von Interesse, da gerade bei der Arbeit im Team jeder Mitarbeiter Zugriff auf den Inhalt vergangener Kontakte hat. Tritt man neuerlich in Kontakt mit der betreffenden Person, erleichtert der Blick in vergangene Gesprächsverläufe den Gesprächseinstieg und die weitere Kommunikation.

Dabei ist leicht zu erkennen, ob es sich um eine Person handelt, mit der man zum ersten Mal in Kontakt ist. Oder um eine Person, mit der man bereits seit längerem in Kontakt ist und die möglicherweise ein überzeugter Markenbotschafter ist oder ob es sich um ungünstigen Fall um einen Querulanten handelt (neudeutsch „Troll“), den man weitgehend ignorieren kann.

Das Social CRM soll auch über eine Schnittstelle zum Vertriebs-CRM verfügen, damit Personen, mit denen man über eine Soziale Plattform in Kontakt gekommen ist, rasch an den Vertrieb zum Abschluß weitergereicht werden können.

​Mobile Funktionalität

Sie sitzen nicht den ganzen Tag am Computer, doch auf den Sozialen Plattformen ist Tag und Nacht etwas los. Das von Ihnen eingesetzte Social Media Tool sollte deshalb robuste/ausreichende mobile Funktionalitäten aufweisen und möglichst das gesamte Spektrum der Systemleistung auch mobil zur Verfügung stellen.

Sollte dies nicht der Fall sein, sollte die mobile App zumindest alle relevanten Daten zur Verfügung stellen und auch eine ausreichende Kommunikationsfunktionalität bieten.

Nützlich ist auch eine Push-Funktion, bei der Sie mittels einer Push-Nachricht über bestimmte Ereignisse informiert werden, die sie selbst definieren können. Also beispielsweise die Erwähnung Ihres Unternehmens, die Nennung einer Marke, etc.

​Funktionalität und Preis

Zwangsläufig ist die Entscheidung, welches Social Media Tool genutzt wird, ganz stark von individuellen Bedürfnissen und spezifischen Gegebenheiten abhängig. Hierzu müssen Sie sich zunächst darüber im Klaren werden, welche Funktionen Sie benötigen und welche für Sie weniger wichtig sind.

Im Entscheidungsfindungsprozess sollten Sie sich darüber im Klaren werden, wie viele Mitarbeiter mit dem Social Media Tool arbeiten werden, wie viele Veröffentlichungen pro Woche Sie tätigen und auf wie vielen Plattformen Sie vertreten sind. Denn diese drei Faktoren beeinflussen maßgeblich die Höhe des Preises.

Neben der benötigten Funktionalität spielt dabei natürlich auch der Preis eine ganz maßgebliche Rolle, wobei es hier beträchtliche Unterschiede gibt.

Abgesehen davon, daß es eine Reihe kostenloser Tools gibt, bieten bezahlungspflichtige Tools eine kostenlose Variante in abgespeckter Version, bei der beispielsweise die Anzahl der Konten, die Sie nutzen können, beschränkt ist.

Für viele Anwender und vor allem wenn nur eine Person die Sozialen Medien betreut, kann dies schon ausreichend sein.

material sammeln inhalte strukturieren

Material sammeln, Inhalte strukturieren und Beiträge erstellen

Auf drei wesentliche Arbeitsabschnitt im Social Media Marketing bin ich bisher nicht ausführlich, sondern eher nur am Rand eingegangen, nämlich:

  • ​Das Sammeln von Anregungen und Material.
  • ​Die Planung und Strukturierung der Inhalte.
  • ​Die Erstellung der Beiträge in Form von Text, Bildern und Videos.

Da ich der Meinung bin, daß dies drei Themen sind, die für die Arbeit mit sozialen Plattformen eine zentrale Bedeutung haben, erstellte ich hierzu einen eigenen Beitrag, den Sie hier finden: „Content Curation“.

In diesem Artikel erläutere ich Ihnen im Detail, wie Sie Ideen für neue Beiträge finden, wie Sie Material hierzu sammeln, strukturieren und basierend hierauf attraktive Artikel erstellen. Besonderes Augenmerk schenke ich in diesem Beitrag wiederum der Frage, mit welchen Tools Sie sich Ihre Arbeit maßgeblich vereinfachen und erleichtern können.

Erfolgreiches Social Media Marketing in 8 Schritten 1

Erfolgreiches Social Media Marketing in 8 Schritten

​​

Was ist Social Media Marketing (SMM) und welchen Nutzen können Unternehmen daraus ziehen?

​Nach Klärung dieser beiden Fragen möchte ich mich Ihnen Bedeutung und Eigenheiten der wichtigsten sozialen Plattformen erläutern und Ihnen dann in acht Schritten zeigen, wie Sie erfolgreiches Social Media Management betreiben.

Neben ausführlichen Hinweisen zur Planung und Strukturierung Ihres Vorgehens und zur Vereinfachung Ihres Workflows stelle ich Ihnen eine Reihe von Tools vor, die Ihre Arbeit mit sozialen Plattformen erleichtern. Ausführlichere Informationen hierzu finden Sie in meinem Artikel „Social Media Tools 2020“.

Am Ende meines Artikels gebe ich Ihnen dann noch eine Reihe nützlicher Social Media Marketing Tipps, damit Sie Ihre eigenen Kampagnen erfolgreich planen und umsetzen können.

Noch ein Hinweis: Manche Verweise in diesem Artikel sind sogenannte Affiliate-Links, die mit einem Stern gekennzeichnet sind. Kaufen Sie den von mir verlinkten Artikel, erhalte ich eine Provision.

Seien Sie aber versichert, daß sich meine Nennung und Bewertung von Produkten nicht an der Zahlung deiner Provision oder deren Höhe richtet, sondern ich Ihnen ausschließlich meine ehrliche Meinung gebe. Die Zahlung einer Provision ändert übrigens nichts am Preis, den Sie für den Kauf des betreffenden Produkts bezahlen.

Um Ihnen Navigation und Lektüre zu erleichtern, finden Sie hier ein verlinktes Inhaltsverzeichnis. Ein Klick auf die einzelnen Positionen bringt Sie zum betreffenden Abschnitt im Text.

Quick Navigation

Was ist Social Media Marketing (SMM)?

​Social Media Marketing umfaßt drei zentrale Komponenten:

  • ​Die Erstellung von Inhalten und deren Veröffentlichung in sozialen Netzwerken.
  • ​Die Interaktion mit Nutzern dieser Plattformen.
  • ​Die Analyse von Inhalten und Entwicklungen auf Social Media Kanälen.

Die auf Social Media Plattformen publizierten Inhalte können die Form von Texten, Kurznachrichten, Bilder, Fotos, Grafiken oder Videos haben. Sie bilden den Ausgangspunkt für die Ansprache der Zielgruppe und die Kommunikation mit ihr.

Die Analyse der Inhalte eines ausgewählten Marktsegments ermöglicht es Ihnen, aktuelle Trends zu identifizieren und hierauf zu reagieren. Gleichzeitig erlaubt die Beobachtung der Resonanz, auf die eigene Beiträge treffen, eine Beurteilung des Erfolgs sozialer Kampagnen.​

Der ausschlaggebende Faktor für erfolgreiches Social Media Marketing ist ein klarer Fokus auf die ​Zielgruppe. Deren Interessen und Bedürfnisse​ ​müssen bei der Gestaltung der Inhalte im Zentrum stehen.

​Dabei geht es nicht nur darum, daß die Zielgruppe diese Inhalte zur Kenntnis nimmt. Vielmehr gilt es erreichen, daß die Angesprochenen auch reagieren:

Nicht nur indem Sie die Beiträge positiv kommentieren, sondern vor allem, daß sie diese mittels Funktionen wie Share und Retweet weiterverbreiten.

Social Media Marketing ist ein wichtiger Bestandteil des Online-Marketing, zu dem neben der Erstellung und der kontinuierlichen Aktualisierung von Webseiten und der Publikation von Inhalten auf unternehmensexternen Plattformen auch bezahlte Werbung in unterschiedlichsten Formen sowie Email-Marketing gehören.

SMM versucht durch die Publikation von Inhalten die Aufmerksamkeit der ins Auge gefaßten Zielgruppe auf ein Thema, ein Unternehmen, eine Marke oder ein Produkt zu lenken.

Abgesehen vom Aufwand, der mit der Erstellung, Veröffentlichung und Verwaltung dieser Beiträge ist, ist dies im Prinzip kostenfrei. Allerdings können Reichweite und Wirkung dieser Maßnahmen durch die Schaltung kostenpflichtiger Werbung auf Sozialen Plattformen intensiviert werden.

Die Entwicklung und Umsetzung einer Social Media Strategie ist der Kern von SMM, wobei die damit zusammenhängenden Aufgaben in der Regel von einem Social Media Manager betreut werden.

In größeren Unternehmen kann dies der Leiter eines Teams sein, daß sich mit Sozialen Medien beschäftigt, in kleineren Firmen werden diese Aufgaben von einzelnen Mitarbeitern, insbesondere der Marketing-Abteilung übernommen.

​Welche Ziele hat Social Media Marketing?

Prinzipiell geht es darum, die Präsenz des Unternehmens sowohl auf Social Media Pl als auch darüber hinaus zu erhöhen und dafür zu sorgen, daß das Bild des Unternehmens, seiner Marken und Produkte in den Augen der Zielgruppe mit positiven Assoziationen verbunden ist.

Als Komponente des Marketings von Unternehmen liegen dem SMM die klassischen Ziele zugrunde, die für alle Marketingmaßnahmen gelten:

  • ​Quantitative, in erster Linie ökonomische Ziele, wie Steigerung von Umsatz, Marktanteil und Gewinnen.
  • ​Qualitative, vordringlich psychologische Ziele wie Bekanntheitsgrad von Unternehmen, Marken und Produkten. Damit in Verbindung stehen Kundenbindung und -zufriedenheit sowie Markentreue.

Zusammengenommen bedeutet dies, daß Social Media Marketing darauf abzielen muß, durch Aktivitäten auf Sozialen Plattformen das Angebot eines Unternehmens im Hinblick auf Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen und dieses mit einem positiven Markenbild belegt.

Die Realisierung dieser qualitativen Ziele bildet dann die entscheidende Basis für die Umsetzung der quantitativen Zielvorgaben, in deren Zentrum die Erhöhung von Umsatz und Gewinnen stehen.

Von zentraler Bedeutung ist dabei die Gewinnung von Besuchern, sowohl für die Angebote auf sozialen Plattformen, als auch für die Webseite des Unternehmens und weitergehende Instrumente der Kundenbindung, wie etwa Email-Marketing.

Ziele und Nutzung von Social Media-Kanälen können damit auf vier Komplexe reduziert werden:

  • Die Veröffentlichung und Verbreitung von Inhalten.
  • Die Kommunikation mit Interessenten, Kunden, Followern und Influencern.
  • ​Quantitative, in erster Linie ökonomische Ziele, wie Steigerung von Umsatz, Marktanteil und Gewinnen.
  • ​Qualitative, vordringlich psychologische Ziele wie Bekanntheitsgrad von Unternehmen, Marken und Produkten. Damit in Verbindung stehen Kundenbindung und -zufriedenheit sowie Markentreue.

​Wie können die für das Social Media Marketing gesetzten Ziele erreicht werden?

​Um diese Ziele zu erreichen, gilt es eine Social Media Strategie zu entwickeln, in deren Erarbeitung detaillierte Informationen zu folgenden sechs Themen einfließen müssen:

  • ​Welche Ziele sollen mit einer Kampagne in den Sozialen Medien erreicht werden?
  • ​Wer ist die Zielgruppe der Kampagnen und auf welchen Sozialen Plattformen kann diese in erster Linie erreicht werden?
  • ​Welche Sozialen Plattformen sollen für die Umsetzung der Strategie genutzt werden?
  • ​Welche Mittel können zur Erreichung des gesetzten Ziels eingesetzt werden?
  • ​Auf Basis welcher Kriterien soll die Erreichung des Ziels beziehungsweise von Teilzielen beurteilt werden?

Für die Definition von Zielen und die Etablierung von Zielvereinbarungen sollte man die im Projektmanagement angewandte SMART-Methode heranziehen. Ihr zufolge müssen Zielvorgaben folgende Bedingungen erfüllen:

  • ​Spezifisch: Ziele müssen genau und unmissverständlich definiert werden.
  • ​​Messbar: Die Erreichung des Zieles beziehungsweise von Teilzielen muß messbar sein.
  • ​​Ansprechend: Es geht um eine ansprechende, sprich positive Formulierung der Ziele.
  • ​​Realistisch: Ziele müssen realistisch und damit erreichbar sein.
  • ​​Terminiert: Alle Zielvorgaben müssen mit spezifischen Endterminen verbunden sein.
zur wichtigkeit sozialer medien

​Wieso sind soziale Medien wichtig?

Soziale Medien haben für Unternehmen heutzutage ​eine herausragende Bedeutung, die in Zukunft auch noch weiter ansteigen wird. Es stellt sich aber natürlich die Frage, aus welchen Gründen dies so ist?

Soziale Medien sind zum einen wichtig, weil sich eine große Zahl von Menschen tagtäglich in der sozialen Welt bewegt. Auf Basis der dort vorhandenen Informationen werden Entscheidungen getroffen, die Unternehmen ganz unmittelbar betreffen, nämlich die Frage, welches Produkt ich kaufe und welches nicht.

Neben den unmittelbaren Kaufentscheidungen haben Soziale Plattformen aber noch einen weitergehende Bedeutung für Unternehmen: Die dort von unzähligen Individuen geäußerten Meinungen zu Produkten, Marken und Firmen prägen maßgeblich das Bild, das Konsumenten von diesen Angeboten haben.

Eine kluge und zielgerichtete Social Media Strategie bietet damit das Potential, das Bild eines Unternehmens in der Öffentlichkeit in einem erheblichen Maße mitzuprägen und damit bereits weit vor einer unmittelbar anstehenden Kaufentscheidung das Ansehen eines Unternehmens positiv zu beeinflussen.

Soziale Medien gewannen aufgrund ihrer großen Reichweite eine herausragende Bedeutung im Kommunikationsmix von Unternehmen und spielen damit eine strategisch wichtige Rolle für die Kommunikation der Marke im Hinblick auf Markenbildung und Kundenbindung sowie die Präsentation von Waren und Dienstleistungen.

​Welchen Nutzen haben Soziale Kanäle für Unternehmen?

​Unternehmen können sich Soziale Plattformen auf mehreren Wegen zunutze machen. Im Zentrum stehen dabei vier Faktoren:

  • ​Mit Aktivitäten in Social Media können Unternehmen die Zahl der Besucher sowohl ihrer Webseite als auch anderer Online-Angebote und insbesondere die Anzahl der Abonnenten ihrer Email-Newsletter maßgeblich erhöhen.
  • ​Die Zahl und das Volumen von Verkäufen kann über die Weiterleitung von Sozialen Plattformen in Online-Shops gesteigert werden.
  • ​Die Bekanntheit eines Unternehmens, beziehungsweise seiner Marken und Produkte läßt sich durch Social Media Aktivitäten vergrößeren. In Verbindung damit kann die Markenbildung intensiviert und im Sinne der aktuellen Markenstrategie optimiert werden.
  • ​Die Kommunikation und Interaktion mit Interessenten, Kunden, Influencern und anderen Segmenten der Zielgruppe eines Unternehmens kann durch die Aktivitäten in Sozialen Kanälen intensiviert und entsprechend der Vorgaben im Hinblick auf die Markenidentität ausgerichtet werden.

Wie viele Menschen nutzen Social Media?

Wenngleich die Zahl der Menschen, die aktiv Soziale Plattformen benutzt gewissen Schwankungen unterliegt und die Genauigkeit der von den Anbietern veröffentlichten Daten verschiedentlich bezweifelt wird, steht es doch außer Frage, daß die Anzahl der Nutzer Sozialer Kanäle enorm ist.

Blickt man auf das Jahr 2019, lassen sich folgende Angaben finden:
  • ​Auf der Erde leben 7,7 Mrd. Menschen, von denen 4,4 Mrd. das Internet und 3,5 Mrd. Soziale Media nutzen.
  • ​Facebook hat in Deutschland 32 Mio. aktive Mitglieder, von denen 23 Mio. täglich auf der Plattform aktiv sind. Weltweit verfügt Facebook über 2,4 Mrd. Mitglieder.
  • ​Twitter hat weltweit 330 Mio. aktive Nutzer, davon 2,5 Mio. in Deutschland, von denen 0,6 Mio. den Dienst jeden Tag nutzen.
  • ​Instagram wird in Deutschland monatlich von 25 Mio. Menschen genutzt, weltweit von einer Milliarde.
  • ​Pinterest hat weltweit 265 Mio. aktive Nutzer, davon 5 Mio. in Deutschland.
  • ​YouTube hat weltweit 1,9 Mrd. Nutzer monatlich, während 81 Prozent der Bundesbürger die Video-Plattform nutzen.
  • ​Reddit hat mehr als 500 Mio. Nutzer.
  • ​Xing hat 15 Mio. Mitglieder, von denen 2,5 Mio. pro Woche aktiv sind.
  • ​LinkedIn hat 600 Mio. Mitglieder, davon 13 Mio in Deutschland.
  • ​Der Messenger-Dienst WhatsApp hatte 2019 in Deutschland 58 Mio. täglich aktive Nutzer, weltweit waren es 1,6 Mrd.
  • ​Snapchat hat weltweit 200 Mio. tägliche Nutzer, davon 6 Mio. in Deutschland.

​Was ist das Besondere an Sozialen Plattformen?

Neben der großen Zahl von Nutzern, die die meisten Sozialen Plattformen haben, ist das Volumen und die Geschwindigkeit, mit deren Informationen dort ausgetauscht werden, deren herausragendes Kennzeichen.

Dabei erfolgt der Informationsaustausch auf zwei Ebenen: Zum einen im Netzwerk selbst, zum anderen auf Basis von Messenger-Diensten, die von den Plattformen betrieben werden.

Während die Informationen im Netzwerk allgemein, oder zumindest den eigenen Followern, Freunden, etc. zugänglich sind, ist die Reichweite von Nachrichten über Messenger-Dienste eingeschränkt und bezieht sich nur auf die unmittelbaren Adressaten.

Volumen und Geschwindigkeit verschaffen Nachrichten auf Sozialen Plattformen eine besondere Dynamik, die sich Unternehmen durch adäquate Maßnahmen zunutze machen und davon profitieren können.

Im ungünstigen Fall kann Unternehmen diese Dynamik aber auch erhebliche Probleme bereiten oder auch nicht unbeträchtlichen Schaden zufügen.

Deshalb ist es bei der Konzipierung und Realisierung einer Social Media Strategie wichtig, diesen Eigenheiten Sozialer Netzwerke und insbesondere dem Volumen von Informationen und der Geschwindigkeit ihrer Verbreitung in ausreichendem Maße Rechnung zu tragen.

social media management

​Was ist Social Media Management (SMM)?

Nachdem die Ziele einer Social Media Strategie entwickelt und die Schritte hin zu ihrer Erreichung festgelegt wurden, geht es um die praktische Umsetzung der ins Auge gefaßten Maßnahmen.

Die Beschaffung der notwendigen Ressourcen und deren zielgerichteten Verwendung sind die zentralen Aufgaben des Social Media Managements, das auf den folgenden acht Schritten basiert:

​Werfen wir einen Blick darauf, was dies im Einzelnen bedeutet, womit Sie ​einen Überblick ​Ihr weiteres Vorgehen erhalten. Gleichzeitig bekommen Sie damit auch eine Struktur der Arbeiten, die auf Sie zukommen.

Wie funktioniert Social Media Management?

​1) Beobachtung und Auswertung der Sozialen Netzwerke

Die Beobachtung der Sozialen Medien hat zwei Ziele:

Zum einen verschaffen Sie sich einen Überblick, über was in der für Sie relevanten thematischen Nische gesprochen wird, welches die zentralen Themen sind und welche Trends sich ausmachen lassen.

Zum anderen lernen Sie, wie Ihr Unternehmen, Ihre Marken und Produkte von den Nutzern Sozialer Netzwerke gesehen und bewertet werden, während Sie gleichzeitig auch erfahren, wie es Ihren Konkurrenten diesbezüglich ergeht.

​Die Analyse der Sozialen Netzwerke darf aber keinesfalls ein einmaliges Unterfangen bleiben. Vielmehr obliegt es Ihnen, kontinuierlich die Nennung Ihres Unternehmens auf sozialen Plattformen sowie die Diskussion über Themen, die für Sie relevant sind, zu verfolgen und auf bestimmte Entwicklungen bei Bedarf zu reagieren.

​2) Sammlung von Themen, Anregungen und Material

Ihre vorhergehende Recherche auf Sozialen Netzwerken hat Ihnen grundlegende Informationen zu dem für Sie wichtigen Marktsegment und der Position Ihres Unternehmens beziehungsweise dem der Konkurrenten verschafft.

Diese Informationen können Sie sich nun zunutze machen, um herauszufinden, welche Themen für Ihre Zielgruppe wichtig sind und welches Material auf besonderes Interesse stößt. Alle diesbezüglichen Texte, Fotos, Abbildungen und Videos sollten Sie jetzt zusammentragen, und sich einen Überblick verschaffen.

3) Planung und Strukturierung der Inhalte

Auf Basis der vorangegangenen Sammlung an Themen und Materialien geht es in dieser Arbeitsphase darum, alle vorliegenden Informationen im Detail zu sichten und zu strukturieren.

Hiervon ausgehend können Sie entscheiden, welche Inhalte für Ihre Zielgruppe besonders wichtig und nützlich sind. Haben Sie sich darüber Klarheit verschafft, können Sie einen Redaktionsplan entwickeln, der genau festlegt, welche Inhalte in welcher Form und in welchem Zeitrahmen veröffentlicht werden sollen.

​4) ​Erstellung der Beiträge in Form von Text, Bildern und Videos

Zu diesem Zeitpunkt liegt Ihnen ein präziser Redaktionsplan vor, der Ihnen Angaben zu Inhalten, Form und Veröffentlichungszeitpunkt gibt. Dieser Redaktionsplan ist Ihr Fahrplan für die Erstellung der Inhalte, seien es Texte, Bilder, Abbildungen oder Videos.

Nun liegt es ganz bei Ihnen, die Inhalte zu erstellen. Dies machen entweder die Mitarbeiter der Marketing-Abteilung beziehungsweise der Öffentlichkeitsarbeit, oder Sie lagern die Fertigung der Inhalte an externe Dienstleister aus.

Wenn Sie letzteres tun, ist es von grundlegender Bedeutung, daß Sie Ihren Dienstleistern nicht nur Vorgaben zur Terminierung, sondern vor allem zu Inhalt, Struktur und Form der Beiträge machen.

Je detaillierter und präziser Ihre Vorgaben sind, umso höher die Wahrscheinlichkeit, daß die Inhalte, die Sie geliefert bekommen, auch tatsächlich Ihren Vorstellungen entsprechen.

​5) ​Veröffentlichung auf Sozialen Plattformen

Bei der Erstellung des Redaktionsplans haben Sie festgelegt, wann welche Inhalte auf welchen Plattformen veröffentlicht werden. In dieser Phase setzen Sie diesen Plan und publizieren die Beiträge entsprechend.

Dabei sollten Sie darauf achten, in allen relevanten Plattformen zu möglichst optimalen Zeiten zu veröffentlichen. Details hierzu finden Sie weiter unten in diesem Beitrag.

​6) ​Messung und Beurteilung der Resonanz

Auf welche Resonanz Ihre Beiträge stoßen ist nicht nur wichtig um zu sehen, wie genau Sie den Geschmack und die Interessen Ihrer Zielgruppe getroffen haben.

Vielmehr geht es darum herauszufinden, welche Veröffentlichungen eine besonders hohe Resonanz erzielt haben, so daß Sie die inhaltliche Planung Ihrer künftigen Beiträge unter Beachtung der hier gewonnenen Erkenntnisse abstimmen können.

Kriterien zur Beurteilung der Resonanz sind zum einen qualitative Kriterien wie der Inhalt von Kommentaren, mit denen Empfänger reagierten. Zum anderen und sicherlich noch wichtiger sind es quantitative Kriterien wie die Anzahl von Likes und Weiterleitungen in Form von Shares und Re-Tweets.

​7) ​Dialog mit der Zielgruppe

Sowohl die anfänglich unternommene Analyse Ihres Marktsegments in den Sozialen Medien und der Beurteilung Ihres Unternehmens als auch die Reaktion auf veröffentlichte Beiträge sind ein guter Ansatzpunkt, mit Ihrer Zielgruppe aktiv in Dialog zu treten.

Nachrichten, Fragen und Kommentare, die Sie erreichen, sind ein Teil dieses Dialogs und es ist wichtig, daß Sie hier schnell, kompetent und freundlich reagieren.

Der andere, sicherlich ebenso wichtige Teil dieses Dialogs ist die aktive Kontaktaufnahme zu Personen, die aus Ihrer Sicht für die Darstellung Ihres Unternehmens in den Sozialen Netzwerken wichtig sind – die sogenannten Influencer.

Hier liegt es an Ihnen, durch Recherchen und Analysen die relevanten Personen zu identifizieren, mit diesen in Kontakt zu treten und zu versuchen, diese Influencer durch eine geeignete Ansprache und adäquate Angebote an Ihr Unternehmen zu binden und dessen Marketing-Strategie zu integrieren.

​8) ​Auswertung und Analyse

Am Ende jeder Social Media-Kampagne steht eine solide Auswertung der Maßnahmen und der erzielten Ergebnisse sowie dem Effekt, den die Kampagne erzielte.

Dabei gilt es zu analysieren, ob die Ziele erreicht wurden, welche Verbesserungen sich für die Zukunft anbieten und in welchen Bereichen Schwächen aufgetreten waren. Die dabei erzielten Erkenntnisse dienen als Ausgangspunkt für die Planung künftiger Kampagnen.​

​Welche Sozialen Plattformen sind wichtig?

​Facebook

Kein anderes Netzwerk erreicht die Reichweite und Mitgliederzahl von Facebook, das mehr als zwei Milliarden Menschen nutzen. Aufgrund der Möglichkeit, Texte, Bilder und Videos zu teilen eignet sich Facebook für das gesamte Spektrum an Kommunikation, das für Unternehmen wichtig ist.

Hinzu kommt, daß Facebook auch als Werbeplattform inzwischen eine Bedeutung errungen hat, die nur mit der von Google AdWords vergleichbar ist. Unternehmen können sich das Publikum auf Facebook damit nicht nur durch die Pflege ihres Auftritts und der Veröffentlichung von Posts, sondern auch durch bezahlte Werbung erschließen.

Twitter

Mit der Möglichkeit, Kurznachrichten zu veröffentlichen, wuchs Twitter auf rund 1,5 Milliarden Mitglieder.

In Deutschland ist die Bedeutung Twitters weit geringer als in den USA, trotzdem bietet es Unternehmen eine gute Möglichkeit, das eigene Angebot einem großen Publikum ​bekannt zu machen.

Instagram

Instagram wurde vor einigen Jahren von Facebook übernommen und verfügt ähnlich wie das Mutterunternehmen über eine beeindruckend hohe Zahl von Nutzern, die bei über einer Milliarde liegt.

Instagram ist stark bildlastig und eignet sich deshalb vor allem für Inhalte, bei denen Fotos und grafische Darstellungen im Zentrum stehen. Daneben bietet Instagram auch die Möglichkeit, Videos zu teilen und Werbeanzeigen zu schalten.

Wichtig ist Instagram aufgrund der großen Bedeutung, die diese Plattform für Influencer hat, weshalb Unternehmen, deren Produktsegment zur stark visuellen Ausrichtung dieses Netzwerks paßt, hier besonders gut mit Influencern zusammenarbeiten können.

Pinterest

Mindestens ebenso stark wie bei Instagram dominieren bei Pinterest die visuellen Elemente. Pinterest ermöglicht es Nutzern, für sie interessanten Inhalte auf sogenannten Pinboards zu veröffentlichen.

Durch die Dominanz visueller Elemente ist Pinterest besonders für Unternehmen geeignet, die Produkte anbieten, die in grafisch ansprechender Form präsentiert werden können. Deshalb sind bei Pinterest insbesondere Themen aus den Bereichen Mode, Reisen und Kochen stark präsent.

Da es möglich ist, auf Pinterest Werbung zu schalten und dieser Dienst einen kontinuierlichen Anstieg der Nutzerzahlen verbuchen kann, ist Pinterest für werbetreibende Unternehmen von großem Interesse. Vorausgesetzt, die Produkte lassen sich visuell gut in Szene setzen.

YouTube

YouTube gehört zum Google-Konzern Alphabet und ermöglicht den Upload von Videos. Nach Google ist es die am stärksten frequentierte Webseite des Internet und wächst tagtäglich um ein enormes Volumen an neu eingestellten Videos.

Unternehmen können diese Plattform nutzen, um im Videoformat Interessenten oder Kunden über neue Produkte zu informieren oder ihnen Tipps zum Gebrauch von Waren zu geben, was künftig zweifellos zu einer weiteren Zunahme der Bedeutung von YouTube für gewerbliche Kunden nach sich ziehen wird.

Aufgrund der großen Besucherzahlen und der Möglichkeit, Werbung in verschiedenen Formaten einzublenden, wächst die Bedeutung YouTubes zudem für werbetreibende Unternehmen.

Xing

Xing ist das deutschsprachige Karrierenetzwerk, in dem Unternehmen offene Stellen ausschreiben und Angestellte beziehungsweise Freiberufler nach neuen Positionen und Kontakten suchen können.

Der Beitritt zu einer Vielzahl unterschiedlicher, thematisch oder regional ausgerichteter Gruppen ermöglicht eine einfache Kontaktaufnahme zu Menschen und Unternehmen, die in einem spezifischen Marktsegment aktiv sind. 

LinkedIn

LinkedIn ist ein internationales Karrierenetzwerk mit Schwerpunkt in den angelsächsischen Staaten und insbesondere den USA. Es hat mehr als eine halbe Milliarde Mitglieder und dient insbesondere der Kontaktpflege und Kontaktaufnahme von Beschäftigen, Freiberuflern und Unternehmen.

LinkedIn ist das internationale Pendant zu Xing und eignet sich sowohl zur Präsentation des eigenen Unternehmens als auch der Suche nach Mitarbeitern beziehungsweise nach Beschäftigungsmöglichkeiten.

Wie gehe ich vor, um erfolgreich im Social Media Marketing zu sein?

Anhand der obenstehenden Liste mit acht Schritten möchte ich Ihnen nun eine Reihe konkreter Hinweise zur Planung, Umsetzung und Analyse von Social Media Kampagnen geben.

In diesem Zusammenhang werde ich Ihnen auch Tools nennen, mit deren Hilfe Sie sich die anfallenden Arbeiten vereinfachen können.

Eine ausführliche Besprechung aller hier genannten Tools und Hinweise zu Vorzügen, Nachteilen, Preisen und meinen persönlichen Empfehlungen, insbesondere im Hinblick auf ​deren Preis-Leistungsverhältnis, finden Sie in meinem Artikel „Social Media Tools 2020“.

social media marketing arbeitsschritte

​Hier nochmals die acht Arbeitsschritte:

​Beginnen wir ​mit dem ersten Arbeitsschritt und werfen einen intensiven Blick auf die sozialen Plattformen.

Arbeitsschritt 1

Beobachtung und Auswertung der sozialen Netzwerke: Listening und Social Monitoring

Wichtig ist auf sozialen Plattformen nicht nur, was man selbst macht, sondern noch wichtiger ist, was andere tun und sagen. Deshalb gilt es zu verfolgen, was passiert, über was gesprochen wird und welche aktuell wichtigen Trends auszumachen sind.

Was kann und soll durch Social Listening und Monitoring überwacht werden: 

  • ​Kunden und deren Meinungsäußerungen.
  • ​Influencer, also besonders wichtige Individuen, die auf sozialen Plattformen aktiv sind.
  • ​Den Markt, um immer einen aktuellen Überblick über die eigene Branche zu haben.
  • ​Die Wettbewerber, deren Auftreten, Kampagnen und Aktionen.
  • ​Spezifische Themen, die für das Unternehmen von besonderer Bedeutung sind.
  • ​Die Nennung des eigenen Unternehmens beziehungsweise dessen Marken und Produkte.

​Im Zentrum steht zweifellos die eigene Zielgruppe und Personen, die für das eigene Unternehmen sowie die Zielgruppe von besonderer Wichtigkeit sind, die sogenannten Influencer.

Hiervon ausgehend stellen sich im Hinblick auf Zielgruppe, Influencer und Konkurrenten eine Reihe wichtiger Fragen:

  • ​Was ist meiner Zielgruppe und den Influencern wichtig, wie verhalten sie sich und wie kann ich sie am besten erreichen?
  • ​Welche Konkurrenten sprechen die gleiche Zielgruppe und die gleichen Influencer an? Welche Strategie verfolgen sie dabei und welchen Erfolg haben sie?
  • ​Wie erscheint mein Unternehmen und wie die Konkurrenten?

Man mag nun einwenden, daß man auch durch eine Suche auf Google einen Eindruck hiervon bekommt. Dies trifft aber nicht zu, da die Suchmaschinen die Sozialen Plattformen nicht in ihre Analyse einbeziehen und die dortig erscheinenden Beiträge damit nicht in den Suchergebnissen erscheinen.

Wie wichtig dies ist wird auch daran erkennbar, daß Menschen bei der Kaufentscheidung das größte Vertrauen in die Empfehlung von Bekannten und Freunden haben (84 Prozent), aber 68 Prozent der Verbraucher auch anonymen Kundenmeinungen vertrauen. Derartige Meinungen finden sich aber außer auf großen Verkaufsplattformen wie Amazon nahezu ausschließlich auf Sozialen Netzwerken.

Um zu sehen, wie Ihr Unternehmen, Ihre Marke und Ihre Produkte auf Sozialen Plattformen erscheinen und beurteilt werden, müssen Sie diese deshalb eigenständig überwachen. Dies geschieht über Social Listening und Social Monitoring.

Informationen und Daten zur Beantwortung dieser Fragen liefert das sogenannte Stream Tracking, worunter man das gezielte Verfolgen von relevanten Inhalten anhand von Keywords, Hashtags, Erwähnungen oder einzelner Menschen versteht.

Dabei erstellt man in den nachstehend genannten Tools durch Eingabe von Suchbegriffen, Hashtags und ähnlichen einen Listening und Search Stream, worauf diese die Sozialen Plattformen kontinuierlich daraufhin überwacht und Ihnen alle Nennungen einschließlich des Beitrags, in dem diese auftauchen, melden.

Durch dieses Social Monitoring verfolgen Sie kontinuierlich die Soziale Welt, sind informiert über aktuelle Trends und kann gleichzeitig Konkurrenten gut im Auge behalten. Eine kontinuierliche Überwachung der Sozialen Netzwerke darauf, ob das eigene Unternehmen beziehungsweise relevante Begriffe genannt werden, ist sehr wichtig.

Man erkennt damit wie die eigene Marke, Produkte, Veröffentlichungen und vieles mehr ankommen und schafft damit die Voraussetzung, bei negativen Meldungen schnell zu reagieren und dem Aufkommen eines sogenannten „Shitstorm“ rechtzeitig entgegen zu wirken.

Sie können Ihrem Publikum nur zuhören, oder Sie können auch ganz gezielt hineinhören. Zwei wichtige Punkte hierzu: 

  • ​Eine Social Media-Analyse ist ein einmaliger Vorgang, während Listening und Monitoring dauerhafte Prozesse darstellen.
  • ​Während Sie nur auf den Sozialen Plattformen aktiv sein und Beiträge veröffentlichen sollen, die wichtig für Sie als Unternehmen und Ihre Zielgruppe sind, sollten Sie das Listening und Monitoring möglichst breit anlegen und in die gesamte Soziale Welt hineinhören.

​Wie kann man den Erfolg von Social Media Marketing messen?

​Um Bedeutung, Einfluß und Reichweite von Personen, Unternehmen, Marken, Produkten und Kampagnen messen und bewerten zu können, werden verschiedene quantitative Messgrößen in Form von sogenannten KPI (Key Performance Indicator) herangezogen.

Folgende KPI, die immer in Relation zu eine Zeitraum wie pro Tag, Woche oder Monat gemessen werden, sind dabei von besonderer Bedeutung:

  • ​Klickrate bzw. Reichweite: Wie oft jemand auf Ihren Beitrag geklickt hat, um ihn zu lesen, womit Sie einen Indikator für die Zahl der (potenziellen) Leser haben.
  • ​Likes: Wie oft jemand durch einen Klick des Like-Buttons zum Ausdruck gebracht hat, daß er Ihren Beitrag mag.
  • ​Shares bzw. Viralität: Wie oft ein Nutzer Ihren Beitrag jemand anderen gesandt, sprich geteilt hat.
  • ​Engagement: Die Summe aller Reaktionen auf Ihren Beitrag in Form von Likes, Shares, Retweets, Kommentare, etc.
  • ​Follower bzw. Fans: Mitglieder einer Plattform, die Ihre Beiträge abonniert haben.
  • ​Konversion: Wie häufig es zu der von Ihnen intendierten Aktion kam, wie etwa Klick zur Weiterleitung auf Ihre Webseite, Angabe der Email-Adresse, Herunterladen eines Angebots oder Kauf eines Produkts.

​Daneben gibt es noch übergeordnete KPI, die die Präsenz einzelner Beiträge oder Begriffe auf einer oder mehreren Sozialen Plattformen bezeichnen. Hierzu gehören:

  • ​Share of Buzz: Zahl der Beiträge zu einem bestimmten Suchbegriff.
  • ​Share of Voice: Zahl der Nennung eines Unternehmens, einer Marke oder eines Produkts im Vergleich zu den Wettbewerbern.

Alle beziehungsweise eine Vielzahl dieser Daten liefern Ihnen die nachstehend genannten Social Listening- und Social Monitoring-Tools. Deren Handhabung ist denkbar einfach:

Sie brauchen lediglich die Suchbegriffe, Hashtags oder Benutzernamen eingeben, die Sie interessieren und die Plattformen auswählen, die auf deren Nennung hin überwacht werden soll.

Abhängig vom Tool erhalten Sie dann sogleich eine Nachricht oder Sie bekommen tägliche oder wöchentliche Auswertungen, die Ihnen Daten zu den von Ihnen eingegebenen Begriffen und Hashtags liefern.

Wenn Ihnen die Daten vorliegen, können Sie sich an deren Analyse machen, die Sie sowohl auf Basis der Berichte und Reports vornehmen können, als auch mit Hilfe eigener Überlegungen.

Die übermittelten Daten müssen sinnvoll strukturiert werden, insbesondere im Hinblick auf Themen, Plattformen oder Kanäle. Auch müssen Sie überlegen, auf welche Weise die strukturierten Informationen im Haus weitergegeben werden und wer dafür zuständig ist, auf Nennungen zu reagieren. Insbesondere wenn es um negative Meinungsäußerungen geht und die Zeit drängt.

Übrigens: Eine wichtige Funktion des Social Monitorings ist es, Influencer zu identifizieren. Mit diesen kann man dann in direkten Kontakt treten und diese gezielt als Markenbotschafter aufbauen und fördern.

Folgende Social Listening- und Social Monitoring-Tools stelle ich Ihnen in meinem Beitrag „Social Media Tools 2020“ weit ausführlicher vor:

​Fanpage Karma

Listening und Monitoring für sieben Plattformen (Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, YouTube, LinkedIn und WhatsApp), wobei die Daten für Facebook die größte Tiefe und Breite aufweisen.

Zahlreiche Vorlagen für die Erstellung von Reports erleichtern die Präsentation der Ergebnisse, ebenso können sogenannte Dashboards eingerichtet werden, mit denen auch Kunden der Zugang zur Analyse ihrer Daten ermöglicht wird.

Der Professional Tarif ermöglicht die Überwachung lediglich einer Plattform und kostet 49 Euro pro Monat. Will man alle genannten Plattformen überwachen schlägt dies pro Monat mit 149 Euro zu Buche.

​Google Trends

Ein kostenloser Google-Dienst, der Ihnen zeigt, wie häufig nach einem bestimmten Begriff im Laufe der Zeit gesucht wurde.

​TweetDeck

Kostenloses Monitoring-Tool für Twitter, basierend auf Ihrer Chronik, Listen und Suchen. Außerdem bietet TweetDeck die zeitliche Vorausplanung der Veröffentlichung von Tweets.

​Followerwonk

Suche nach Twitter-Nutzern auf Basis von Suchbegriffen und Analyse ausgewählter Twitter-Mitglieder. Sehr eingeschränkte kostenlose Version.

Der Tarif Target erlaubt die kontinuierliche Beobachtung von drei Twitter-Profilen und kostet 29 US-Dollar monatlich. Wollen Sie bis zu 20 Twitter-Profilen folgen, entstehen Ihnen monatliche Kosten in Höhe von 79 US-Dollar.

​Twitonomy

Starke Ähnlichkeit zu Followerwonk und ist ebenfalls auf Twitter beschränkt. Dieses Tool erlaubt es Ihnen, alle Tweets, Retweets, etc. eines beliebigen Twitter-Nutzers herunterzuladen und zu analysieren.

Für 20 US-Dollar pro Monat können Sie unbegrenzte Suchen und Analysen auf Twitter vornehmen, womit dieses Tool weit günstiger als Followerwonk ist.

Brand24

Dieses Tool überwacht nicht nur Soziale Netzwerke, sondern auch Foren, Webseiten und Blogs und meldet Ihnen, wenn die von Ihnen überwachten Begriffe wie etwa Unternehmens-, Marken- oder Produktnamen auftauchen.

Brand24 analysiert auch das Volumen an Nennungen bestimmter Begriffe sowie den Tonfall, in dessen Zusammenhang diese erscheinen, sprich positiv, negativ und neutral.

Für 49 US-Dollar pro Monat können Sie fünf Begriffe kontinuierlich überwachen, zehn Begriffe kosten mit 99 US-Dollar das Doppelte und 20 Begriffe schlagen mit 199 US-Dollar monatlich zu Buche.

​Kred

Kred ist ein Tool, das sich hervorragend zur Suche nach Influencern eignet und Ihnen anhand von Daten zur Zahl von Followern, Mentions, Retweets und weiteren Angaben erlaubt, deren deren Reichweite und Wichtigkeit zu beurteilen.

Das Tool ist in stark eingeschränktem Funktionsumfang kostenlos nutzbar, der günstigste Tarif der die nützliche Analysefunktion umfaßt, kostet 10 US-Dollar pro Monat.

​Google Alerts

Bei Google Alerts handelt es sich wiederum um einen kostenlosen Google-Dienst. Er erlaubt Ihnen durch Eingabe von Suchbegriffen sogenannte Alerts anzulegen. Erscheint dieser Suchbegriff in einem neu eingestellten Beitrag im Internet, erhalten Sie hierzu eine Email-Nachricht.

Im Gegensatz zu den anderen hier genannten Tools überwacht Google Alerts aber nicht Soziale Plattformen, sondern Blogs, Webseiten, Nachrichten-Portale und ähnliches, womit es kein Social Media Tool im eigentlichen Sinne ist.

Arbeitsschritt 2

Sammlung von Themen, Anregungen und Material

Zweifellos haben Sie bereits durch das kontinuierliche Listening und Monitoring und die Nutzung eines oder mehrere der vorstehend genannten Tools eine große Menge an Informationen gewonnen und zahlreiche Anregungen für Beiträge gefunden, die von Interesse für Ihre Zielgruppe sind.

Ergänzend hierzu können Sie aber sich gezielt auf die Suche nach weiteren Materialien machen, um zusätzliche Anregungen zu bekommen und insbesondere um Themen kennenzulernen, die Sie bisher nicht in Betracht gezogen haben.

De erste Anlaufstelle für die Suche nach neuen Themen und Materialien ist natürlich Google, aber darüber hinaus bietet sich die Nutzung spezieller Tools an, die für Sie kontinuierlich entsprechend der von Ihnen angegebenen Begriffe auf die Suche gehen.

Dabei geben Sie abhängig vom Tool Suchbegriffe, Hashtags, Twitter-Handles oder andere Daten ein und der Dienst sammelt für Sie kontinuierlich Beiträge, die diesen entsprechen.

Auf diese Weise erhalten Sie im Laufe der Zeit eine Sammlung aktueller Inhalte, die bei den meisten Tools nach Begriff, Hashtag, etc. strukturiert sind und die sich hervorragend für die Themenrecherche und die Erstellung neuer Beiträge eignet.

Folgende Tools bieten sich hier an:

​BuzzSumo

BuzzSumo erleichtert Ihnen die Suche nach Inhalten und gibt Ihnen Tools an die Hand, mit deren Hilfe Sie sich an aktuellen Trends und den für Ihr Marktsegment wichtigen Themen orientieren können.

Besonders nützlich ist BuzzSumo, weil Sie die Adresse einer Webseite eingeben können und Ihnen das Tool dann zeigt, welche der dort enthaltenen Beiträge auf die stärkste Resonanz in Sozialen Netzwerke gestoßen sind. Außerdem erleichtert Ihnen BuzzSumo die Suche nach Influencern.

Der Funktionsumfang von BuzzSumo ist zwar beeindruckend, leider ist der Preis für dieses Tool aber sehr hoch. Bereits im niedrigsten Tarif, in dem Sie nicht den vollständigen Funktionsumfang und insbesondere nicht die Suche nach Influencern nutzen können, kostet das Tool 99 US-Dollar pro Monat.

Wollen Sie gezielt Influencer suchen, müssen Sie zumindest den Tarif Plus buchen, der Sie 179 US-Dollar pro Monat kostet.

​Feedly

Feedly sucht für Sie dauerhaft nach Inhalten auf Webseiten, Blogs und anderen Quellen im Internet und präsentiert Ihnen diese übersichtlich.

Eine in ihrer Funktionalität stark eingeschränkte Basic-Version ist kostenlos nutzbar, eine unbeschränkte Version kostet monatlich lediglich 5,41 US-Dollar.

​The Old Reader

Die Funktionalität von The Old Reader ist weitgehend identisch mit der von Feedly, im Unterschied zu letztgenanntem Tool ist dessen Nutzung aber günstiger, da der Bezahltarif lediglich 3 US-Dollar pro Monat kostet.

​Feedbin

Feedbin verfügt über einen größeren Funktionsumfang als Feedly und The Old Reader, insbesondere weil sowohl Twitter-Handles als auch Email-Newsletter und sogar Podcasts in dieses System integriert werden können.

Die monatliche Nutzungsgebühr beläuft sich auf 5 US-Dollar.

Inoreader

Inoreader bietet ein breites Funktionsspektrum mit der Möglichkeit der Integration einer unbegrenzten Zahl an Quellen mit einer sehr einfachen Bedienbarkeit und einem im Vergleich zu den anderen Tools konkurrenzlos günstigen Preis von 14,99 US-Dollar pro Jahr.

​Evernote

Evernote ist Ihnen vielleicht bereits bekannt, da es seit vielen Jahren auf dem Markt ist und eine große Zahl von Nutzern aufweist. Es ermöglicht Ihnen das Sammeln und Speichern von Inhalten in verschiedensten Formaten.

Auf Basis einer überaus leistungsfähigen Suchfunktion können Sie die abgespeicherten Quellen mit hoher Geschwindigkeit durchsuchen. Das Tool kostet im kompletten Funktionsumfang für eine Person 6,99 Euro pro Monat.

Arbeitsschritt 3

Planung und Strukturierung der Inhalte

Nachdem Sie sich über die Themen der Beiträge klar geworden sind, die Sie in der ins Auge gefaßten Social Media Kampagne veröffentlichen wollen, geht es nun darum, die konkreten Inhalte der einzelnen Beiträge sowie deren Struktur zu planen.

Hierfür habe ich ehrlich gesagt keine Empfehlungen im Hinblick auf Tools für Sie. Ich selbst verwende hierzu (ganz einfallslos) Microsoft Excel und Word, als Alternative zu diesen beiden Programmen bieten sich zwei kostenlose Dienste an: OpenOffice und Google Docs beziehungsweise Google Sheets.

Arbeitsschritt 4

Erstellung der Beiträge in Form von Texten, Bildern und Videos

Zumeist werden die Beiträge für Social Media Kampagnen von den Mitarbeitern der Abteilungen Marketing oder, falls vorhanden, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angefertigt. Dies gilt sowohl für Texte, als auch für Bilder und Videos.

Natürlich können Sie hierfür auch externe Dienstleister einsetzen, wobei Sie durch präzise Vorgaben sicherstellen müssen, daß die Texte auch tatsächlich Ihren Vorstellungen entsprechen.

Wenn Sie nicht bereits Kontakte zu Dienstleistern haben, die für Sie Texte schreiben, können Sie natürlich auch auf Texter-Plattformen im Internet nach Autoren suchen.

Folgende Plattformen bieten sich hier an:

Gerade auf Sozialen Plattformen stoßen neben Texten insbesondere visuelle Medienformate wie Fotos, Abbildungen, Grafiken (insbesondere Infografiken) sowie Videos auf besonders positive Resonanz. Deshalb sollten Sie sich überlegen, möglichst viel visuellen Content in Ihre Beiträge in Sozialen Netzwerken zu integrieren.

Dabei stellt sich natürlich die Frage, woher Sie diese Inhalte zu akzeptablen Preisen bekommen, weshalb ich Ihnen hierzu einige Hinweise geben möchte.

Zunächst zu Fotos. Hier bietet sich der Kauf von Fotos bei nachstehenden Webseiten an, auf denen unzählige Amateur- und Profi-Fotografen Ihre Bilder anbieten:

Neben Fotos und Bildern eignen sich besonders auch Grafiken zur Veröffentlichung in Sozialen Medien. Auf folgenden Webseiten können Sie geeignetes Material suchen, sichten und kaufen:

Sie können auch Abbildungen und Grafiken mit Hilfe von Online-Tools auf einfache Weise selbst erstellen, damit Sie damit genau den Geschmack Ihrer Zielgruppe treffen. Folgende Dienste sollten Sie sich diesbezüglich ansehen:

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich auf Sozialen Plattformen sogenannte Infografiken, in denen wichtige und nützliche Inhalte auf grafisch ansprechende Art präsentiert werden. Falls Sie mit Infografiken noch nicht vertraut sind, finden Sie auf folgenden Seiten nützliche Erläuterungen:

Wenn Sie selbst Infografiken erstellen wollen, können Sie dies auf relativ einfache Art und Weise mit folgenden Tools machen:

Ähnlich wie Sie mit diesen Tools Abbildungen und Infografiken erstellen können, können Sie mit anderen Angeboten auch Videos selbst erstellen. Videos sind nicht nur wichtig, um diese auf YouTube zu veröffentlichen, sondern sie verzeichnen auch hohe Zugriffszahlen auf anderen Plattformen wie Facebook und Instagram.

Deshalb sollten Sie versuchen, einen Teil Ihrer Beiträge auf Sozialen Plattformen in Form von Videos zu veröffentlichen, auch wenn es nur relative kurze sind. Oder zugespitzt formuliert: Lieber ein kurzes als gar kein Video.

Sie können hierzu zunächst Video-Vorlagen und Video-Clips auf ausgewählten Plattformen kaufen, die Sie dann weiterverarbeiten. Erhältlich sind derartige Videos und Video-Vorlagen bei den folgenden, bereits genannten Anbietern:

Wenn Sie Videos selbst erstellen oder vorhandenes beziehungsweise hinzugekauftes Material in einem Video verarbeiten wollen, bieten sich eine Reihe von Tools an, mit denen Sie dies auf relativ einfache Art tun können:

Im Vergleich zu diesen Online-Angeboten haben Programme, die Sie auf Ihrem Rechner installieren einen erheblich breiteren Funktionsumfang und eine höhere Leistungsfähigkeit, insbesondere wenn es um größere Dateien geht.

Aufgrund eigener Erfahrungen kann ich Ihnen folgendes Software-Paket zur Bearbeitung und Erstellung von Video empfehlen:

Die Software ist auch für Neueinsteiger leicht zu bedienen und bietet eine Vielzahl von Funktionen, die für die Produktion von Videos sehr nützlich sind. Vor erhalten Sie mit dem 365-Paket im Abonnement-Modell monatlich neue Videovorlagen und Hintergrundmusik, die Sie für die Erstellung Ihrer Videos ohne weiteren Aufpreis nutzen können.

Es gibt noch zwei Alternativen zu Cyberlink’s PowerDirector, deren Funktionsumfang weitgehend mit dem Cyberlink-Produkt vergleichbar ist, die aber etwas mehr kosten. Zudem bin ich Meinung, daß deren Handhabung etwas schwieriger ist. Aber ich will Ihrem Urteil hier nicht vorgreifen, testen Sie einfach auch diese beiden Software-Pakete:

Wenn Sie selbst nicht an die Erstellung von Abbildungen, Infografiken und Videos machen wollen, können Sie diese Tätigkeit auch von externen Dienstleistern ausführen lassen.

Wenn Sie nicht schon einen Dienstleister haben, der dies für Sie ausführt, sollten Sie sich auf den großen Freiberufler-Plattformen im Internet umsehen und dort nach jemanden suchen, der dies für Sie übernimmt.

Folgende Plattformen bieten sich hier an:

Arbeitsschritt 5

Veröffentlichung Ihrer Beiträge auf Sozialen Plattformen

Das einfachste Vorgehen besteht darin, jeden Beitrag auf jeder Plattform, die Sie mit Inhalten versorgen, manuell einzupflegen, womit dieser unmittelbar nach Einpflege erscheint. Dieses Vorgehen ist aber aus mehreren Gründen wenig sinnvoll:

  • Sie müssen sich in jede einzelne Plattform eigens einloggen, um einen Beitrag zu veröffentlichen, was aufwendig ist.
  • ​Sie müssen Ihre Beiträge zu dem Zeitpunkt einpflegen, für den Sie deren Veröffentlichung geplant haben. Damit müssen Sie neben Ihrer alltäglichen Arbeit immer daran denken, wann Sie das nächste Mal einen Beitrag publizieren und diesen dann einzeln veröffentlichen.
  • ​Die einzelnen Plattformen unterscheiden sich im Hinblick auf die formalen und inhaltlichen der veröffentlichten Inhalte. Dies bedeutet, daß Sie jeden Beitrag von Hand an diese Vorgaben anpassen müssen.

All dies zusammen bedeutet, daß es für Sie überaus zeit- und arbeitsaufwendig ist, eine laufende Social Media-Kampagne zu betreuen und kontinuierlich, möglicherweise täglich oder sogar mehrmals täglich Beiträge zu veröffentlichen.

Trotzdem ist es wichtig, daß Sie Ihre Beiträge nicht nur auf einer, sondern mehreren Plattformen veröffentlichen, da dies die Reichweite Ihrer Botschaft maßgeblich erhöht. Deshalb sollten Sie das Potential, das in diesem sogenannten Crossposting liegt, sich unbedingt zunutze machen.

Um sich die damit verbundene Arbeit zu erleichtern, empfiehlt sich die Nutzung sogenannter Social Media Publishing Tools, die Ihnen eine Reihe wichtiger Vorteile bringen:

  • ​Sie brauchen sich nicht in jedes Ihrer Konten bei Sozialen Netzwerken einzeln einloggen, sondern steuern die Veröffentlichung von Beiträgen an einem Ort.
  • ​Derartige Tools erlauben es Ihnen, sämtliche Ihrer Beiträge im Voraus in das System zu laden und über das sogenannte Scheduling den Zeitpunkt der Veröffentlichung entweder automatisiert oder anhand des von Ihnen entwickelten Redaktionsplans vorzunehmen.
  • ​Die Tools unterstützen Sie bei der Erstellung Ihrer Beiträge entsprechend der formalen Vorgaben der einzelnen Plattformen, so daß Sie diese Anpassung nicht zeitaufwendig selbst vornehmen müssen.

Die Speicherung einer großen Zahl von Beiträgen im Voraus und die genaue zeitliche Planung deren Veröffentlichung bedeutet für Sie eine enorme Zeitersparnis. Denn so müssen Sie nur einmal alle Posts in das System laden und dies nicht eigens für jeden einzelnen Beitrag tun.

Zudem können Sie die Anzahl und den Rhythmus der täglich veröffentlichten Beiträge präzise im Voraus steuern: Entweder legen Sie diese beiden Daten manuell fest oder Sie geben dem System vor, daß täglich zu gewissen Zeiten eine bestimmte Anzahl von Postings publiziert werden.

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach der optimalen Anzahl täglich veröffentlichter Beiträge.

Wie oft sollen Sie auf Sozialen Plattformen posten?

Bei Blog2Social finden sich hierzu empfehlenswerte Hinweise, die auf Basis ausgedehnter Erfahrungen erarbeitet wurden:

  • ​Die optimale Häufigkeit, um auf Facebook zu posten, sind zwei Beiträge pro Tag.
  • ​Auf Twitter ist die tägliche Veröffentlichung von drei Tweets optimal, Sie können aber auch mehr Beiträge publizieren, ohne daß Ihnen dies schadet.
  • ​Für Pinterest ist die Publikation von fünf Pins pro Tag optimal.
  • ​Auf XING sollten Sie täglich einen Beitrag täglich veröffentlichen.
  • ​Um ein Optimum an Effekt zu erreichen, sollten Sie auf LinkedIn einmal täglich posten, pro Monat aber nicht mehr als 20 Beiträge neu einstellen.

Optimierung der Veröffentlichungszeit

Manche Tools sammeln und analysieren Daten zum optimalen Veröffentlichungszeitpunkt, sprich zu den Zeiten, an denen ein veröffentlichter Beitrag auf die größte Resonanz trifft. Basierend auf diesen Informationen optimieren diese Tools die Publikationszeiten entsprechend.

Wie die Erfahrung zeigte, unterscheiden sich die optimalen Veröffentlichungszeiten zwischen den einzelnen Plattformen. Um das Maximum an Effekt herauszuholen, sollten Sie also zeitversetzt auf den verschiedenen Kanälen publizieren.

Angesichts des Aufwands, der damit verbunden wäre, wenn Sie dies manuell tun würden, empfiehlt sich bereits allein aus diesem Grund die Nutzung eines Social Media Tools.

Was sind die optimalen Zeiten, um auf Sozialen Medien zu veröffentlichen?

Wie eine Übersicht bei Blog2Social zeigt, lassen sich folgende allgemeinen Feststellungen zu den optimalen Veröffentlichungszeiträumen bei folgenden Plattformen treffen:

  • ​Facebook: 13 bis 16 Uhr, 18 bis 22 Uhr.
  • ​Twitter: 8 bis 10 Uhr, 11 bis 13 Uhr und 16 bis 19 Uhr.
  • ​Pinterest: 12 bis 14 Uhr, 19 bis 22 Uhr.
  • ​XING: 7 bis 10 Uhr, 17 bis 18 Uhr.
  • ​LinkedIn: 8 bis 10 Uhr, 16 bis 18 Uhr.

Zeiten mit geringerer, aber nach wie vor hoher Aufmerksamkeit sind folgende:

  • ​Facebook: 4 bis 6 Uhr, 17 bis 18 Uhr.
  • ​Twitter: 7 bis 8 Uhr, 13 bis 14 Uhr.
  • ​Pinterest: 7 bis 12, 22 bis 24 Uhr.
  • ​XING: 6 bis 7 Uhr, 16 bis 17 Uhr.
  • ​LinkedIn: 6 bis 8 Uhr, 18 bis 19 Uhr.

URL-Kürzung und Integration von Tracking-Parametern

Viele URLs, die Ihnen im Internet begegnen, sind lang und unleserlich, was bei vielen Nutzern auf Misstrauen stößt. Manche der nachstehend genannten Tools kürzen deshalb die URL und erzeugen einen Link, der gut lesbar ist.

Zudem kann in eine derartige URL ein Tracking Code integriert werden, ohne daß dies nach außen hin erkennbar ist, womit Sie dessen Auslesen durch Dritte verhindern. Ihnen erlaubt der Tracking Code aber genaue Rückschlüsse über die Herkunft Ihrer Besucher und deren Aktionen, wobei Sie dabei natürlich das aktuell gültige Datenschutzrecht beachten müssen.

Content-Bibliothek

Gerade wenn Sie im Team arbeiten oder Kollegen anderer Abteilungen mit Aufgaben in Zusammenhang mit Social Media betraut sind ist es wichtig, jedem Mitarbeiter Zugriff auf sämtliche Daten zu geben, die für die Erstellung von Social Media Postings beziehungsweise die Bearbeitung von Anfragen, die Sie über Soziale Kanäle erreichen, benötigen.

Hier bietet sich die Nutzung einer sogenannten Content-Bibliothek an, die einige der nachstehend genannten Tools bereitstellen und in der Sie alle relevanten Texte, Nachrichten, Fotos, Bilder, Videos und andere Inhalte ablegen können.

Content Curation

Unter dem Begriff Content Curation versteht man das Sammeln von Inhalten, die im Anschluß in ihrer Gesamtheit oder in Ausschnitten in anderen Beiträgen verwendet und veröffentlicht werden.

Hiervon abgesehen können Sie mittels Content Curation aber auch sehr wohl komplette Beiträge übernehmen, allerdings nur in dem Sie die Postings anderer vollständig an Ihre Leser weitergeben, so wie dies typischerweise mit einem Retweet passiert.

Besonders nützlich für Ihre Leser ist es aber auch, wenn Sie deren Aufmerksamkeit auf Beiträge lenken, die Sie im Internet gefunden haben und von denen Sie wissen, daß sie für Ihre Leser von Nutzen sind. In diesem Fall markieren Sie einen von Ihnen gefundenen Beitrag und speichern ihn in Ihrer Liste von Posts, die von Ihrem Publishing Tool veröffentlicht werden.

Damit stellen Sie Ihrer Zielgruppe nützliche Informationen zur Verfügung und helfen ihnen damit, ohne daß Sie selbst einen großen Arbeitsaufwand damit hatten. Denn den betreffenden Beitrag mußten Sie ja schließlich nicht schreiben, sondern haben ihn nur weitergeleitet.

Mittels Content Curation können Sie sich aber auch auf einfache Weise Informationen und Inhalte erschließen und auf deren Basis eigene Beiträge erstellen und publizieren. Natürlich bedeutet dies nicht, komplette Beiträge zu kopieren, sondern Gefundenes aufzubereiten und in einem von Ihnen aufbereiteten Kontext zu veröffentlichen.



Arbeiten, die Ihnen die Publikation von Beiträgen auf Sozialen Plattformen erleichtern und mit denen Sie diese automatisieren können, stehen Ihnen folgende Tools zur Auswahl (um nähere Details zu diesen Diensten zu erhalten, verweise ich Sie wieder auf meinen Artikel „Social Media Tools 2020“):

​Buffer

Mit Buffer können Sie die Veröffentlichung von Inhalten auf Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und LinkedIn zeitlich steuern und erhalten vom integrierten Analyse-Tool Angaben zur erzielten Reichweite.

Buffer ist sehr einfach zu bedienen und Sie können über eine Browser-Erweiterung einzelne Seiten im Internet für eine spätere Veröffentlichung markieren und den Veröffentlichungszeitpunkt planen.

Buffer verfügt über eine sehr große Anzahl von Benutzern, was den Wert dieses Tools bestätigt. Allerdings halte ich die Leistung von Buffer für überteuert: Im Tarif Pro können Sie für acht sozialen Profile 100 Beiträge zur Veröffentlichung einstellen, was nicht besonders viele sind.

Wollen Sie bis zu 2.000 Beiträge im Voraus planen und abspeichern, kostet dies monatlich 65 US-Dollar. Zudem steht Ihnen das Analyse-Modul nur gegen einen monatlichen Aufpreis von 35 US-Dollar zur Verfügung, so daß Ihnen die Nutzung eines akzeptablen Funktionsumfangs im Monat 100 US-Dollar kostet. Diesen Preis halte ich für stark überzeugen.

SocialOomph

SocialOomph zeichnet sich durch die große Zahl von Plattformen aus, für die Beiträge abgespeichert und deren Veröffentlichung geplant werden kann. Nachteilig ist allerdings, daß Instagram nicht in SocialOomph integriert ist.

Es ist einfach zu bedienen und die kostenlose Version erlaubt Ihnen die Verwaltung immerhin eines sozialen Profils, was für manche Anwender ausreicht. Die günstigste zahlungspflichte Tarif nennt sich Advanced, kostet monatlich 15 US-Dollar und erlaubt Ihnen die Nutzung von SocialOomph im Team.

Ein gravierender Nachteil von SocialOomph liegt darin, daß Sie keine statistischen Auswertungen über die Reichweite Ihrer Beiträge erhalten. Sie veröffentlichen also gewissermaßen im Blindflug, wenngleich Sie sich diese Funktionalität über die Nutzung anderer hier genannter Tools erschließen können.

MeetEdgar

MeetEdgar arbeitet mit Facebook Twitter, Instagram und LinkedIn und erlaubt Ihnen neben der Speicherung und zeitlichen Planung der Veröffentlichungen auch die Suche nach Inhalten mittels Content Curation.

Sowohl eigene Postings als auch die von MeetEdgar gefundenen können Sie in einer Content-Bibliothek ablegen und diese dann entsprechend eines von Ihnen gewählten Zeitplans veröffentlichen.

Die Nutzung von MeetEdgar kostet pro Monat 49 US-Dollar, was im Hinblick auf die Tatsache, daß das Tool nur vier Netzwerke anspricht, nicht gerade ein Schnäppchen ist. Wenn für Sie allerdings Content Curation wichtig ist und sie diese Funktion nicht über ein anderes Tool abdecken wollen, sollten Sie die Nutzung von MeetEdgar aber auf jeden Fall ernsthaft in Betracht ziehen.

​Blog2Social

Blog2Social ist ein WordPress-Plugin, mit dessen Hilfe Sie Ihre Blog-Beiträge sofort oder zeitgesteuert auf 15 Sozialen Netzwerken publizieren können. Unter anderem gehören hierzu Facebook, Twitter, LinkedIn, Xing, Pinterest, Instagram und Reddit.

Blog2Social bringt Ihre Beiträge dabei automatisch für jede der 15 Plattformen in das richtige Format, was Ihnen eine Menge an Arbeit spart. Zudem hat es einen „Beste Zeiten Manager“, der Ihre Beiträge zum optimalen Zeitpunkt auf den Sozialen Plattformen veröffentlicht.

Blog2Social erlaubt Ihnen die Sammlung von Inhalten per Content Curation und stellt Ihnen außerdem eine Reporting-Funktion zur Verfügung, mit der Sie sich einen guten Überblick über bereits veröffentlichte und geplante Postings verschaffen können.

Neben einer kostenlosen Free-Version gibt es verschiedene kostenpflichtige Versionen, wobei für viele Nutzer bereits der Premium-Tarif Smart ausreicht, mit dem zwei Nutzer drei verschiedene Accounts auf Sozialen Plattformen veralten können, was pro Monat 5,75 Euro kostet.

Sowohl dieser günstige Preis als auch der breite Funktionsumfang machen Blog2Social zu einem attraktiven Angebot, das Sie allerdings nur in Form eines WordPress-Plugins, nicht aber als eigenständige Dienstleistung nutzen können. Basiert die Webseite Ihres Unternehmens also nicht auf WordPress, kommt Blog2Social nicht für Sie in Frage.

​BuzzBundle

BuzzBundle ist eine Software, die lokal auf Ihrem Rechner installiert wird und die Ihnen sowohl der Posten von Beiträgen, als auch von Retweets, Kommentaren und ähnliches erlaubt. Gleichzeitig verfügt BuzzBundle über Funktionen zum Social Listening sowie zur Analyse der Reichweite.

Im Gegensatz zu vielen anderen Tools ist für BuzzBundle nur ein einmaliger Betrag fällig und Sie können dann mit dieser Software beliebig viele Konten auf Sozialen Plattformen betreuen.

Die Professional-Version ist für einen Mitarbeiter konzipiert und kostet einmalig 199 Euro, die Enterprise-Version kostet 399 Euro und kann von allen Kollegen im Team genutzt werden.

Sendible

Mit Sendible können Sie die Veröffentlichung von Beiträgen für sieben Soziale Plattformen sowie fünf Blog-Netzwerken planen. Zudem verfügt Sendible über Funktionen aus dem Bereich Social Listening und Social Monitoring sowie ein Analyse-Modul.

Leider ist Sendible alles andere als günstig: Der Tarif Starter kostet pro Monat 24 Euro, ist aber im Funktionsumfang stark eingeschränkt. Ein effizientes Arbeiten erfordert den Tarif Traction, für den Sie monatlich 94 Euro ausgeben müssen, was aus meiner Sicht überhöht ist.

​SocialPilot

SocialPilot bietet sowohl Funktionen im Bereich Social Publishing als auch für Content Curation sowie die Möglichkeit, Analysen und Berichte zu erstellen.

Günstig ist der Preis, da Sie die Nutzung des vollständigen Funktionsumfangs auch für drei Mitarbeiter im Monat 25 Euro kostet.

SumAll

Dieses Tool bietet einen breiten Funktionsumfang für Social Media Publishing, kann aber kostenlos genutzt werden.

Einschränkend muß allerdings festgestellt werden, daß die Veröffentlichung von Beiträgen nur für Facebook, Twitter und Square vorgenommen werden kann.

Arbeitsschritt 6

Messung und Beurteilung der Resonanz: Social Media Analyse und Reporting

Im ersten Arbeitsschritt haben Sie sich einen Überblick über die zentralen Themen verschafft, über die in Ihrem Marktsegment gesprochen wird und sich außerdem Klarheit über die Position Ihres Unternehmens sowie die der Konkurrenten in den sozialen Netzwerken verschafft.

Dieses Social Listening und Monitoring darf kein einmaliges Ereignis bleiben, sondern Ihnen obliegt vielmehr die Verantwortung, durch eine kontinuierliche Überwachung der sozialen Netzwerke über aktuelle Entwicklungen und Veränderungen informiert zu sein.

Eine wichtige Ergänzung hier zu ist alles, was unter die Stichworte „Social Media Analyse und Reporting“ fällt. Diese beziehen sich auf eine Analyse der Effekte, die Ihre Aktivitäten in Sozialen Plattformen hervorgerufen haben. In erster Linie geht es dabei natürlich um die Reichweite Ihrer veröffentlichten Beiträge und die Resonanz, auf die diese gestoßen sind.

Dies ist zum einen wichtig, um den Erfolg der unternommenen Maßnahmen bewerten zu können und Aufschluss darüber zu erhalten, mit welchen Beiträgen Sie eine besonders starke Resonanz hervorgerufen haben und damit die Aufmerksamkeit der sozialen Welt auf Ihr Unternehmen gelenkt haben.

Eine Analyse Ihrer sämtlichen Maßnahmen muß sowohl ergründen, mit was Sie besonders erfolgreich waren, als auch alle Schritte identifizieren, die suboptimal waren und weit unterdurchschnittliche Resultate erzielten.

Die so gewonnenen Erkenntnisse sind die Grundlage für die Planung künftiger Kampagnen, bei deren Schwerpunktsetzung und methodischem Vorgehen sowohl die positiven als auch negativen Erfahrungen einbezogen werden müssen.

Gleichzeitig ist die an dieser Stelle vorgenommene Analyse die Grundlage für die Erstellung von Berichten, mit denen Sie innerhalb Ihres Unternehmens sowohl die Geschäftsführung als auch andere Abteilungen über Ihre Aktivitäten auf sozialen Medien informieren.

Folgende Tools können Sie für die Analyse und das Reporting jenseits der Daten, die Ihnen auf den einzelnen Plattformen zur Verfügung stehen, einsetzen:

​Dasheroo

Mit Dasheroo erhalten Sie an einem Ort einen Überblick über alle Daten, die das Tool von den einzelnen Sozialen Plattformen bezieht. Hervorragend ist die grafische Aufbereitung der Daten und die Möglichkeit, anschauliche Präsentationen und Reports zu erstellen.

Hinzuweisen ist außerdem auf die große Zahl unterschiedlicher Plattformen und Dienste, deren Daten von ​Dasheroo automatisiert empfangen und ausgewertet werden können. Alle Daten werden in sogenannten Dashboards angezeigt, wobei Sie frei in der Auswahl der Dienste und Daten sind, die in jedem Dashboard angezeigt werden.

​Dasheroo bietet einen kostenlosen Tarif, der bereits erfreulich viel Möglichkeiten bietet, da Sie dabei die Daten von acht Diensten in einem Dashboard anzeigen lassen können. Der günstigste bezahlungspflichtige Tarif namens Tall, kostet monatlich neun US-Dollar und erlaubt die Integration von 15 Diensten in drei Dashboards.

​Keyhole

Keyhole verarbeitet Daten von weit weniger Quellen als Dasheero, generiert aber auch visuell ansprechende Berichte. Zudem können Sie sogenannte Tracker einrichten, die sich für Social Listening und Social Monitoring eignen.

Der Preis von Keyhole ist trotz des angebotenen Funktionsumfangs unerfreulich hoch, denn der günstigste Tarif kostet pro Monat 199 US-Dollar.

​Cyfe

Cyfe kann man am besten mit Dasheero vergleichen, da es ebenfalls Daten aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen analysiert und eine Präsentation der Ergebnisse in grafisch ansprechender Weise ermöglicht. Wie Dasheero arbeitet auch Cyfe mit Dashboards.

Im kostenlosen Tarif können Sie zwei Dashboards einrichten, können aber nicht aus allen Quellen Daten beziehen. Der günstigste Tarif, der dies erlaubt, nennt sich Solo und kostet 29 US-Dollar pro Monat, wobei Sie hierfür fünf verschiedene Dashboards einrichten können.

Um den Funktionsumfang von Cyfe sinnvoll nutzen zu können, benötigen Sie auf jeden Fall den Tarif Solo, für dessen Nutzung Sie monatlich 29 US-Dollar bezahlen. Im Vergleich dazu kostet der günstigste Tarif von Dasheero lediglich 9 US-Dollar monatlich, bietet aber einen geringeren Funktionsumfang.

​BuzzStream

Der funktionale Schwerpunkt von BuzzStream ist die Suche nach und die Kommunikation mit Influencern, wofür es Ihnen eine Reihe nützlicher Werkzeuge zur Verfügung stellt. Der kleinste Tarif namens Starter erlaubt Ihnen die Verwaltung von bis zu 1.000 Kontakten und kostet monatlich 24 US-Dollar.

Wenn einer Ihrer zentralen Arbeitsschwerpunkte die Arbeit mit Influencern ist, sollten Sie sich BuzzStream beschaffen. Falls dies nicht der Fall ist, würde ich auf dieses Tool verzichten.

​ClickMeter

ClickMeter ist wieder ein Tool, das nicht exklusiv für die Nutzung von Sozialen Plattformen konzipiert ist. Vielmehr erlaubt Ihnen ClickMeter die Kürzung von URLs und die Generierung von Tracking Links, mit deren Hilfe Sie die Reichweite sämtliche Ihrer Posts, Emails und anderweitigen Veröffentlichungen überwachen können.

Wenn Sie pro Monat weniger als 5.000 Ereignisse überwachen wollen, genügt Ihnen der Tarif Medium, der monatlich 19 US-Dollar kostet. 25.000 Ereignisse kosten 29 US-Dollar, während 50.000 mit 49 US-Dollar zu Buche schlagen. Daneben sind auch noch größere Tarife verfügbar.

Arbeitsschritt 7

Dialog mit Interessenten, Followern, Kunden, Influencern und Ihrer Zielgruppe: Social Media Moderation und Social Engagement

Viele Ihrer Interessenten und auch ein Teil Ihrer Kunden wird Sie bei Fragen oder Anmerkungen nicht per Email oder telefonisch, sondern über eine der sozialen Plattformen kontaktieren. Dies ist auch wenig überraschend, denn wenn sich jemand auf einer Ihrer sozialen Präsenzen bewegt, wird er sie gleich von dort aus kontaktieren, statt Ihnen eine Email zu schreiben.

Damit wird die Erfassung aller eingehenden Kontakte von sozialen Plattformen zu einer wichtigen Aufgabe für Sie. Gleiches gilt für die Reaktion auf Kommentare und Bemerkungen, die Nutzer dort hinterlassen.

In beiden Fällen erwartet Ihr Gegenüber eine schnelle Reaktion, bleibt diese aus, ist dies dem Ansehen Ihres Unternehmens nicht gerade zuträglich und provoziert negative Kommentare, denen Sie zuvorkommen sollten.

Ein wichtiges Instrument, um rasch auf eingehende Nachrichten, ebenso wie auf Kommentare und Postings zu reagieren, ist eine sogenannte Social Inbox, in der alle derartigen Elemente an einem zentralen Ort gespeichert werden.

Dies gibt Ihnen einen guten Überblick und die Chance, schnell, kompetent und freundlich zu antworten. Auch können Sie mit einer Social Inbox, die mehreren Mitarbeitern zugänglich ist, die Verantwortlichkeiten für die Beantwortung eingehender Nachrichten im Interesse einer effizienten Bearbeitung auf mehrere Personen verteilen.

Manche Social Media Tools verfügen über eine derartige Funktionalität, für die sich in Anlehnung an das klassische Customer Relationship Management (CRM) der Begriff „Social CRM“ herausgebildet hat.

Den Kern bildet dabei die Social Inbox, in der sämtliche Inputs aus allen Sozialen Plattformen zusammenfließen und anhand entsprechender, im Voraus getroffener Festlegungen, zügig bearbeitet werden.

Neben der Kommunikation mit Interessenten, Kunden und Followern gehört auch die Kontaktaufnahme und Kontaktpflege mit Influencern im weitesten Sinne zum Social CRM, da die in der Regel die gleichen Mitarbeiter hiermit betraut sind.

Eine Reihe der vorstehend genannten Tools umfassen bereits zentrale Elemente für Social CRM, weshalb ich auf diese hier nur kurz verweise:

​Buffer

Buffer verfügt über eine Social Inbox, das für einen Aufpreis von 15 US-Dollar pro Monat gebucht werden kann und drei soziale Profile verwaltet. Wollen Sie bis zu zehn Profile integrieren, kostet dies 35 US-Dollar pro Monat.

BuzzBundle

Mit BuzzBundle können Sie ebenfalls aus dem Tool heraus auf Nachrichten, Kommentare und andere Inputs an einer Stelle verwalten und beantworten. BuzzBundle ist eine Software, die Sie auf Ihrem Rechner installieren und kostet wie bereits erwähnt 199 Euro einmalig für einen Nutzer und 399 Euro einmalig für die Team-Version.

​BuzzStream

BuzzStream erlaubt Ihnen nicht nur die gezielte Suche nach Influencern, sondern speichert auch Ihre Emails und Tweets, so daß Sie bei einer abermaligen Kontaktaufnahme sich schnell einen Überblick über das verschaffen können, was in der Vergangenheit gesagt wurde.

Der kleinste BuzzStream-Tarif kostet 24 US-Dollar monatlich und erlaubt Ihnen die Verwaltung von bis zu 1.000 Kontakten.



Neben Tools, deren Funktionsumfang auch Social CRM umfaßt, gibt es spezifische Dienste, die sich ganz maßgeblich nur hierauf konzentrieren. Zu nennen sind hier:

Tweepi

Dieses Tool durchsucht Twitter entsprechend der von Ihnen eingegebenen Nutzernamen oder Hashtags und empfiehlt Ihnen dann Tweets, auf die Sie antworten beziehungsweise die Sie retweeten sollten.

Außerdem nennt Ihnen Tweepi Twitter-Nutzer, deren Profil mit Ihrer Suchanfrage korrespondiert, weshalb sich eine Kontaktaufnahme zu diesen anbietet. Tweepi kostet im kleinsten Tarif 12,99 US-Dollar pro Monat und liefert Ihnen dafür täglich 300 Empfehlungen.

​Click to Tweet

Mit dem kostenlosen WordPress-Plugin Click to Tweet erzeugen Sie einen Link, der es den Lesern Ihres Blogs erlaubt, Ihren Beitrag zu twittern.

Optinmonster

Mit Optinmonster können Sie auf einfache Art ein breites Spektrum unterschiedlicher Formulare und Pop-Ups erzeugen, mit deren Hilfe Sie die Email-Adressen von Interessenten sowohl auf Ihrer Webseite als auch in Ihren Posts auf Sozialen Netzwerken sammeln können.

Der günstigste Tarif beläuft sich auf monatlich neun US-Dollar und umfaßt 5.000 Pageviews.

ConvertKit

Mit ConvertKit organisieren und verwalten Sie die Email-Adressen, die sie mit Optinmonster oder einem anderen Dienst gesammelt haben. Außerdem gibt Ihnen der in ConvertKit integrierte Email-Designer die Möglichkeit, visuell ansprechende Emails zu gestalten.

All dies ermöglicht Ihnen die Erzeugung von Email-Newslettern, die zeitliche Planung des Versands und die Analyse der Reaktion der Empfänger. Für weniger als 1.000 Email-Empfänger kostet ConvertKit 29 US-Dollar pro Monat, bei bis zu 3.000 Empfängern 49 US-Dollar.

So wie Optinmonster handelt es sich auch bei ConvertKit um keine klassischen Instrumente für Social Media, sondern um Tools aus dem Bereich Email-Marketing. Da es sich aber empfiehlt, im Rahmen Ihrer Social Media Kampagnen die von Ihnen Angesprochenen zur Angabe Ihrer Email-Adresse zu bitten, kommen Sie an Tools wie diesen beiden nicht herum.

Ignorieren Sie das Thema Email-Marketing im Zusammenhang mit Social Media, versäumen Sie es, eine hervorragende Möglichkeit zum Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen zu nutzen.

Neben den soeben genannten Tolls bieten Ihnen aber auch die nachstehend genannten Komplett-Pakete Hootsuite, Sprout Social und Agora Puls verschiedene Funktionen für Social CRM, Social Moderation und Engagement.

Arbeitsschritt 8

Der Abschluß jeder Social Media Kampagne: Auswertung und Analyse

An dieser Stelle ist offen gesprochen nicht mehr viel zu sagen, da ich alles Wesentliche bereits in vorangegangen Abschnitten dargelegt habe.

Wichtig ist, daß Sie am Ende jeder Social Media Kampagne so wie nach jeder anderen Marketingmaßnahme den Verlauf und vor allem die erzielten Ergebnisse analysieren und bewerten. Dies betrifft vor allem folgende Fragen:

  • ​Wurden am Beginn der Social Media Kampagne gesetzten Ziele erreicht?
  • ​Falls dies nicht der Fall ist: Wieso wurden die Ziele nicht erreicht?
  • ​Welche Maßnahmen zeigten besonders erfreuliche Resultate und welche nicht?
  • ​Welche Schlußfolgerungen können aus der abgeschlossenen Kampagne für künftige gezogen werden?

Die Beantwortung dieser Fragen erfordert eine gezielte Auswertung und Analyse der Daten, wie Sie im ersten Arbeitsschritt „Beobachtung und Auswertung der Sozialen Medien“ als auch im sechsen Arbeitsschritt „Messung und Beurteilung der Resonanz“ gewonnen wurden.

Eine umfassende Zusammenstellung und fundierte Analyse der Daten in diesen beiden Arbeitsschritten ist eine ideale Voraussetzung, um ein methodisch sauberes Urteil und sinnvolle Schlußfolgerungen für die weitere Arbeit zum Abschluß der Social Media Kampagne zu treffen.

Wie bereits erwähnt gibt es neben den in den vorangegangenen Abschnitten vorgestellten Tools, von denen jedes zumindest eines, viele aber mehrere Funktionen für Social Media Management abdecken, auch Komplett-Tools, die den gesamten Funktionsumfang bereitstellen:

Social Listening und Montoring, Moderation und Engagement, Publishing, Analyse und Reporting. Auf diese möchte ich zum Abschluß noch kurz eingehen.

​Hootsuite

Hootsuite ist neben Sprout Social das bekannteste Allround-Tool, das Ihnen das vollständige Spektrum von Funktionen für ein aktives Social Media Management bietet und mit dem Sie auf mehr als 20 Soziale Netzwerke zugreifen können.

Im Artikel „Social Media Tools 2020“ finden Sie eine ausführliche Vorstellung dieses Produkts. An dieser Stelle möchte ich Ihnen lediglich Angaben zu den Preisen geben.

Hootsuite bietet einen kostenlosen Free-Tarif mit stark eingeschränktem Funktionsumfang und einen Professional-Tarif für 25 Euro monatlich, der Ihnen vielfältige Funktionen bietet und mit dem Sie zehn soziale Profile verwalten können, was für viele Anwender ausreicht.

​Sprout Social

Der Funktionsumfang von Sprout Social entspricht weitgehend dem von Hootsuite, bietet aber im Bereich Engagement, Analyse und Reporting mehr Möglichkeiten. Allerdings ist der günstigste Tarif von Sprout Social mit 99 US-Dollar pro Monat erheblich teurer als Hootsuite.

Außerdem berechnet sich die Nutzungsgebühr dieses Tools pro Mitarbeiter, so daß die Gesamtkosten für Sprout Social rasch ein beachtliches Volumen erreichen, wenn mehrere Kollegen damit arbeiten.

Agora Pulse

Wie Hootsuite und Sprout Social bietet auch Agora Pulse den vollständigen Funktionsumfang für Social Media Management, wobei im Hinblick auf die Breite und Tiefe der Funktionen die Bereiche Publishing und Engagement besonders hervorzuheben sind. Bei Analysen und Reports bietet Agora Pulse dagegen nicht den Leistungsumfang von Hootsuite und Sprout Social.

Betrachtet man nur die Preise der einzelnen Tarife, stellt man fest, daß die Nutzungsgebühren von Agora Pulse in etwa den Kosten von Sprout Social entsprechen. So kostet der kleinste Tarif bei Agora Pulse 99 Euro pro Monat, bei Sprout Social sind es 99 US-Dollar.

Es gibt allerdings einen gravierenden Unterschied: Die Preise von Agora Pulse beziehen sich immer auf ein Team, während bei Sprout Social jeder einzelne Mitarbeiter in Rechnung gestellt wird. So können zwei Mitarbeiter für 99 Euro pro Monat mit Agora Pulse arbeiten, bei Social Sprout würde dies das Doppelte kosten.

Zudem steht Nutzern bei Agora Pulse bereits im niedrigsten zahlungspflichtigen Tarif der vollständige Funktionsumfang zur Verfügung, während dies bei Hootsuite und Sprout Social nicht der Fall ist.

Nicht zuletzt aus diesem Grund und auch wegen der Preisgestaltung lohnt es sich, Agora Pulse neben den weit bekannteren Lösungen Hootsuite und Sprout Social in die engere Wahl zu ziehen, wenn es um die Anschaffung einer umfassenden Lösung für Social Media Management geht.

Dies gilt vor allem, wenn es um die Beschaffung eines Tools geht, das nicht von einer einzelnen Person, sondern von einem Team eingesetzt wird.

Und zum Schluß:

Was sind die besten Tipps für Social Media Marketing?

Ich möchte nicht schließen, ohne Ihnen zum Abschluß eine Liste der aus meiner Sicht besten Tipps für Social Media Marketing zu geben. Folgende Dinge möchte ich Ihnen empfehlen:

​Entwickeln Sie eine fundierte Social Media Strategie und planen Sie Inhalte und zeitlichen Ablauf

Nehmen Sie sich anfangs ausreichend Zeit, um eine fundierte Social Media Strategie zu entwickeln, bei der Sie:

  • ​Ihre Ziele eindeutig und überprüfbar definieren,
  • ​Ihre Zielgruppe klar identifizieren und
  • ​Methoden, Plattformen und Ressourcen festlegen.

Basierend hierauf sollten Sie sowohl die Formate und Inhalte Ihrer Social Media Kampagne, als auch deren zeitlichen Ablauf planen.

Veröffentlichen Sie hervorragende Inhalte, die den Interessen Ihrer Zielgruppe entsprechen

Sie wollen Ihre Zielgruppe von der Attraktivität Ihres Unternehmens und dessen Angeboten überzeugen. Hierfür müssen Sie deren Aufmerksamkeit auf sich ziehen, was Ihnen am einfachsten durch die Veröffentlichung von Inhalten gelingt, die mit den Interessen Ihrer Zielgruppe übereinstimmen.

Eine Reihe der oben vorgestellten Tools erlaubt es Ihnen, aktuelle Trends und Themen in dem für Sie relevanten Marktsegment auf einfache Weise zu identifizieren. Nutzen Sie dieses Wissen für die Erstellung von Inhalten, die für Ihre Zielgruppe nützlich und interessant sind.

Achten Sie bei Ihren Beiträgen auf eine attraktive Gestaltung, insbesondere durch fundierte und gut geschriebene Texte, sowie zahlreiche visuelle Elemente wie Fotos, Abbildungen und Grafiken. Denn wie heißt es so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Versuchen Sie auch Videos in Ihre Veröffentlichungsstrategie auf Sozialen Plattformen einzubeziehen, da die meisten Menschen lieber Filme ansehen als Texte lesen. Denken Sie daran, daß audiovisuelle Medien und insbesondere Videos in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Nutzen Sie mehrere Soziale Plattformen, achten Sie aber auf einen einheitlichen Auftritt

Durch Crossposting und insbesondere die Nutzung von Tools, die Ihnen diese Arbeit erleichtern, können Sie die Reichweite Ihrer Beiträge in der Sozialen Welt enorm steigern. Deshalb sollten Sie mit Ihren Postings auf all jenen Plattformen vertreten sein, auf denen sich auch Ihre Zielgruppe bewegt.

Versuchen Sie, sich im Hinblick auf die Anzahl Ihrer Beiträge und den Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung an die oben gemachten plattformspezifischen Hinweise zu halten. So vermeiden Sie, daß Inhalte auf ein kleineres Publikum stoßen, das Sie erreichen können. Gleichzeitig überfordern Sie Ihre Adressaten nicht, ohne diese durch zu wenige Posts zu verlieren.

Übersehen Sie aber nicht, sich trotz der Aktivitäten auf verschiedenen Plattformen auf die Schaffung eines einheitlichen Markenauftritts zu konzentrieren. Dies erhöht den Wiedererkennungswert und erleichtert die Bildung und Profilierung Ihrer Marke in Online-Medien.

Schöpfen Sie das Potential Sozialer Kanäle für Ihre anderen Online-Aktivitäten aus

Durch Veröffentlichung von Beiträgen auf Sozialen Plattformen können Sie Menschen erreichen, die Sie noch nicht so gut oder noch gar nicht kennen. Darin liegt eine große Chance:

Versuchen Sie, Nutzer aus Sozialen Kanälen zum Besuch Ihrer Webseite zu veranlassen, womit sich für Sie die Chance ergibt, eine längerfristige Beziehung aufzubauen. Bemühen Sie sich darum, Kontakte auf Sozialen Netzwerken zu Abonnenten Ihres Email-Newsletters zu machen, um diese so enger an sich zu binden.

Für Sie sollte es um folgendes gehen: Machen Sie Nutzer zu Interessenten, Interessenten zu Kunden, Kunden zu Stammkunden und Stammkunden zu Markenbotschaftern.

Nutzen Sie Social Media zur Beobachtung Ihrer Konkurrenten

Unternehmen ändern ihre Webseiten nicht häufig und viele bemühen sich auch nicht um die Veröffentlichung von Nachrichten. Deshalb erlaubt ein gelegentlicher Blick auf die Webseiten von Konkurrenten zumeist keine großen Rückschlüsse auf aktuelle Strategien und Kampagnen.

Falls Ihre Konkurrenten auf Sozialen Plattformen aktiv sind, sollten Sie deren Auftritt dort aber intensiv verfolgen, da sich weit häufiger über aktuelle Maßnahmen Ihrer Konkurrenten informieren können, als dies bei Webseiten der Fall ist.

Achten Sie darauf, welche Sozialen Kanäle Ihre Konkurrenten nutzen, welche Inhalte sie dort veröffentlichen und auf welche Resonanz diese Beiträge bei Ihrer gemeinsamen Zielgruppe stoßen. Nutzen Sie die so gewonnenen Informationen für die Gestaltung Ihrer eigenen Kampagnen.

Bemühen Sie sich um eine detaillierte Analyse Ihrer Social Media Aktivitäten

Beschränken Sie sich nicht darauf, Beiträge gewissermaßen im Blindflug zu veröffentlichen und nicht die Ergebnisse Ihrer Aktivitäten genau zu messen. In diesem Beitrag habe ich Ihnen eine Reihe von Tools genannt, mit denen Sie Reichweite und Resultate Ihrer Kampagnen ganz präzise erfassen können.

Nutzen Sie die so gewonnenen Informationen zur Verbesserung aktueller Maßnahmen auf Sozialen Plattformen und zur Entwicklung nachfolgender Aktionen. Nur so stellen Sie sicher, daß Sie das Optimum aus Ihren Erfahrungen herausholen und alle Möglichkeiten zur Schaffung einer Kampagne nutzen, die Ihnen maximalen Nutzen bringt.

Achten Sie auf den Datenschutz

Der Schutz ihrer persönlichen Daten ist für viele Menschen heutzutage verständlicherweise eine wichtige Angelegenheit. 

Werden Sie diesem Bedürfnis gerecht und beachten Sie vor allem die aktuell geltende Rechtslage, die durch die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), das deutsche Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)  und andere gesetzliche Regelungen vorgegeben ​ist.